FC Bayern-Star Upamecano überrascht mit Klartext zu Vertragszukunft
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Florian Schimak
Manuel Bonke
Henning Bräuninger
Der FC Bayern München führt intensive Gespräche mit Dayot Upamecano über eine Vertragsverlängerung. Doch Real Madrid und PSG sind ebenfalls im Rennen.
Hamburg – Dayot Upamecano, der französische Innenverteidiger des FC Bayern München, steht derzeit im Mittelpunkt intensiver Vertragsverhandlungen. Nach dem beeindruckenden 6:2-Sieg gegen den SC Freiburg, bei dem er selbst traf, äußerte sich Upamecano zu seiner Zukunft und den laufenden Gesprächen mit dem deutschen Rekordmeister.
„Wir diskutieren mit Bayern. Mal schauen, was passiert. Ich kann das hundertmal sagen. Wir diskutieren“, betonte er in der Mixed Zone und machte klar, dass es dabei nicht um finanzielle Aspekte geht. „Es hat nichts mit Geld zu tun“, stellte der Nationalspieler unter anderem gegenüber Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports klar.
Upamecano äußert sich zu Bayern-Zukunft
Upamecano, der sich in München sehr wohlfühlt, lobte insbesondere die Zusammenarbeit mit Trainer Vincent Kompany, der seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat. „Vincent Kompany ist ein überragender Trainer, ich bin sehr zufrieden mit ihm, wir reden viel. Ich bin froh, dass er seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat“, sagte er. Dennoch bleibt die Zukunft des 27-Jährigen ungewiss.
Neben dem FC Bayern haben auch europäische Top-Klubs wie Real Madrid und Paris Saint-Germain Interesse an einer Verpflichtung gezeigt. Die Verhandlungen gestalten sich daher als komplex. Während der FC Bayern energisch an einer Verlängerung arbeitet, stehen Gehaltsforderungen und eine mögliche Ausstiegsklausel im Raum.
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Real Madrid sieht in Upamecano einen idealen Nachfolger für David Alaba, während PSG durch die Herkunft des Spielers eine besondere Anziehungskraft ausübt. Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern, äußerte seine Hoffnung auf eine Einigung: „Ich bin da optimistisch. Alles, was ich höre, auch wenn ich selber mit ihm spreche: Es gefällt ihm unheimlich gut bei Bayern, er fühlt sich unheimlich wohl, fühlt sich auch mit dem Trainer unheimlich wohl.“
Die Entscheidung über Upamecanos Zukunft hat weitreichende Konsequenzen für ihn und den FC Bayern. Ab dem 1. Januar könnte Upamecano frei mit anderen Vereinen verhandeln, was die Dringlichkeit für eine Einigung erhöht. Der Innenverteidiger selbst bleibt optimistisch und zufrieden mit seiner aktuellen Situation in München, ohne jedoch konkrete Details zu seinen Entscheidungen preiszugeben.
„Wir reden viel mit Max Eberl und Christoph Freund. Ich bin hier zufrieden, spiele eine gute Saison, mache meinen Job, gebe alles für diesen Verein“, erklärte er. Während die Fans und der Verein hoffen, dass Upamecano in München bleibt, bleibt die Spannung hoch, welche Entscheidung letztendlich getroffen wird. (hbr)