Felix Neureuther schuf peinlichen Moment für Mutter Rosi Mittermaier während Live-Interview
VonChristoph Klaucke
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Der zweijährige Felix Neureuther sorgte 1986 für Gelächter. Seine Mutter Rosi Mittermaier war gerade im TV-Interview. Dann geschah das Unvermeidliche.
Garmisch-Partenkirchen – Es war ein Moment, der in die Fernsehgeschichte eingehen sollte: 1986 saß die Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier im Studio der ZDF-Jugendsportsendung „Pfiff“ und gab Moderator Harry Valerien ein Interview. Was niemand ahnte: Ihr zweijähriger Sohn Felix würde für eine der unvergesslichsten Pannen der Sendung sorgen.
Der kleine Neureuther-Spross, der mit seinem Vater Christian im Publikum saß, stand plötzlich auf und verkündete lautstark vor laufender Kamera seine dringenden Bedürfnisse – er musste mal aufs Klo, wie Felix Neureuther im „Hüttenquiz“ der ARD-Sportschau nochmals verriet. Die Situation entwickelte sich zu einem klassischen Fernsehmoment, wie ihn nur das Live-TV produzieren kann.
Felix Neureuther brachte als Kleinkind seine Mutter Rosi Mittermaier in Live-Sendung in Verlegenheit
Während Rosi Mittermaier sichtlich verlegen reagierte, brach im Studio schallendes Gelächter aus. Die Zuschauer vor den Bildschirmen erlebten eine spontane und ungefilterte Familienszene, die zeigt: Auch Olympiasieger sind vor den kleinen Katastrophen des Alltags nicht gefeit. Nach der unerwarteten Unterbrechung des Interviews nahm sich Vater Christian Neureuther der Situation an.
Er setzte er den kleinen Felix anschließend auf den Schoß von Schwimm-Star Michael Groß, der ebenfalls als Studiogast anwesend war. Der spätere Olympiasieger und „Albatros“ genannte Schwimmer zeigte sich dabei als geduldiger Babysitter und sorgte dafür, dass die Sendung ihren gewohnten Verlauf nehmen konnte.
Vier Kinder, eine Künstlerin als Schwester – seltene Bilder des Neureuther-Clans
Die TV-Sendung „Pfiff“ lief von 1977 bis 1994 im ZDF und war als Sportstudio für junge Zuschauer konzipiert. Die Sendung war für ihre amüsanten Pannen bekannt, doch der Auftritt des kleinen Felix gehörte zu den unvergesslichsten Momenten der Sendungsgeschichte. Für die Familie Neureuther war dieser Fernsehauftritt nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen sollte.
Felix Neureuther, der kürzlich in einer Live-Sendung Tränen vergoss, entwickelte sich später zu einem der erfolgreichsten deutschen Skirennfahrer und gewann 13 Weltcup-Rennen. Seine Eltern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther hatten bereits als aktive Sportler Fernsehgeschichte geschrieben – die Mutter als zweifache Olympiasiegerin von 1976, der Vater als sechsfacher Weltcup-Sieger im Slalom.
Die spontane Szene von 1986 zeigt die menschliche Seite einer Sportfamilie, die später noch oft im Rampenlicht stehen sollte. Rosi Mittermaier, die 2023 im Alter von 72 Jahren verstarb, blieb zeitlebens eine bodenständige Persönlichkeit, die auch mit solchen unvorhersehbaren Momenten souverän umging. Ihr Sohn Felix Neureuther, der die letzten Worte seiner Mutter Rosi Mittermaier verriet, erinnert sich heute mit einem Lächeln an diese frühen Fernsehauftritte, die seine spätere Medienkarriere prägten. (ck)