Miriam Neureuther erlaubte sich unter dem Video von Tochter Matilda einen kleinen Scherz auf Kosten ihres Ehemanns Felix.
© Screenshot Instagram / Felix Neureuther / Sammy Minkoff / Imago
Von Alexander Kaindl
schließen
Felix und Miriam Neureuther fühlen sich im Schnee pudelwohl. Auch ihre Kinder Matilda und Leo haben großes Talent. Fragt sich nur: Wer hat ihnen das Skifahren beigebracht?
Garmisch-Partenkirchen - No snow, no show: Diesen Spruch bringt Ski-Ikone Felix Neureuther immer wieder. Unter seinen Beiträgen auf den sozialen Netzwerken ist dieser Hashtag fast immer zu finden - so auch bei seinem aktuellsten Video. Dort zeigt der 38-Jährige beeindruckende Aufnahmen von seiner Tochter Matilda.
Felix Neureuther Geboren: 26. März 1984 (Alter: 38 Jahre), Pasing, München Eltern: Christian Neureuther, Rosi Mittermaier-Neureuther Verheiratet mit Miriam Neureuther, Kinder: Matilda Neureuther, Leo Neureuther, Lotta Neureuther
Tochter von Miriam und Felix Neureuther mit beeindruckendem Ski-Talent: Sogar Thomas Müller reagiert Das älteste Kind von Felix und Miriam Neureuther ist gerade einmal fünf Jahre alt, auf der Piste ist sie aber schon eine ganz Große. Im Video ist zu sehen, wie sie mit beeindruckender Technik durch den Schnee pflügt.
In den Kommentaren unter dem Beitrag wird schon „Konkurrenz für Mikaela Shiffrin“ und „Olympia-Gold im Riesenslalom 2042“ prophezeit. Sogar Fußball-Weltmeister Thomas Müller hat reagiert. Der Bayern-Star schrieb „Next Generation“ unter die Aufnahmen.
Felix Neureuther filmt Tochter beim Skifahren: Ehefrau und Mama Miriam erlaubt sich „kleinen Scherz“ An Prominenz mangelte es nicht in der Kommentarspalte, auch Maria Höfl-Riesch, Kai Pflaume und Ted Ligety haben geschrieben. Und natürlich hat auch Ehefrau und Mama Miriam Neureuther reagiert - mit viel Humor.
Die zweifache Biathlon-Weltmeisterin schrieb: „Man sieht richtig: alles von der Mama gelernt.“ Dazu postete sie drei Lach-Emojis, markierte ihren Gatten und schob noch ein „kleiner Scherz“ hinterher.
Rosi Mittermaier tot: Bayern trauert um Skistar – ihr Leben in Bildern Rosi Mittermaier, der bodenständigste und vielleicht verplanteste Ski-Superstar Bayerns. Ein Leben in Bildern. © Imag/dpa/dpa Rosi Mittermaier wächst mitten in der Winkelmoos-Alm auf, ein weit verzweigtes Almgebiet und Hochplateau im südlichen Oberbayern (Gemeinde Reit im Winkl). Ihr Vater, Kaufmann und Gastwirt, ist staatlich geprüfter Skilehrer. Er verlangt früh viel von der kleinen Rosi. Bei zwei Skiunfällen mit zwölf Jahren brach sie sich erst einen Knöchel, kurz vor der Verheilung den Unterschenkel am selben Bein und konnte mehrere Monate nicht Ski fahren. Doch schon ein Jahr später nahm sie an den Jugendmeisterschaften teil und trainierte 1965 erstmals in der Nationalmannschaft. © Münchner Merkur In Aktion: Rosi Mittermaier beim Training vor ihrem größten Triumph auf der Axamer Lizum im Stubaital 1976. © Münchner Merkur Ihr größter Triumph: Rosie Mittermaier nach ihrer Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck im Februar 1976. Dort gwann Mittermaier bei allen drei alpinen Ski-Wettbewerben eine Medaille: Am 8. Februar entschied sie die Abfahrt mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Brigitte Totschnig für sich und gewann damit als erste deutsche Skirennläuferin seit Heidi Biebl 1960 eine olympische Goldmedaille – zuvor hatte Mittermaier im Weltcup nie in einem Abfahrtsrennen gesiegt. Drei Tage später gewann sie auch im Slalom mit der Laufbestzeit im zweiten Durchgang, nachdem zunächst ihre Teamkollegin Pamela Behr in Führung gelegen hatte. Im abschließenden Riesenslalom am 13. Februar belegte sie den zweiten Rang mit zwölf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Kanadierin Kathy Kreiner. © Münchner Merkur Rosi Mittermaier Ski Alpin Olympia 1976 in Innsbruck 05 02 1976 Goldmedaille in Abfahrt Slalom Zweimal Gold bei den Abfahrten und einmal Silber beim Riesenslalom: Für diese Olympischen Spiele hatte Rosi Mittermaier nach eigenen Angaben auch ausnahmsweise im Sommer intensiv trainiert, um es angesichts ihres nahenden Karriereendes „es endlich zu mehr bringen“. © Imago Weil sie so schön strahlt, hier nochmal ein Medaillenfoto. Weil sie so schön strahlt, hier nochmal ein Medaillenfoto. © dpa Mittermaier mit Mann Neureuther beim Skifahren. Mittermaier mit Mann Neureuther beim Skifahren. © Münchner Merkur Die Liebe ihres Lebens, Christian Neureuther, ebenfalls Skirennläufer, hier bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1974 in St. Moritz, heiratete Rosi Mittermaier 1980. Die Liebe ihres Lebens, Christian Neureuther, ebenfalls Skirennläufer, hier bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 1974 in St. Moritz, heiratete Rosi Mittermaier 1980. © dpa Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei ihrer Hochzeit 1980. Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei ihrer Hochzeit 1980. © Imago Hier genießen die beiden bei ihrer Hochzeitsreise in der Dominikanischen Republik. Rosi Mittermaier war leidenschaftliche Taucherin und Surferin. Hier genießen die beiden bei ihrer Hochzeitsreise in der Dominikanischen Republik 1980. Rosi Mittermaier war leidenschaftliche Taucherin, Fallschirmspringerin und Surferin. Im Frühjahr 1973 verletzte sie sich auf Hawaii beim Surfen und verpasste dadurch den Saisonabschluss und den möglichen Sieg im Slalom-Weltcup. © Imago Einige Jahre später bekommen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier zwei Kinder: Felix und Amelie Neureuther. Einige Jahre später bekommen Christian Neureuther und Rosi Mittermaier zwei Kinder: Felix und Amelie Neureuther. © Imago Hier mit ihren Kindern Felix, der gerade die Bronzemedaille im Slalom bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewonnen hat und Amelie, eine erfolgreiche Modedesignerin. Hier mit ihren Kindern Felix, der gerade die Bronzemedaille im Slalom bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewonnen hat und Amelie, eine erfolgreiche Modedesignerin. © Sammy Minkoff/Imago Rosi Mittermaier mit Mann Christian Neureuther bei ihrer dritten Leidenschaft nebst Tauchen und Skifahren: dem Fallschirmspringen. Rosi Mittermaier mit Mann Christian Neureuther bei ihrer dritten Leidenschaft nebst Tauchen und Skifahren: dem Fallschirmspringen. © Imago Rosi Mittermaier war auch lange nach ihrem Kariereende immer geliebter Teil der bayerischen Öffentlichkeit. Hier im Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister von München, Christian Ude. Das Foto mit den Garmischer Alpen im Hintergrund hat unser Merkur-Fotograf Klaus Haag aufgenommen. Rosi Mittermaier war auch lange nach ihrem Kariereende immer geliebter Teil der bayerischen Öffentlichkeit. Hier im Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister von München, Christian Ude. Das Foto mit den Garmischer Alpen im Hintergrund hat unser Merkur-Fotograf Klaus Haag aufgenommen. © Klaus Haag Rosi Mittermaier 1997 in Bonn bei ihrer Ernennung zur ersten deutschen "Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay". In ihrem anderen Leben war Mittermaier übrigens Sportlehrerin. Rosi Mittermaier 1997 in Bonn bei ihrer Ernennung zur ersten deutschen «Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay». In ihrem anderen Leben war Mittermaier übrigens Sportlehrerin. © dpa Rosi Mittermaier und ihr Mann gehörten zu denjenigen, die Nordic Walking in Deutschland groß gemacht haben, hier bei einer Buchpräsentation am Chinesischen Turm in München. Rosi Mittermaier und ihr Mann gehörten zu denjenigen, die Nordic Walking in Deutschland groß gemacht haben, hier bei einer Buchpräsentation am Chinesischen Turm in München. © Sigi Jantz Den Bergen ewig verbunden: Rosi Mittermaier bei einer Tour in den Alpen. Den Bergen ewig verbunden: Rosi Mittermaier bei einer Tour in den Alpen. © tz Rosi Mittermaier mit ihrem Freund und Weggefährten Markus Wasmaier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Maximilianeum. Rosi Mittermaier mit ihrem Freund und Weggefährten Markus Wasmaier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Maximilianeum. © Marcus Schlaf Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. © Jantz Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. Für jeden Spaß zu haben: Rosi Mittermaier bei der Feier zum 70. der Firma Bogner in historischem Skioutfit inklusive Holzski. © Sigi Jantz Oder wie hier beim Apfelstrudel backen in ihrem Zuhause in Raum Garmisch-Partenkirchen. Oder wie hier beim Apfelstrudel backen in ihrem Zuhause in Raum Garmisch-Partenkirchen. © Imago Rosi Mittermaier bäckt Apfelstrudel auf der Almhütte Christian Neureuther zu Besuch in Garmisch P Hier mit dem Ergebnis und ihrem Mann. © Imago Rosi Mittermaier engagierte sich für zahlreiche karitative Projekte: Hier als Schirmherrin der bundesweiten Kinder-Rheumastiftung mit rheumakranken Kindern in Garmisch-Partenkirchen. Rosi Mittermaier engagierte sich für zahlreiche karitative Projekte: Hier als Schirmherrin der bundesweiten Kinder-Rheumastiftung mit rheumakranken Kindern in Garmisch-Partenkirchen. © dpa Immer für ein Lächeln gut: Rosi Mittermaier zu ihrem 70. Geburtstag. Danach wurde es ruhig um den bayerischen Superstar. Rosi Mittermaier starb am 4. Januar nach langer Krankheit. Immer für ein Lächeln gut: Rosi Mittermaier zu ihrem 70. Geburtstag. Danach wurde es ruhig um den bayerischen Superstar. Rosi Mittermaier starb am 4. Januar nach langer Krankheit. © Angelika Warmuth/dpa Miriam Neureuther und ihre Doku: „Hungern für Gold“ Miriam ist eher auf den dünnen Langlaufskiern zuhause, auf denen sie in ihrer aktiven Karriere einige Erfolge feierte. Zuletzt war die gebürtige Garmisch-Partenkirchenerin mit norwegischen Wurzeln mit einer spannenden Dokumentation zum Tabuthema „Essströrungen im Sport“ beschäftigt.
Dabei musste sie im Nachgang sogar noch ein Missverständnis aus dem Weg räumen .
Im Video: Hier übt Leo Neureuther auf der Piste Miriam Neureuther ist wie ihr Mann Felix durchaus aktiv auf Instagram. Vor wenigen Tagen hatte sie - analog zu Felix und Matilda - ein ähnliches Video von ihrem Sohn Leo hochgeladen . Auch beim Dreijährigen ist das Ski-Talent deutlich zu sehen. Oma Rosi Mittermaier, die Anfang des Jahres verstorben ist , wäre stolz auf ihre Enkelkinder. (akl)