Deal geplatzt

Entscheidung wohl gefallen: FC Bayern zieht sich aus Transferpoker um Jackson zurück

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  • Isabella Strehmann
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Nicolas Jackson wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Bayern-Spieler. Der FCB zieht sich wohl aus dem Transferpoker zurück.

Update vom 31. August, 22.59 Uhr: Ein Transfer von Nicolas Jackson zum FC Bayern ist wohl endgültig vom Tisch. Wie Sky berichtet, zieht sich der deutsche Rekordmeister aus dem Poker um den Stürmer zurück und wird nicht weiter mit dem FC Chelsea verhandeln. Obwohl der 24-Jährige noch in München weilte und auf einen Bayern-Transfer gehofft hat, ist der Deal nun geplatzt.

Zwischen den Bayern und Chelsea war bereits alles für eine Leihe ausgehandelt, doch aufgrund einer Verletzung von Liam Delap hatte Chelsea den Wechsel am Samstag (30. August) platzen lassen. Ein wenig Hoffnung bestand bei den Bayern-Bossen dennoch. Diese ist inzwischen offenbar endgültig verflogen. Stattdessen schauen sich Max Eberl und Co. jetzt nach Alternativen um.

Chelsea-Stürmer Nicolas Jackson schließt sich offenbar doch nicht dem FC Bayern an.

Update vom 31. August, 16.22 Uhr: Neue Entwicklung im Poker um Nicolas Jackson. Wie der Guardian berichtet, erlaubt der FC Chelsea dem Stürmer nur noch einen festen Transfer und keine Leihe. Dafür sollen die Londoner dem Vernehmen nach 65 Millionen Euro Ablöse verlangen. Dass die Bayern eine solche Summe zahlen, erscheint nahezu ausgeschlossen. Immerhin dürfen Max Eberl und Co. nur noch einen Spieler leihen.

Update vom 31. August, 13.50 Uhr: Nach wie vor halten sich Nicolas Jackson und Berater Ali Barat in der bayrischen Landeshauptstadt auf. Die Spielerseite lässt nichts unversucht, um den Stürmer beim FC Bayern unterzubringen. Chelsea würde einem Transfer offenbar nur zustimmen, wenn die Münchner von einer Leihe absehen und Jackson fest verpflichten.

Barat zur BILD: „Wir hoffen immer noch, dass der Deal zustande kommt. Wenn wir keine Hoffnung hätten, wären wir nicht mehr hier.“ Zudem postete die Jackson-Gemeinde ein Foto auf X, auf dem der eben genannte Text sowie die Stadt München erwähnt und mit einem Herz begleitet werden. Nach wie vor sind die Hoffnungen beim Angreifer und dem FC Bayern groß, Chelsea überzeugen zu können.

Update vom 31. August, 09.20 Uhr: Der Wechsel von Nicolas Jackson zum FC Bayern schien geplatzt, nun könnte es zu einer plötzlichen Kehrtwende kommen. Nach den neusten Sky-Informationen arbeitet der deutsche Rekordmeister daran, die Verpflichtung doch noch möglich zu machen. Am Sonntagmorgen will man sich zu neuen Gesprächen mit dem FC Chelsea treffen.

Jackson war bereits auf dem Weg zum Medizincheck, doch da sich Stürmer Liam Delap am Samstag verletzte, holten die Blues ihn zurück. Eberl bestätigte, dass bereits eine Einigung erzielt war, ehe die Rolle rückwärts aufgrund der Delap-Verletzung kam. Das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen zu sein.

Update vom 30. August, 21.47 Uhr: Bayern-Boss Max Eberl lässt vorerst deutlich weniger Hoffnung zu. „Nachdem wir uns gestern geeinigt haben und den Medical erlaubt bekommen haben, ist jetzt die Situation, dass der Junge hier in München ist und wir ihn aber zurückschicken müssen“, erklärt der Sport-Vorstand nach dem 3:2-Sieg gegen Augsburg gegenüber Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports, in der Mixed Zone.

„Das ist jetzt gerade Stand der Dinge. In die Zukunft kann ich aber noch nicht gucken. Sein Berater hat ja gerade gepostet oder geschrieben, dass sie in München bleiben. Sie wollen das irgendwie durchziehen“, so Eberl weiter. Er betont jedoch: „Wir hätten gerne die Untersuchung gemacht und die Unterschrift gesetzt.“

Daraus wird nun wohl vorerst nichts. „Das geht jetzt nicht und wir werden dem Spieler und dem Berater sagen müssen, dass sie zurückmüssen.“ Bittere Nachrichten für den Verein, aber vor allem für Jackson, der den Weg nach München offenbar umsonst angetreten hat.

Update vom 30. August, 21.10 Uhr: Wie geht es nun mit dem möglichen Transfer von Nicolas Jackson weiter? Den Quellen von Sky-Experte Lothar Matthäus zufolge besteht allerdings noch ein wenig Hoffnung. „Verhandlungen sind auf Eis gelegt, aber nicht komplett beendet. Jackson und Berater bleiben über Nacht in München“, so der ehemalige Profi-Fußballer während der Übertragung des packenden 3:2-Siegs der Bayern über den FC Augsburg.

Ein Coup und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände

Bayerns Hiroki Ito verlässt verletzt den Platz.
Mit der Prämisse, die Abwehr zu stabilisieren, war Hiroki Ito als einer der ersten Eberl-Neuzugänge vom Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart verpflichtet worden. Die Hoffnungen konnte der japanische Nationalspieler jedoch nicht erfüllen. Aufgrund zweier Mittelfußbrüchen lief der Innenverteidiger in seiner Premieren-Saison nur in acht Pflichtspielen für die Bayern auf.  © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Bryan Zaragoza auf der Bayern-Auswechselbank.
Bereits von den Vorgängern eingefädelt, folgte Bryan Zaragoza nach seiner unglücklichen Rückrunde 2023/24 auf Leihbasis (sieben Einsätze für die Bayern) durch seine Festverpflichtung als weiter „Neuzugang“ am ersten Transfertag 2024. Ohne das Zutun von Eberl entpuppte sich der Transfer schnell als Missverständnis. Doch passt der Spanier damit in die – mit unter bescheidene – Bilanz des Sport-Vorstandes. © Markus Fischer/IMAGO
Bryan Zaragoza im Dress von Celta Vigo.
Der dreimalige spanische Nationalspieler ist bereits wieder aus der bayrischen Landeshauptstadt geflüchtet. Nach einer Saison beim CA Osasuna trägt Zaragoza mittlerweile – ebenfalls leihweise – das Trikot von Celta Vigo.  © Mutsu Kawamori/IMAGO
Eric Dier stemmt bei der Meisterfeier des FC Bayern München die Schale in die Luft.
Mit Eric Dier schloss sich im ersten Transferfenster des Sport-Vorstandes ein weiterer bereits vorher ausgeliehener Spieler dem FC Bayern an. Der Engländer wusste zumindest immer mal wieder als Rotationsspieler zu überzeugen. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Eric Dier im Trikot der AS Monaco.
Nach insgesamt eineinhalb Jahre trennten sich die Wege im Sommer 2025. Den englischen Nationalspieler zog es nach Vertragsende ins Fürstentum Monaco. © Scott Coleman/IPA Sport /ipa-agency.net/IMAGO/
Maurice Krattenmacher vor dem Klub-WM-Spiel gegen die Boca Juniors.
Ein besonderes Augenmerk von Max Eberl sollte auch ein stärkerer Fokus auf junge Talente sein. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der SpVgg Unterhaching wechselten mit Maurice Krattenmacher (im Bild) und Gibson Adu Anfang Juli 2024 zwei Youngster zum Rekordmeister.  © Jose Breton/IMAGO
Maruice Krattenmacher im Trikot von Hertha BSC Berlin.
Während der zum Zeitpunkt des Transfers erst 16 Jahre alte Adu im eigenen Nachwuchs gefördert werden soll, sammelt Krattenmacher Erfahrung in der 2. Bundesliga. Nach einem Gastspiel bei dem SSV Ulm ist der Krattenmacher in der aktuellen Spielzeit per Leihe bei der Alten Dame aktiv.  © Revierfoto/IMAGO
Armindo Sieb (re.) im Duell mit Bayerns Michael Olise.
Einen Schritt weiter ist Armindo Sieb: Beim Angreifer der SpVgg Greuther Fürth zogen die Münchner ihre Rückkaufoption – und verliehen ihn umgehend für zwei Jahre an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. © Heiko Becker/IMAGO
Vorstellung von Michael Olise beim FC Bayern.
Der erste - und wohl auch einzige - Transfer-Volltreffer unter Eberl folgte dann am 7. Juli 2024: Aus der Premier-League lockte der Rekordmeister Michael Olise nach München. Ohne Anlaufzeit stürmte der französische Nationalspieler in die Herzen der Fans. Wettbewerbsübergreifend steuerte der Flügelspieler 38 Torbeteiligungen in seiner Debüt-Saison bei.  © Photo by FC Bayern München/Pool/IMAGO
Joao Palhinha vor Bayerns Spiel bei Klub-Wm gegen die Boca Juniors.
Doch nur selten bewies Eberl solch ein glückliches Händchen. Mit einem Jahr Verspätung lotste der Sport-Vorstand Thomas Tuchels Wunschspieler Joao Palhinha an die Säbener Straße. Vincent Kompany wusste allerdings mit dem Sechser nicht viel anzufangen.  © Andrey Heuler/M.i.S./IMAGO
Joao Palhinha (li.) im Dress der Spurs.
So endete das Kapitel des Portugiesen im München schnell wieder. Nach einer für beide Seiten unbefriedigenden Saison kehrte Palhinha - als Leihspieler der Spurs - zurück auf die Insel. © Conor Molloy/IMAGO
Jonas Urbig im Bayern-Tor.
Als einziger Wintertransfer in der Spielzeit 2024/25 stieß Torhüter-Talent Jonas Urbig als möglicher Neuer-Nachfolger zum FC Bayern München. Aufgrund der Verletzung des Stammkeepers kam der ehemalige Kölner in der Rückrunde auf zwölf Einsätze, vorerst muss sich der Junioren-Nationalspieler nun aber gedulden.  © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Jonathan Tah beim Supercup.
Auf die mitunter wankelmütige Defensive in der Vorsaison reagierte Eberl im dritten Transferfenster unter seiner Führung mit einem neuen Abwehrchef: Damit Jonathan Tah bereits bei der Klub-WM im Sommer 2025 in eine Führungsrolle schlüpfen kann, überwies der FCB einen kleinen Obolus an Bayer Leverkusen.  © IMAGO
Tom Bischof hilft im Supercup Bayern-Ziel Nick Woltemade hoch.
Ein weiterer Neuzugang im zusätzlichen Transferfenster für die Klub-WM sollte Tom Bischof sein. Wie Tah hatte man sich mit dem Youngster bereits im Vorfeld auf einen ablösefreien Wechsel verständigt - dieser wurde für eine Zahlung im sechsstelligen Bereich vorgezogen.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Luis Diaz bei seinem Bundesliga-Debüt gegen RB Leipzig.
Als „Königstransfer“ – mangels anderer Optionen – wurde schließlich Luis Diaz in einem chaotischen Transfersommer 2025 vorgestellt. Für den Kolumbianer des FC Liverpool, der sich die Dienste von Bayern-Wunschspieler Florian Wirtz gesichert hatte, griff der Rekordmeister tief in die Tasche – ob sich die millionenschwere Investition rentiert hat, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. © Markus Ulmer/IMAGO
Nick Woltemade im Supercup gegen die Bayern.
Eine besondere Erwähnung benötigt auch die öffentlichkeitswirksame Transferposse um Nick Woltemade: Trotz intensiver Bemühungen konnte Eberl im Sommer 2025 letztendlich auch den zweiten Wunschspieler nach Wirtz nicht an die Säbener Straße locken. Eine Schlammschlacht – mit Verlierern auf allen Seiten.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Bouna Sarr wird beim FCB verabschiedet.
Auf der Abgangsseite hatte sich in der Amtszeit von Eberl auch viel getan. Vier Jahren lang hatte Bouna Sarr das Trikot des FC Bayern München getragen. Nach Vertragsende verabschiedete sich der Senegalese, der in seiner Münchner Zeit nur auf 33 Pflichtspieleinsätze absolviert hatte. Seit seinem Abgang im Juni 2024 ist Sarr immer noch vereinslos. © Markus Fischer/IMAGO
Eric-Maxim Choupo-Moting jubelt über ein Tor für die New York Red Bulls.
Neben Sarr verließ auch Eric-Maxim Choupo-Moting kurz nach Eberls Antritt die Bayern ablösefrei. Mittlerweile kickt der Deutsch-Kameruner in der MLS bei den New York Red Bulls.  © Jess Stiles/IMAGO
Johannes Schenk im Trikot von Preußen Münster.
Keine Chance beim Torhüter-Überangebot sah Johannes Schenk. Der Jugendspieler schloss sich nach Leihe Zweitligist Preußen Münster an. In Westfalen ist der Keeper mittlerweile unumstrittener Stammspieler. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/IMAGO
Malik Tillmann läuft künftig für Bayer Leverkusen auf.
Ein weiterer Youngster, der in München ebenfalls keine Perspektive mehr gesehen hatte, ist Malik Tillman. Nach erfolgreichen Jahren bei der PSV Eindhoven läuft der Deutsch-Amerikaner nun für Bayer Leverkusen auf. Trotz fehlender Tiefe in der Offensive hat der Rekordmeister im Sommer 2025 auf eine mögliche Rückholaktion verzichtetet.  © Ralf Treese/DeFodi Images/IMAGO
Matthijs de Ligt ist seit 2024 Teil von Manchster United.
Nicht mehr erwünscht in München war der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt. Der viertteuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte, der nur zeitweise sein Potenzial abrufen konnte, wurde von Eberl an Manchester United abgegeben ... © Pedro Soares / SPP/IMAGO
Noussair Mazraoui am Ball für Manchester United.
Im Doppelpack mit Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui. Ebenfalls am 13. August 2024 schloss sich der marokkanische Nationalspieler den Red Devils an.  © TOBIAS STERNER/IMAGO
Tottenham Hotspurs‘ Mathys Tel.
Vielversprechend startete die Zeit von Youngster Mathys Tel beim FC Bayern München, eine Liebesgeschichte sollte es dennoch nie werden. Unzufrieden mit den Einsatzzeiten verließ der Franzose im Winter 2025 die Säbener Straße. Nach einem halben Jahr verpflichteten die Spurs die Leihgabe fest.  © Sebastian Frej/IMAGO
Thomas Müller als Spieler der Vancouver Whitecaps.
Vielleicht die schwierigste Entscheidung in der bisherigen Amtszeit von Eberl beim FC Bayern München: Nach 25 Jahren im Verein entschloss sich der Sport-Vorstand, Bayern-Ikone Thomas Müller keinen neuen Vertrag anzubieten. Bei den Vancouver Whitecaps hat der langjährige deutsche Nationalspieler nun eine neue Herausforderung in der MLS gefunden.  © Tomaz Jr/Pximages/IMAGO
Leroy Sané im Trikot von Galatasaray.
Doch sollte Müller nicht der einzige prominente Name sein, der die Bayern im zweiten Transfersommer von Eberl ablösefrei verlassen sollte: Nach langem Hin und Her entschied sich Leroy Sané gegen einen Verbleib in München. Der in seinen fünf Jahren an der Säbener Straße stets zwischen Genie und Wahnsinn schwankende Flügelstürmer wechselte zum türkischen Traditionsklub Galatasaray.  © Cemal Yurttas/IMAGO
Frans Krätzig in der Champions-League-Quali für RB Salzburg.
Sieben Einsätze absolvierte Frans Krätzig für die Münchner, für den Durchbruch reichte es nie. So führte der Weg des gebürtigen Nürnbergers ihn nach acht Jahren im Verein zu RB Salzburg.  © Marco Steinbrenner/DeFodi Images/IMAGO
Gabriel Vidovic im Trikot von Dinamo Zagreb.
Mit Gabriel Vidovic will ein weiterer Bayern-Youngster abseits der bayrischen Landeshauptstad zum Stammspieler reifen. Der Deutsch-Kroate kehrte zu Dinamo Zagreb zurück, dort hatte er als Leihspieler die bis dato erfolgreichste Zeit seiner noch jungen Karriere erlebt. © Matija Habljak/PIXSELL/IMAGO
Daniel Peretz im Training des Hamburger SV.
Aufgrund der namhaften Konkurrenz – insbesondere nach der Verpflichtung von Urbig – ist für Daniel Peretz kein Platz im Bayern-Kader. Spielpraxis soll der Israeli deshalb beim Hamburger SV sammeln. Doch musste der Nationalspieler beim Bundesliga-Aufsteiger einen Rückschlag hinnehmen, an der Elbe ist er nur die Nummer zwei.  © Fernando Soares/IMAGO
Adam Aznou trägt mittlerweile das Trikot des FC Everton.
Geflüchtet ist wohl das richtige Wort bei einem weiteren Abgang eines Jugendspielers des FC Bayern München. Bei der Klub-WM 2025 durfte der Linksverteidiger nur acht Minuten Einsatzzeit sammeln, danach folgte der ausdrückliche Wunsch des marokkanischen Nationalspielers (drei Einsätze), zum FC Everton zu wechseln.  © Jessica Hornby/IMAGO
Kingsley Coman verabschiedet sich vom FC Bayern München.
Trotz anfänglicher Bekundungen, beim FC Bayern bleiben zu wollen, hat auch Kingsley Coman die bayrische Landeshauptstadt im Sommer 2025 verlassen. Zehn Jahre lang hatte der Franzose in den Diensten des FC Bayern gestanden – und war als Siegtorschütze im Finale maßgeblich am Champions-League-Triumph in Lissabon beteiligt.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Kingsley Coman im Gespräch mit einem neuen Trainer.
Im Alter von 29 Jahren zog es den 58-maligen Nationalspieler in die Wünste: Künftig läuft er neben Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr in der Saudi Pro League auf.  © Ellan Mad/IMAGO
Paul Wanner im Trikot von Bayern München.
Etwas zerknirscht musste Eberl auch den Abgang von Talent Paul Wanner hinnehmen. Der jüngste Bundesliga-Spieler des Rekordmeisters glaubte wohl nicht an „die große Chance, sich zu zeigen“, die der Sport-Vorstand ausgerufen hatte.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Paul Wanner im Trikot der PSV Eindhoven.
Vielmehr sah der Deutsch-Österreicher an anderer Stelle bessere Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Wie bei Tillman heißt für den deutschen Junioren-Nationalspieler der nächste Schritt PSV Eindhoven.  © Marcel van Dorst/DeFodi Images/IMAGO

Update vom 30. August, 19.57 Uhr: Bahnt sich hier eine dicke Schlammschlacht an? Offenbar möchte Nicolas Jackson unbedingt zum FC Bayern. Nachdem die Meldung über den geplatzten Deal die Runde macht, meldet sich sein Berater Diomansy Kamara in einer Instagram-Story zu Wort. Darin wird der ehemalige Profi-Fußballer mehr als deutlich: „Wir gehen nicht zurück. Das Flugzeug hat keinen Rückwärtsgang.“ Eine klare Ansage an den FC Chelsea.

Update vom 30. August, 18.21 Uhr: Nach Informationen von Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports, hat der FC Chelsea seinem Spieler Nicolas Jackson den Medizincheck in München untersagt. Der Stürmer weilt derweil bereits in München. Laut dem Transfer-Experten Gianluca Di Marzio hat Chelsea seinem Spieler darüber hinaus befohlen, nach London zurückzukehren. Ganz zum Ärger der Jackson-Seite.

Update vom 30. August, 18.21 Uhr: Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg hält sich Bayern-Boss Max Eberl vorerst bedeckt. „Der Junge ist da und jetzt schauen wir mal, was passiert“, so der Manager. Die Situation sei aktuell auch für den Rekordmeister noch etwas unübersichtlich. „Wir werden uns ganz in Ruhe nach dem Spiel damit beschäftigen“, verspricht er.

„Ich kann selber noch nicht so genau sagen, was passiert ist.“ Während des Spiels möchte Eberl nicht reagieren. Auch Cheftrainer Vincent Kompany zeigt sich vor dem Topspiel entspannt: „Das ist für mich gerade nicht relevant. Ich fokussiere mich komplett aufs Spiel“, so der Belgier am Sky-Mikrofon.

Update vom 30. August, 17.31 Uhr: Und dann der Knall! Wie der gut informierte Transfer-Experte David Ornstein von The Athletic berichtet, hat der FC Chelsea dem FC Bayern tatsächlich die Leihe von Nicolas Jackson abgesagt. Eigentlich waren sich alle Parteien einig. Sky-Experte Florian Plettenberg postete sogar bereits ein Video, welches Jackson am Münchener Flughafen zeigt.

Doch nun kommt den Bayern-Bossen offenbar die Verletzung von Blues-Stürmer Delap dazwischen. Sollte sich der Bericht bestätigen und die Rekord-Leihe doch noch platzen, steht der deutsche Rekordmeister wenige Tage vor dem Ende der Transferphase weiterhin ohne Verstärkung in der Offensive da.

Update vom 30. August, 17.15 Uhr: Wackelt der Transfer doch noch mal? Obwohl sich Nicolas Jackson bereits auf dem Weg nach München befinden soll, könnten jüngste Entwicklungen beim FC Chelsea dem FC Bayern doch noch einen Strich durch die Rechnung machen. Denn beim Ligaspiel gegen den FC Fulham verletzte sich ausgerechnet Jackson-Nachfolger Liam Delap.

Der Stürmer, den auch der FC Bayern einst beobachtet haben soll, musste den Platz mit einer Muskelverletzung verlassen. Das könnte einen Ausfall über mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate bedeuten. Besonders bitter: Obwohl der Kader der Londoner seit Jahren überquillt, wird es nun ausgerechnet in der Sturmspitze dünn.

Schließlich verließ Ex-Leipziger und Bayern-Wunschspieler Christopher Nkunku bereits den Verein. Jackson sitzt auf gepackten Koffern und Joao Pedro muss den verletzten Cole Palmer im offensiven Mittelfeld ersetzen. Trainer Enzo Maresca steht somit aktuell kein gelernter Stürmer mehr zur Verfügung. Gegen Fulham musste Flügelspieler Tyrique George im Zentrum ran. Denkt der amtierende Klub-Weltmeister bei Jackson doch noch mal um, um die Tiefe im eigenen Sturm zu wahren?

Erstmeldung vom 30. August, 10.33 Uhr: München – Nach einigen schmerzhaften Absagen schnappt sich der FC Bayern wohl doch noch einen Neuzugang für die gerade erst begonnene Saison. Nicolas Jackson vom FC Chelsea schließt sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge den Münchnern an, auch die finanziellen Rahmenbedingungen sickerten durch. Der Stürmer kommt zunächst auf Leihbasis an die Isar.

Zunächst berichtete Transfer-Insider Fabrizio Romano, dass sich Bayern und Chelsea einigen konnten, wenig später bestätigte Sky die Informationen. Jackson, 24 Jahre alt, soll per Leihe in die Bundesliga kommen, allerdings gibt es eine Kaufoption. Sollte der deutsche Rekordmeister diese in einem Jahr ziehen, würde eine gigantische Summe von 65 Millionen Euro fällig werden.

FC Bayern leiht Jackson aus, Kaufoption beinhaltet Ablösesumme von 65 Millionen Euro

Ein stolzer Betrag für den Senegalesen, der derzeit einen Marktwert von 50 Millionen Euro mitbringt. Kostenfrei aber ist das Leihgeschäft für die Roten nicht, sie überweisen dem Vernehmen nach 15 Millionen als Einmalzahlung in die englische Hauptstadt. Eine mündliche Vereinbarung steht bereits, die Unterschrift soll in Kürze folgen.

Noch am Samstag, der FC Bayern bestreitet am Abend das Topspiel gegen den FC Augsburg, wird Jackson in München erwartet. Vor zwei Jahren wechselte er vom FC Villarreal zum FC Chelsea, in 81 Spielen für die Blues brachte Jackson es auf 30 Tore und zwölf Vorlagen. Bayerns Sportvorstand Max Eberl versucht seit Wochen, Jackson zum FCB zu holen.

Jacksons Berater Ali Barat und Eberl handelten die Leihe laut Sky-Informationen aus, Chelsea stimmte zu. Ben Jacobs, Premier-League-Kenner, will zudem erfahren haben, dass Jackson bereits einen Vorvertrag beim amtierenden deutschen Meister unterzeichnet hat, falls die Kaufoption im Sommer 2026 gezogen wird.

Nach dem Match gegen den FC Augsburg verabschiedet sich der FC Bayern in die Länderspielpause. Jacksons Debüt für die Münchner könnte daher am 13. September gegen den Hamburger SV stattfinden. Die Verstärkung dürfte auch Harry Kane freuen, der sich über den kleinen Kader seines Vereins kritisch geäußert hatte. (is)

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Sportimage

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