VonKorbinian Kothnyschließen
Hansi Flick nominiert Thomas Müller für die anstehenden Länderspiele nach. Der FC-Bayern-Star feiert damit sein Comeback nach neun Monaten DFB-Pause.
München – Thomas Müller kehrt zur deutschen Nationalmannschaft zurück. Das gab der DFB am Montag bekannt. Der Weltmeister von 2014 wurde von Bundestrainer Hansi Flick kurzfristig nachnominiert. Müller ersetzt den angeschlagenen Füllkrug bei den Testspielen gegen Japan am Samstag und Frankreich am Dienstag.
| Thomas Müller | |
| Geboren: | 13. September 1989 (33 Jahre alt) in Weilheim |
| Verein: | FC Bayern München |
| Länderspiele (Tore): | 121 (44) |
Müller absolvierte letztes Länderspiel bei WM in Katar
Zwar sei der Stürmer von Borussia Dortmund wie geplant am Montag ins Teamquartier nach Wolfsburg angereist, wird der DFB-Elf aber aufgrund einer leichten Sehnenreizung „möglicherweise“ nicht für die beiden Testspiele zur Verfügung stehen.
Für Müller ist es die erste DFB-Nominierung seit dem WM-Aus in Katar im Dezember 2022. Sein letztes Spiel im Nationaltrikot absolvierte der 33-Jährige beim 4:2-Sieg im Gruppen-Abschlussspiel gegen Costa Rica. Müller steht aktuell bei 121 Länderspielen, in denen dem FCB-Star insgesamt 44 Tore gelangen.
Müller lässt nach WM-Aus Zukunft offen – macht aber weiter
Nach der enttäuschenden WM in Katar ließ Müller zunächst seine Zukunft bei der Nationalmannschaft zunächst offen, kündigte aber im Januar an: „Solange ich Profi bin, stehe ich immer zur Verfügung, wenn ich gebraucht werde. Wann, ob und wie muss der Bundestrainer entscheiden.“
Bei den vergangenen Lehrgängen verzichtete Flick zunächst auf Müller. Auch für die kommenden Länderspiele war der Offensivspieler eigentlich nicht eingeplant. Durch die Verletzung von Füllkrug kommt es jetzt zum unverhofften Comeback für den Oberbayer.
Peter, Walter, Cedric: Das sind die zweiten Vornamen der DFB-Stars bei der WM 2022




Thomas Müller spricht noch am Samstag über Nicht-Nominierung von Hansi Flick
Nach dem Topspiel am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach hatte Müller noch erzählt, dass die Nicht-Nominierung keine Überraschung für ihn gewesen sei.
„Ich wusste vorher, dass ich nicht nominiert wurde. Von daher war es keine große Überraschung. Ich mache es so wie hier beim FC Bayern und versuche alles reinzuhängen, fühle mich nach der schweren Vorbereitung mittlerweile sehr gut. Aber der deutsche Fußball ist nicht von Thomas Müller abhängig. Wenn es gefragt ist, werde ich aber meinen Beitrag beitragen. Alles entspannt“, sagte der 33-Jährige direkt nach dem Sieg gegen Gladbach. Dass er nur zwei Tage später schon gefragt sei, dachte er dabei wohl selbst nicht. (kk)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Markus Ulmer

