VonMarius Eppschließen
Eine neue Dokumentation nimmt das Leben von Franz Beckenbauer unter die Lupe. Sein Bruder äußert sich darin – und das mit spürbarer Emotionalität.
Update vom 8. Januar, 17.55 Uhr: Franz Beckenbauer ist am 7. Januar gestorben. Das teilte seine Familie der Deutschen Presseagentur (dpa) mit.
Erstmeldung vom 8. Januar:
München – Der Bayerische Rundfunk hat sich in seiner neuen Dokumentation nicht irgendeiner Persönlichkeit gewidmet: Franz Beckenbauer, eine der herausragendsten Figuren des deutschen Sports, steht im Mittelpunkt. Die Erstausstrahlung der Dokumentation „Beckenbauer“ findet am Montagabend (8. Januar, 20.15 Uhr) in der ARD statt, bereits seit einigen Tagen steht sie in der Mediathek zur Verfügung.
Es besteht seit geraumer Zeit eine Parallele zwischen Franz Beckenbauer und Michael Schumacher: Die Öffentlichkeit möchte wissen, wie es den beiden Sportlegenden geht. Während die Familie Schumacher keine Informationen über den Zustand der Formel-1-Legende preisgibt, gibt es bei Beckenbauer seltene Updates.
„Zuneigung, die man nicht erklären kann“: Walter Beckenbauer äußert sich emotional über Bruder Franz
Lothar Matthäus hatte bereits im August angedeutet, dass Franz Beckenbauer gesundheitliche Probleme hat. Dies wurde nun von seinem Bruder Walter Beckenbauer in der BR-Doku bestätigt. Neben dem Gesundheitszustand des Kaisers äußert er sich gegen Ende des Films auch emotional über seine Bruderbeziehung mit ihm.
Er sagt sichtlich bewegt: „Ich bin einfach glücklich, ihn als Bruder gehabt zu haben – und ich habe ihn immer noch“. Walter Beckenbauer öffnet sich den Zuschauern mit den Worten: „Es war eine wunderbare Zeit, und das ist es auch heute noch. Wenn ich da bin und ihn sehe … es ändert sich nichts. Und für mich ist er einfach … ich mag ihn einfach. Immer noch. Es ist eine Zuneigung, die kann man nicht erklären. Die wird sich auch nie ändern. Das weiß er auch“.
BR-Doku blickt auf das Leben von Franz Beckenbauer zurück
Franz Beckenbauer war für ein Interview in der Dokumentation nicht verfügbar. Er führt ein zurückgezogenes Leben in Österreich und ist aus der Öffentlichkeit weitgehend verschwunden. Im Jahr 2022 offenbarte er in einem Gespräch mit der Bunten, dass er einen Augeninfarkt erlitten hatte und auf sein Herz „aufpassen“ müsse.
Die Dokumentation des BR zeichnet das Leben Beckenbauers nach, das zunächst von Erfolgen geprägt war, später jedoch auch von Kontroversen. Als aktiver Fußballer und Teamchef konnte er zweimal den Weltmeistertitel erringen, und als Funktionär brachte er die WM 2006 nach Deutschland. Dabei wird ihm bis heute vorgeworfen, nicht immer rechtmäßig gehandelt zu haben. Dennoch hat dies seinen Status als Ikone des deutschen Fußballs nur überschaubar beeinträchtigt. (epp)
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