Freiburg schießt den FC Bayern zur „Sofa-Meisterschaft“
VonAdrian Rehling
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Jetzt ist es auch rechnerisch perfekt. Der FC Bayern München ist Deutscher Meister der Saison 2024/25. Der Ausrutscher des Verfolgers macht es möglich.
München – Der FC Bayern München darf die 34. Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte feiern. Nach dem 2:2-Unentschieden von Bayer Leverkusen beim SC Freiburg ist die Elf von Trainer Vincent Kompany nicht mehr einzuholen.
Nach dem nervenaufreibenden 3:3-Unentschieden gegen RB Leipzig am Samstag waren die Bayern-Stars in einer ungewohnten Rolle: Die Mannschaft musste abwarten und auf das Ergebnis des Spiels zwischen Freiburg und Leverkusen schauen. Bereits im Vorfeld war klar: Sollte Leverkusen nicht gewinnen, dann ist der Titel fix.
Anstatt der geplanten Meister-Sause auf Ibiza, die Bayer-Boss Max Eberl bereits vor dem Anpfiff am Samstag weggebügelt hatte, wurde stattdessen ein Ersatzplan gefunden. Ein Großteil der Spieler traf sich im Gourmet-Restaurant „Käfer“ zum gemeinsamen Public Viewing.
Freiburg schießt den FC Bayern zur „Sofa-Meisterschaft“
Als die Freiburger um 18.14 Uhr das 1:0 durch einen Hammer von Maximilian Eggestein erzielten (44. Minute), brandete zum ersten Mal großer Jubel auf. Spätestens nach dem 2:0 durch ein Eigentor von Bayer-Profi Hincapie (49.) durften sich die Bayern fertig machen zum Jubeln.
Doch Leverkusen machte es in der Schlussphase noch einmal spannend. Erst traf Florian Wirtz zum 1:2-Anschluss (82.), dann erzielte Jonathan Tah sogar noch den Ausgleich (90.+3). Ausgerechnet zwei Spieler, an denen die Bayern großes Interesse haben sollen, machten es so noch einmal spannend. Zu mehr reichte es für Leverkusen aber nicht mehr.
Aus Pähl zum Rekordspieler des FC Bayern und nun in die MLS – legendäre Thomas-Müller-Bilder
Damit endet (endlich) auch der Titel-Fluch von Superstar Harry Kane. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft gewann in seiner herausragenden Karriere nämlich zuvor noch keinen bedeutenden Titel. Nun ist der Fluch für den 31-Jährigen beendet.
Ganz im Gegenteil dazu stand Bayern-Legende Thomas Müller. Für den 35-Jährigen bedeutet es nämlich die 13. Deutsche Meisterschaft. Natürlich Liga-Rekord. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) dürfen die Bayern dann gemeinsam mit den Fans beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach die Zurückeroberung der Meisterschale feiern. (rele)