Gakpo zu Bayern? Der Nationalspieler reagiert erstaunt auf Transfergerüchte
VonHenning Bräuninger
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Der FC Bayern sucht nach Wirtz-Alternativen – Cody Gakpo wird gehandelt. Doch der Niederländer zeigt sich von den Schlagzeilen überrascht.
München – Der FC Bayern München ist auf der Suche nach Offensivverstärkungen und hat dabei Cody Gakpo ins Visier genommen. Nach der gescheiterten Verpflichtung von Florian Wirtz schaut sich der deutsche Rekordmeister nach Alternativen um. Neben Gakpo stehen auch Kaoru Mitoma, Rafael Leão und Eberechi Eze auf der Wunschliste der Münchner.
Gakpo reagiert auf Wechselgerüchte
Cody Gakpo, derzeit beim FC Liverpool unter Vertrag, hat sich in der Premier League einen Namen gemacht. Mit zehn Toren und fünf Vorlagen in der letzten Saison hat er maßgeblich zur Meisterschaft der Reds beigetragen. Dennoch wird er immer wieder mit einem Abschied von der Anfield Road in Verbindung gebracht. Auf einer Pressekonferenz der niederländischen Nationalmannschaft äußerte sich Gakpo zu den Wechselgerüchten: „Ich habe selbst noch nichts davon gehört. Ich schließe mich selbst davon aus. Vielleicht hat mein Berater etwas gehört, aber ich konzentriere mich auf mich selbst.“
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Gakpo ist noch bis 2028 an Liverpool gebunden, was den Bayern eine hohe Ablösesumme abverlangen würde. Berichten zufolge könnten über 70 Millionen Euro fällig werden. Ein solcher Transfer wäre für die Münchner ohne vorherige Spielerverkäufe schwer zu stemmen. Die Bayern müssten möglicherweise Teile ihres Kaders abgeben, um genügend Budget freizumachen.
Gakpo-Zukunft bleibt offen
Ungeachtet seiner zurückhaltenden Reaktion auf die Gerüchte scheint Gakpo einen Wechsel nicht völlig auszuschließen. Sein Berater könnte bereits in Gesprächen mit den Bayern sein. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Gakpo eine wertvolle Ergänzung für die Offensive des FC Bayern, die nach Alternativen sucht.
Der FC Bayern steht vor einem herausfordernden Transferfenster. Die Verpflichtung von Gakpo könnte ein entscheidender Schritt sein, um die Offensivabteilung zu stärken. Doch die finanziellen Hürden sind hoch, und es bleibt abzuwarten, wie die Bayern diese meistern werden und wollen. (hbr)