Die EM steht vor der Tür

Die Partie Anfang bis Ende unter Kontrolle: Souveräne DFB-Frauen zeigen gegen die Niederlande ihre Klasse

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Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im Gipfeltreffen der Gruppe A1 deutlich gegen die Niederlande und sichert sich damit den Gruppensieg. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Nach ihrem frühen Treffer in der 10. Minute spielten die deutschen Frauen konsequent weiter nach vorne und belohnte sich mit einer verdienten 3:0-Führung zur Pause. Kurz nach Wiederanpfiff Halbzeit ließ die DFB-Elf wenig zu und kontrollierte die Partie. Der Sieg gegen die Niederlande bedeutet für das Team von Bundestrainer Christian Wück den Gruppensieg in der Women’s Nations League. Außerdem setzten die Mannschaft ein Ausrufezeichen mit Blick auf die Europameisterschaft in diesem Jahr.

Aufstellung DeutschlandBerger, Linder, Knaak, Minge, Gwinn, Nüsken, Schüller, Dallmann, Bühl, Senss, Brand
Aufstellung NiederlandeKop, Buurman, Roord, Leuchter, Brugts, Grant, Groenen, Casparij, Kaptein, Janssen, Damaris
Tore1:0 Dallmann (9.), 2:0 Schüller (25.), 3:0 Linder (45.), 4:0 Schüller (49.)

Abpfiff: Schiedsrichterin Ionela Alina Pesu beendet die Begegnung. Handshakes zwischen den beiden Teams und zufriedene Gesichter auf der deutschen Seite.

Minute 90+3: Aufregung im deutschen 16er. Snoeijs kommt zu Fall, doch Schlussfrau Berger spielt den Ball. Kein Strafstoß.

Minute 90+1: Die Niederländerinnen drängen auf den Ehrentreffer. Van de Donk vergibt aus kürzester Distanz.

89. Minute: Und die nächste Gelbe Karte folgt sogleich, diesmal gegen die Niederländerinnen. Die gerade eingewechselte Snoeijs ist im Mittelfeld-Zweikampf mit Brand etwas zu ungestüm.

87. Minute: Nun aber eine gefährliche Freistoßposition für die Niederländerinnen. Direkt an der Strafraumkante, halbrechte Position, brachte Hederich ihre Gegenspielerin zu Fall und sah dafür Gelb. Der Freistoß landet jedoch in der deutschen Mauer.

86. Minute: Immer häufiger finden die Gäste nun bespielbare Räume zwischen den deutschen Mittelfeldfrauen. Torgefahr bleibt jedoch weiter aus.

84. Minute: Letzter Wechsel der Niederländerinnen. Snoeijs ersetzt Leuchter.

81. Minute: Cerci bringt den Ball nach Eckball aufs niederländische Tor. Doch Kop ist zur Stelle.

80. Minute: Debüt in der Nationalmannschaft für Carlotta Wamser. Christian Wück bringt die junge Rechtsverteidigerin für Kapitänin Giulia Gwinn in die Partie.

76. Minute: Hoffmann probiert nach hohem Ballgewinn ihr Glück aus rund 25 Metern, verfehlt das Tor jedoch deutlich.

73. Minute: Gwinn mit der nächsten Hereingabe, doch diesmal fehlt Schüller in der Mitte als Abnehmerin, diese Sitzt schon auf der Bank.

70. Minute: Auch die Gäste wechseln erneut. Van de Donk kommt für Roord.

68. Minute: Nächster Doppelwechsel bei den DFB-Damen. Cerci und Däbritz ersetzen Senss und Cerci

65. Minute: Super Abschluss von Bühl. Den Flachschuss von der Strafraumkante kann Schlussfrau Kop gerade noch parieren.

62. Minute: Jetzt aber mal wieder ein deutscher Konter, aber am Ende ungefährlich. Jule Brand findet den Abschluss nicht.

60. Minute: Nun eine etwas ruhigere Phase, die sich eher zwischen den beiden Strafräumen abspielt.

56. Minute: Christian Wück wechselt nun auch und bringt Hofmann und Hendrich für Minge und Schüller.

55. Minute: Auch wenn es den Gästen gelingt, die erste deutsche Pressinglinie zu überspielen, steht die Hintermannschaft der DFB-Frauen tadellos und hält die Gefahr vom eigenen Tor fern.

53. Minute: Deutschland auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit viel Spielkontrolle. Die Niederländerinnen tuen sich im Aufbau schwer und müssen häufig quer spielen.

49. Minute: Tor für Deutschland! Lea Schüller macht ihr zweites Tor, kurz nach wiederanpfiff köpft sie zum 4:0 ein. Die Hereingabe kam von Giulia Gwinn.

Schüller feiert ihren Doppelpack.

46. Minute: Das Spiel geht weiter, für drei der Niederländerinnen jedoch nur auf der Bank. Spitse, Pelova und Wilms kommen für Casparij, Egurrola und Brugts in die Partie. Deutschland wechselt vorerst nicht.

Pause: Halbzeit in Bremen. Deutschland dominiert in der ersten Hälfte das Mittelfeld und nutzt seine Torchancen gleich dreifach.

45. Minute: Tor für Deutschland! Diesmal ist es kein Abseits. Linksverteidigerin Linder ist nach Steckpass von Minge frei durch und vollendet in Stürmer-Manier eiskalt.

Linder bejubelt kurz vor der Pause ihren 3:0-Treffer.

44. Minute: Bühl läuft allein aufs gegnerische Tor zu, wird dann jedoch von der Abseitsfahne zurückgebeten.

40. Minute: Die deutsche Mannschaft zeigt sich souverän und lässt auch hinten nichts anbrennen. Die Niederländerinnen bekommen ihre Torgefahr bisher nicht auf den Rasen.

35. Minute: Entwarnung bei der deutschen Abwehrfrau. Linder kann weiterspielen. Über sie läuft auch der nächste Angriff, doch ihre Flanke wird abgefangen.

33. Minute: Linder, sitzt auf dem Rasen und hält sich das Sprunggelenk. Sie wird auf dem Platz behandelt. Die Niederländerinnen nutzen die Zeit um sich zu besprechen.

30. Minute: Vielversprechender Freistoß aus einer guten Flanken-Position, doch der Ball landet auf dem Kopf einer Niederländerin.

29. Minute: Deutschland macht offensiv genauso weiter und erspielt sich den nächsten Eckball. Nüsken bringt den Ball per Hacke jedoch nicht aufs Tor.

25. Minute: Tor für Deutschland! Schüller muss nach Brand-Hereingabe nur noch einschieben und stellt auf 2:0.

Lea Schüller drückt den Ball zum 2:0 über die Linie.

22. Minute: Die direkte Antwort der DFB-Frauen: Schüller kommt im niederländischen Strafraum zum Kopfball. Doch der Ball fliegt über das Tor.

21. Minute: Die Niederlande mit nach Eckball ihrem ersten Torabschluss per Kopf, doch Berger hat den Ball sicher.

19. Minute: Nach schönem Kombinationsspiel findet die DFB-Elf wieder vor das niederländische Tor, verliert den Ball jedoch dort.

16. Minute: Deutschland mit der Führung im Rücken weiter Angriffs-freudig, doch auch die Niederländerinnen scheinen den Weg Richtung deutsches Tor gefunden zu haben.

11. Minute: Direkt die nächste Riesenchance für die Deutschen. Die niederländische Abwehrfrau klärt in letzter Sekunde.

9. Minute: Tor für Deutschland! Nach dem nächsten deutschen Angriff klingelts im Niederländischen Kasten. Dallmann bringt die DFB-Elf in Führung.

Dallmann bringt die DFB-Frauen früh in Führung.

9. Minute: Nun auch der erste deutsche Eckball. Bühls Hereingabe findet jedoch keine Abnehmerin.

8. Minute: Deutschland kommt immer wieder in die Nähe des gegnerischen Tores, Oranje-Schlussfrau Kop bleibt jedoch noch ungeprüft.

4. Minute: Die Niederländerinnen schlagen die erste Ecke der Partie, jedoch ohne große Gefahr. Den anschließenden deutschen Konter über Brand kann Groenen nur per Foul stoppen. Gelb für die Niederländerin.

3. Minute: Die DFB-Frauen machen direkt Druck und stören das niederländische Aufbauspiel früh.

1. Minute: Deutschland stößt an. Der Ball rollt im Weserstadion.

Update, 19:30: Die Aufstellung der DFB-Damen ist da. Bundestrainer Christian Wück tauscht auf fünf Positionen im Vergleich zur letzten Partie in Schottland. So startet die deutsche Elf: Berger, Linder, Knaak, Minge, Gwinn, Nüsken, Schüller, Dallmann, Bühl, Senss, Brand

Erstmeldung, 30.05.2025: Bremen – Am Freitagabend um 20.30 Uhr wird das Weserstadion in Bremen zum Schauplatz eines spannenden Duells: Die DFB-Frauen treffen in der UEFA Women’s Nations League auf die Niederlande. Die Partie am heutigen Freitagabend (alle TV-Infos) könnte entscheidend für den Gruppensieg und die damit verbundene Qualifikation für das Final Four sein.

Mit zehn Punkten aus vier Spielen liegen Deutschland und die Niederlande gleichauf an der Spitze der Gruppe 1. Dank der besseren Tordifferenz führen die DFB-Frauen die Tabelle an, was ihnen einen kleinen Vorteil verschafft. Im Hinspiel im Februar trennten sich beide Teams mit einem 2:2-Unentschieden – ein Ergebnis, das die Spannung für das bevorstehende Aufeinandertreffen erhöht. Seitdem sind beide Mannschaften ungeschlagen.

Bundestrainer Christian Wück kann auf einen starken Kader zurückgreifen, in dem einige wichtige Spielerinnen nach Verletzungen zurückkehren. Lena Oberdorf und Kathrin Hendrich sind wieder fit und verstärken die Mannschaft. Zudem wurde Carlotta Wamser von Eintracht Frankfurt erstmals nominiert.

Die beste deutsche Frauen-Nationalmannschaft aller Zeiten – laut KI

Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphes. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende.
Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphs. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende. © Imago
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken.
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken. © Imago
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten.
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten. © Imago
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. Sie steht für Spätstarterinnen mit Ausdauer und Klasse.
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. © Imago
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit.
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit. © Imago
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich.
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich. © Imago
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest.
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest. © Imago
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte.
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte. © Imago
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Drei Mal Weltfußballerin, zwei Mal Weltmeisterin, fünf Mal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin.
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Dreimal Weltfußballerin, zweimal Weltmeisterin, fünfmal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin. © Imago
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur.
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur. © Imago
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz.
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz. © Imago
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich.
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich. © Imago
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära.
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära. © Imago
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz.
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz. © Imago
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll.
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll. © Imago
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte.
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte. © Imago
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können.
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können. © Imago

Diese Verstärkungen kommen zur rechten Zeit, da das Spiel gegen die Niederlande auch als Vorbereitung auf die Frauen-EM 2025 in der Schweiz dient. Wück sieht den Titelgewinn als realistisches Ziel an.

In den bisherigen 23 Begegnungen konnten die DFB-Frauen 14-mal als Siegerinnen vom Platz gehen. Die Niederlande gewannen drei Partien, während sechs Spiele unentschieden endeten. Diese Statistik gibt Deutschland einen psychologischen Vorteil, doch die Niederlande sind ein starker Gegner, der nicht zu unterschätzen ist.

Lena Oberdorf feiert nach langer Verletzungspause ihre Rückkehr bei der Nationalmannschaft.

Nach dem Spiel in Bremen wartet auf die DFB-Frauen am Dienstag das nächste Nations-League-Duell gegen Österreich in Wien. Diese Begegnungen sind wichtige Tests auf dem Weg zur Europameisterschaft, wo Deutschland in der Vorrundengruppe C auf Polen, Dänemark und Schweden treffen wird. (hbr)

Rubriklistenbild: © Eibner/Imago

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