Es geht um die Tabellenführung

Geht der FC Bayern das 'Spitzenspiel' bei der Eintracht mit vollem Ernst an?

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Der FC Bayern München hofft, nach der Niederlage in der Champions League gegen Aston Villa, schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden. Ist das gegen Eintracht Frankfurt möglich?

München - Zwei Tage nach der 0:1-Niederlage des FC Bayern München bei Aston Villa war die Stimmung an der Säbener Straße nicht schlecht. Die Münchner rutschen in der Champions League-Tabelle zwar von Rang eins auf 15 ab. Doch nach der ersten Niederlage wollte niemand so richtig Alarm schlagen. Dabei verlief die Englische Woche bisher nicht erfolgreich ab, auch gegen Bayer Leverkusen (1:1) gab es nur einen Zähler.

Nimmt der FC Bayern das Spiel bei Eintracht als Spitzenspiel wahr?

Nimmt der Spitzenreiter (13 Punkte) den aktuellen Zweitplatzierten Eintracht Frankfurt dennoch vollumfänglich ernst? Präsident Herbert Hainer hat wenig Zweifel an der eigenen Mannschaft. Er sagte bei Sky: „Es war unnötig, gegen Villa zu verlieren, aber das passiert. Wir müssen am Sonntag in Frankfurt gewinnen, dann schaut die Welt wieder ganz anders aus. Jetzt freuen wir uns erstmal über den Sieg unserer Basketballer gegen Real Madrid.“ Spitzenspiel im Hessenland? Es klingt nicht ganz durch.

Der FC Bayern München holte in dieser Englischen Woche bislang erst einen Punkt.

Hainer fokussierte sich stattdessen vollumfänglich auf den neuen Trainer: „Vincent Kompany macht eine klasse Arbeit, das sieht man auf dem Feld. Wir laufen viel, arbeiten hart, sind viel schneller am Ball, versuchen höher zu pressen. Es macht unheimlich viel Freude, der Mannschaft zuzusehen.“ Doch führt dieser Weg dauerhaft zum Erfolg? Gerade gegen die Eintracht könnte das Team des FC Bayern ins offene Messer laufen.

Eintracht kann den Münchnern weh tun

Die Frankfurter sind inzwischen durchaus kombinationssicher und klar strukturiert im Spielaufbau. Und wenn die Hessen ins Umschaltspiel kommen, dann haben sie mit Omar Marmoush, Hugo Ekitiké, Ansgar Knauff, Junior Dina Ebimbe oder Hugo Larsson enorm viel Speed auf dem Platz. Zieht Kompany auch diesmal seinen Stil rigoros durch? Oder nimmt er Anpassungen in der Spielweise vor und lässt sein Team etwas tiefer verteidigen? Es wäre fatal aus Sicht der Münchner, wenn Joshua Kimmich wieder sagen müsste: „Mit 95 oder 96 Prozent reicht es eben nicht.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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