Vor Basketball-Spiel

Uli Hoeneß bei Beckenbauer-Schweigeminute zu Tränen gerührt

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Einen Tag nachdem der Tod von Franz Beckenbauer bekannt wurde, besucht Uli Hoeneß ein Spiel des FC Bayern. Bei der Schweigeminute ist er den Tränen nahe.

München – Die Fußballwelt trauert um Franz Beckenbauer. Mit dem Kaiser ist einer der ganz Großen des deutschen Fußballs gestorben. Entsprechend überwältigend ist die Trauer unter all denen, die ein Stück ihres Lebensweges mit Beckenbauer gehen durften. Einen besonders erfolgreichen Abschnitt beschritt er mit Uli Hoeneß. Gemeinsam spielten sie beim FC Bayern, wurden Welt- sowie Europameister und arbeiteten auch hinter den Kulissen beim deutschen Rekordmeister zusammen.

Hoeneß bei Schweigeminute zu Tränen gerührt

Auch nach dem Tod von Franz Beckenbauer muss es beim FC Bayern weitergehen, das dürfte niemand besser wissen als Uli Hoeneß. Der FCB-Ehrenpräsident zeigte sich am Dienstag, 9. Januar, gemeinsam mit seinem Nachfolger Herbert Hainer auf der Tribüne im BMW Park.

Die Bayern-Basketballer verloren ihr Spiel gegen Real Madrid in der EuroLeague, doch das Ergebnis war für viele wohl nur Nebensache. Omnipräsent war der Verlust Beckenbauers. Beide Teams wärmten sich in Beckenbauer-Trikots auf, vor dem Anwurf wurde eine Schweigeminute abgehalten.

Einen Moment herrschte vollkommene Stille in der Arena, ehe das Publikum in Klatschen überging. Ein bewegender Moment, der besonders Uli Hoeneß nahe ging. Deutlich konnte man auf den TV-Bildern sehen, wie sich die Augen des Bayern-Patrons mit Tränen füllten.

Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer verband vieles. Beim Spiel der Bayern-Basketballer zeigte sich Hoeneß das erste Mal nach dem Tod des Wegbegleiters in der Öffentlichkeit.

FC Bayern wird Andenken an Beckenbauer „immer in Ehren halten“

Worte der Trauer sind wahrlich allzeit schwierig zu finden, doch Thomas Killian, Stadionsprecher im BMW Park, brachte es auf den Punkt: „Der FC Bayern wird sein Andenken immer in Ehren halten. Ruhe in Frieden, Lichtgestalt!“ Ein erster Grundstein für ein gebührendes Andenken wird mit der Trauerfeier am 19. Januar gelegt.

Viele weitere Wegbegleiter des „Kaisers“ werden erwartet, darunter nicht nur eine Vielzahl ehemaliger und aktiver Fußballer. Ziemlich sicher wird auch Reporter-Legende Uli Köhler am 19. Januar in der Allianz Arena sein. Unter Tränen erklärte Köhler seine enge Beziehung zu Beckenbauer, die weit über das Sportliche hinausgeht. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sammy Minkoff / Eibner

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