Thriller in Oslo

Dramatische letzte Meter: Preuß gewinnt Biathlon-Gesamtweltcup – Konkurrentin stürzt bei Zweikampf

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Franziska Preuß hat sich erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup im Biathlon gesichert. Sie triumphierte in Oslo beim letzten Rennen der Saison.

Update vom 23.03.2025: Die französische Mannschaft hat ihren Protest zurückgezogen. Damit steht fest: Franziska Preuß hat den Sieg im Gesamtweltcup sicher. Die Deutsche ist damit nach Martina Glagow (2002/03), Kati Wilhelm (2005/06), Andrea Henkel (2006/07), Magdalena Neuner (2007/08, 2009/10 und 2011/12) sowie Laura Dahlmeier (2016/17) die sechste deutsche Gesamtsiegerin.

Nach dem rennen zeigte sich Franziska Preuß erleichtert. Hatte aber auch gemischte Gefühle: „Es war irgendwie blöd, es so zu gewinnen, ich hätte es lieber auf der Zielgeraden ausgetragen“, sagte Preuß in der ARD. „Ich habe mich sofort entschuldigt, aber Lou hat gleich gesagt, dass da nichts Unfaires war. Sie hat ihre Stecker zwischen die Beine bekommen.“

„Ich stand einen Meter daneben, aber die Situation war so, wie es die Videos gezeigt haben: Es war eine unglückliche Situation, aber es war eine Wettkampfsituation, Franzi hatte keine Schuld“, sagte der deutsche Sportdirektor Felix Bitterling der ARD. So sahen es offenbar letztendlich auch die Franzosen.

Dramatische Szenen: Franziska Preuß triumphiert nach einem Sturz ihrer Konkurrentin und gewinnt den Gesamtweltcup im Biathlon.

Erstmeldung vom 23.03.2025: Oslo – Biathletin Franziska Preuß hat in Oslo Geschichte geschrieben. Die 30-Jährige sicherte sich als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier 2017 den Sieg im Gesamtweltcup. In einem nervenaufreibenden Saisonfinale beim Massenstart in Oslo setzte sie sich hauchdünn gegen ihre härteste Konkurrentin Lou Jeanmonnot aus Frankreich durch. Dabei profitierte sie von einem dramatischen Zwischenfall kurz vor der Ziellinie.

Preuß jubelt nach packendem Finish

Nach dem letzten Schießen gingen Preuß und Jeanmonnot zeitgleich auf die Schlussrunde – alles deutete auf einen packenden Zielsprint hin. Doch in einer Kurve kam die Französin zu Fall, sodass Preuß ungehindert zum Sieg laufen konnte. Jeanmonnot musste sich mit Rang drei hinter der Schwedin Elvira Öberg zufriedengeben. Für Preuß ist es der erste Triumph im Gesamtweltcup – ein Meilenstein in ihrer Karriere.

Laut neuesten Informationen legte die französische Mannschaft nach dem Sturz seiner Athletin Protest ein. Das Ergebnis ist aktuell noch nicht bekannt, könnte den Ausgang des Rennens jedoch noch verändern.

Neuner, Shiffrin, Hannawald & Co.: Die erfolgreichsten Wintersportler der Geschichte

Laura Dahlmeier (Biathlon): Die Garmisch-Partenkirchenerin dominierte jahrelang die Biathlon-Szene. In ihrer Karriere holte sie zweimal Olympia-Gold und sieben WM-Titel. Dazu kommen 33 Weltcupsiege und der Sieg im Gesamtweltcup der Saison 2016/2017. Überraschend beendete sie ihre Karriere bereits 2019 im Alter von nur 25 Jahren.
Laura Dahlmeier (Biathlon): Die Garmisch-Partenkirchenerin dominierte jahrelang die Biathlon-Szene. In ihrer Karriere holte sie zweimal Olympia-Gold und sieben WM-Titel. Dazu kommen 33 Weltcup-Siege und der Sieg im Gesamtweltcup der Saison 2016/2017. Überraschend beendete sie ihre Karriere bereits 2019 im Alter von nur 25 Jahren. © IMAGO/Jessica Gow/TT
Ingemar Stenmark (Ski Alpin): Von 1973 bis 1989 war der Schwede aktiv und gilt bis heute als einer der besten Skirennfahrer überhaupt. Neben zwei Olympiasiegen gewann Stenmark auch fünfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen atemberaubende 86 Weltcup-Siege und in Summe 155 Podestplätze.
Ingemar Stenmark (Ski Alpin): Von 1973 bis 1989 war der Schwede aktiv und gilt bis heute als einer der besten Skirennfahrer überhaupt. Neben zwei Olympiasiegen gewann Stenmark auch fünfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen atemberaubende 86 Weltcup-Siege und in Summe 155 Podestplätze. © IMAGO/Bevilacqua Giuliano/ABACA
Magdalena Neuner (Biathlon): Lediglich sechs Jahre (2006-2012) war Magdalena Neuner im Weltcup aktiv und zählt doch bis heute zu den größten ihres Sports. Neben zwei Olympiasiegen gewann sie auch insgesamt zwölfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 47 Weltcupsiege und dreimal der Gewinn des Gesamtweltcups.
Magdalena Neuner (Biathlon): Lediglich sechs Jahre (2006-2012) war Magdalena Neuner im Weltcup aktiv und zählt doch bis heute zu den größten ihres Sports. Neben zwei Olympiasiegen gewann sie auch insgesamt zwölfmal Gold bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen 47 Weltcupsiege und dreimal der Gewinn des Gesamtweltcups.  © IMAGO/ANDERS WIKLUND / TT
Mikaela Shiffrin (Ski Alpin): Niemand ist im Weltcup erfolgreicher als sie! Die US-Amerikanerin steht bislang bei 100 Weltcupsiegen (Stand: 24. Februar 2025) und ist damit geschlechterübergreifend die Nummer eins in der Weltcupgeschichte. Ganze fünfmal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen. Hinzu kommen zwei olympische Goldmedaillen und acht WM-Titel.
Mikaela Shiffrin (Ski Alpin): Niemand ist im Weltcup erfolgreicher als sie! Die US-Amerikanerin steht bislang bei 99 Weltcupsiegen (Stand: 13. Februar 2025) und ist damit geschlechterübergreifend die Nummer eins in der Weltcupgeschichte. Ganze fünfmal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen. Hinzu kommen zwei olympische Goldmedaillen und acht WM-Titel.  © IMAGO/MAXIM THORE
Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt (Rennrodeln): Die beiden Deutschen gehören zu den besten Rennrodlern der Geschichte. 2014, 2018 und 2022 wurde das Duo jeweils Doppelolympiasieger in Doppelsitzer sowie der Team-Staffel. Beide sind zudem zehnfache Weltmeister und gewannen fünfmal den Gesamtweltcup. (Stand: 13. Februar 2025)
Tobias Wendl (l.) und Tobias Arlt (Rennrodeln): Die beiden Deutschen gehören zu den besten Rennrodlern der Geschichte. 2014, 2018 und 2022 wurde das Duo jeweils Doppelolympiasieger in Doppelsitzer sowie der Team-Staffel. Beide sind zudem zehnfache Weltmeister und gewannen fünfmal den Gesamtweltcup. © IMAGO/Michael Kristen
Marcel Hirscher (Ski Alpin): Der gebürtige Salzburger sorgte für neue Massstäbe im Weltcup. Ganze achtmal in Folge sicherte sich Hirscher den Sieg im Gesamtweltcup, fuhr dabei 67 Siege ein (Stand: 13. Februar 2025). Darüber hinaus stehen zwei Olympiasiege und sieben WM-Goldmedaillen zu Buche. 2024 feierte er unter niederländischer Flagge sein Comeback, fünf Jahre nach seinem Rücktritt.
Marcel Hirscher (Ski Alpin): Der gebürtige Salzburger sorgte für neue Massstäbe im Weltcup. Ganze achtmal in Folge sicherte sich Hirscher den Sieg im Gesamtweltcup, fuhr dabei 67 Siege ein (Stand: 13. Februar 2025). Darüber hinaus stehen zwei Olympiasiege und sieben WM-Goldmedaillen zu Buche. 2024 feierte er unter niederländischer Flagge sein Comeback, fünf Jahre nach seinem Rücktritt.  © IMAGO / Julia Kneissl / SPP
Johannes Thingnes Bö (Biathlon): Die Erfolge des Norwegers sprechen für sich: Fünfmal Olympia-Gold, 20 WM-Titel und der fünffache Sieg des Gesamtweltcups (Stand 13. Februar 2025) sind Zeugnis einer einzigartigen Karriere. Nach der Saison 2024/2025 will Bö seine Biathlon-Karriere beenden.
Johannes Thingnes Bö (Biathlon): Die Erfolge des Norwegers sprechen für sich: Fünfmal Olympia-Gold, 20 WM-Titel und der fünffache Sieg des Gesamtweltcups (Stand 13. Februar 2025) sind Zeugnis einer einzigartigen Karriere. Nach der Saison 2024/2025 will Bö seine Biathlon-Karriere beenden. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Nils Koepke
Lindsey Vonn (Ski Alpin): Die US-Amerikanerin ist einer der besten Speed-Spezialistinnen ihrer Generation. Viermal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen, insgesamt feierte sie 82 Weltcupsiege. Außerdem ist sie Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin (Stand: 13. Februar 2025). Ende 2024 gab sie fünf Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback im Weltcup.
Lindsey Vonn (Ski Alpin): Die US-Amerikanerin ist einer der besten Speed-Spezialistinnen ihrer Generation. Viermal konnte sie den Gesamtweltcup gewinnen, insgesamt feierte sie 82 Weltcupsiege. Außerdem ist sie Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin (Stand: 13. Februar 2025). Ende 2024 gab sie fünf Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback im Weltcup. © IMAGO/Ervin Monn
Ireen Wüst (Eisschnelllauf): Die Niederländerin zählt zu den erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der Geschichte. Zwischen 2006 und 2022 gewann sie sechs olympische Goldmedaillen, 22 WM- und acht EM-Titel im Mehrkampf sowie auf Einzelstrecken.
Ireen Wüst (Eisschnelllauf): Die Niederländerin zählt zu den erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der Geschichte. Zwischen 2006 und 2022 gewann sie sechs olympische Goldmedaillen, 22 WM- und acht EM-Titel im Mehrkampf sowie auf Einzelstrecken. © IMAGO / ANP
Ole Einar Björndalen (Biathlon): Der Norweger gilt als absolute Legende in seinem Sport und ist mit acht Olympiasiegen bis heute der erfolgreichste Biathlet bei Winterspielen (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen ganze 20 WM-Titel und sechs Siege des Gesamtweltcups bei famosen 135 Weltcupsiegen.
Ole Einar Björndalen (Biathlon): Der Norweger gilt als absolute Legende in seinem Sport und ist mit acht Olympiasiegen bis heute der erfolgreichste Biathlet bei Winterspielen (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen ganze 20 WM-Titel und sechs Siege des Gesamtweltcups bei famosen 135 Weltcupsiegen. © IMAGO/Pontus Lundahl/TT
Gregor Schlierenzauer (Skispringen): Mit 53 Siegen ist der Österreicher bis heute der erfolgreichste Skispringer der Weltcup-Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen sechs WM-Titel, ein Olympiasieg und zweimal der Gewinn der Vierschanzentournee.
Gregor Schlierenzauer (Skispringen): Mit 53 Siegen ist der Österreicher bis heute der erfolgreichste Skispringer der Weltcup-Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). Hinzu kommen sechs WM-Titel, ein Olympiasieg und zweimal der Gewinn der Vierschanzentournee. © IMAGO / Eibner Europa
Magdalena Forsberg (Biathlon): Jahrelang dominierte die Schwedin ihre Sportart. Mit sechs Gesamtweltcupsiegen ist sie bis heute die erfolgreichste Biathletin der Weltcupgeschichte. Ein Olympiasieg blieb ihr zwar verwehrt, dafür holte sie sechs WM-Titel.
Magdalena Forsberg (Biathlon): Jahrelang dominierte die Schwedin ihre Sportart. Mit sechs Gesamtweltcupsiegen ist sie bis heute die erfolgreichste Biathletin der Weltcupgeschichte. Ein Olympiasieg blieb ihr zwar verwehrt, dafür holte sie sechs WM-Titel. © IMAGO/Anna-Karin Nilsson/EXP/TT
Ljubow Jegorowa (Skilanglauf): Die Russin gehörte in den 90er Jahren zu den Größten ihres Sports. Ganze sechs Olympiasiege, drei WM-Titel und der Sieg des Gesamtweltcups 1992/1993 gelangen ihr. Überschattet wird die Karriere durch einen positiven Dopingbefund 1997.
imago5332829.jpg © IMAGO / WEREK
Martin Fourcade (Biathlon): Der Franzose gehört zweifelsohne zu den besten Biathleten aller Zeiten. Ganze achtmal sicherte er sich den Sieg im Gesamt-Weltcup, feierte insgesamt 93 Weltcupsiege. Bei den Großevents holte er fünfmal Olympia-Gold und 13 WM-Titel.
Martin Fourcade (Biathlon): Der Franzose gehört zweifelsohne zu den besten Biathleten aller Zeiten. Ganze achtmal sicherte er sich den Sieg im Gesamt-Weltcup, feierte insgesamt 93 Weltcupsiege. Bei den Großevents holte er fünfmal Olympia-Gold und 13 WM-Titel. © IMAGO / Camera 4
Björn Erlend Daehlie (Skilanglauf): Der Norweger gilt als erfolgreichster männlicher Skilangläufer der Geschichte. Zwischen 1991 und 1999 holte er sagenhafte acht Goldmedaillen bei Olympia und neun bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen sechs Gesamtweltcupsiege.
Björn Erlend Daehlie (Skilanglauf): Der Norweger gilt als erfolgreichster männlicher Skilangläufer der Geschichte. Zwischen 1991 und 1999 holte er sagenhafte acht Goldmedaillen bei Olympia und neun bei Weltmeisterschaften. Hinzu kommen sechs Gesamtweltcupsiege. © IMAGO / Laci Perenyi
Natalie Geisenberger (Rennrodeln): Die Rennrodlerin ist aktuell die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). 2014, 2018 und 2022 wurde sie jeweils Doppelolympiasiegerin, dazu ist sie neunfache Weltmeisterin. Außerdem gewann Geisenberger insgesamt achtmal den Gesamtweltcup.
Natalie Geisenberger (Rennrodeln): Die Rennrodlerin ist aktuell die erfolgreichste deutsche Winterolympionikin der Geschichte (Stand: 13. Februar 2025). 2014, 2018 und 2022 wurde sie jeweils Doppelolympiasiegerin, dazu ist sie neunfache Weltmeisterin. Außerdem gewann Geisenberger insgesamt achtmal den Gesamtweltcup. © IMAGO / Xinhua
Therese Johaug (Skilanglauf): Die Norwegerin ist eine der erfolgreichsten Skilangläuferinnen der Geschichte. Sie gewann 14 Mal Gold bei Weltmeisterschaften und ist vierfache Olympiasiegerin. Außerdem sicherte sie sich viermal den Gesamtsieg bei der Tour de Ski und dreimal den Sieg im Gesamtweltcup.
Therese Johaug (Skilanglauf): Die Norwegerin ist eine der erfolgreichsten Skilangläuferinnen der Geschichte. Sie gewann 14 Mal Gold bei Weltmeisterschaften und ist vierfache Olympiasiegerin. Außerdem sicherte sie sich viermal den Gesamtsieg bei der Tour de Ski und dreimal den Sieg im Gesamtweltcup.  © IMAGO / NTB
Claudia Pechstein (Eisschnelllauf): Mit fünf Olympiasiegen war die Deutsche lange Zeit die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Winterspielen. Hinzu kommen sechs WM-, drei EM- und über 40 nationale Titel (Stand: 13. Februar 2025). 2009 wurde sie mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, gegen die sie sich seitdem zur Wehr setzt.
Claudia Pechstein (Eisschnellauf): Mit fünf Olympiasiegen war die Deutsche lange Zeit die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Winterspielen. Hinzu kommen sechs WM-, drei EM- und über 40 nationale Titel (Stand: 13. Februar 2025). 2009 wurde sie mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, gegen die sie sich seitdem zur Wehr setzt.  © IMAGO / Zoonar
Hermann Maier (Ski Alpin): In seiner Heimat gilt der Österreicher bis heute als Wintersport-Ikone. Maier wurde zweimal Olympiasieger, dreimal Weltmeister und gewann viermal den Gesamtweltcup. Insgesamt 54 Mal stand er in seiner Karriere auf dem Treppchen ganz oben.
Hermann Maier (Ski Alpin): In seiner Heimat gilt der Österreicher bis heute als Wintersport-Ikone. Maier wurde zweimal Olympiasieger, dreimal Weltmeister und gewann viermal den Gesamtweltcup. Insgesamt 54 Mal stand er in seiner Karriere auf dem Treppchen ganz oben. © IMAGO / Ulmer
Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin): Die Deutsche gehörte in ihrer aktiven Zeit zu den erfolgreichsten Athletinnen im alpinen Skirennen. Neben drei Goldmedaillen bei Olympia und zwei WM-Titeln, konnte sie auch einmal den Gesamtweltcup gewinnen.
Maria Höfl-Riesch (Ski Alpin): Die Deutsche gehörte in ihrer aktiven Zeit zu den erfolgreichsten Athletinnen im alpinen Skirennen. Neben drei Goldmedaillen bei Olympia und zwei WM-Titeln, konnte sie auch einmal den Gesamtweltcup gewinnen. © IMAGO / Sven Simon
Matti Nykänen (Skispringen): Der Finne galt in den 80er-Jahren als einer der größten Stars seines Sports. Bis heute ist Nykänen einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt. Neben vier olympischen Goldmedaillen gewann er auch sechs Weltmeistertitel, viermal den Gesamtweltcup und zweimal die Vierschanzentournee.
Matti Nykänen (Skispringen): Der Finne galt in den 80er-Jahren als einer der größten Stars seines Sports. Bis heute ist Nykänen einer der erfolgreichsten Skispringer überhaupt. Neben vier olympischen Goldmedaillen gewann er auch sechs Weltmeistertitel, viermal den Gesamtweltcup und zweimal die Vierschanzentournee. © IMAGO / All Over Press Finland
Annemarie Moser-Pröll (Ski Alpin): Die Österreicherin war die herausragende Skirennläuferin der 70er-Jahre. Ganze sechsmal gewann sie den Gesamtweltcup, dazu fünf WM-Titel und einmal Olympia-Gold. Lange Zeit waren ihre 62 Weltcupsiege unangefochtener Rekord.
Annemarie Moser-Pröll (Ski Alpin): Die Österreicherin war die herausragende Skirennläuferin der 70er-Jahre. Ganze sechsmal gewann sie den Gesamtweltcup, dazu fünf WM-Titel und einmal Olympia-Gold. Lange Zeit waren ihre 62 Weltcupsiege unangefochtener Rekord.  © IMAGO / Frinke
Sven Hannawald (Skispringen): In Deutschland gilt Hannawald bis heute als Skisprung-Ikone. 2002 siegte er als erster Springer überhaupt bei allen vier Springen der Vierschanzentournee. Außerdem gewann er einmal Olympia-Gold und jeweils zweimal Gold bei Skiflug- und Nordischen Weltmeisterschaften.
Sven Hannawald (Skispringen): In Deutschland gilt Hannawald bis heute als Skisprung-Ikone. 2002 siegte er als erster Springer überhaupt bei allen vier Springen der Vierschanzentournee. Außerdem gewann er einmal Olympia-Gold und jeweils zweimal Gold bei Skiflug- und Nordischen Weltmeisterschaften. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Marit Björgen (Skilanglauf): Die Norwegerin ist derzeit die erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten (Stand: 13. Februar 2025). Insgesamt holte sie bei Winterspielen 15 Medaillen, darunter acht goldene! Durch weitere 18 WM-Titel, 114 Weltcupsiege und vier Siege im Gesamtweltcup gilt sie als erfolgreichste Athletin ihrer Sportart.
Marit Björgen (Skilanglauf): Die Norwegerin ist derzeit die erfolgreichste Winterolympionikin aller Zeiten (Stand: 13. Februar 2025). Insgesamt holte sie bei Winterspielen 15 Medaillen, darunter acht goldene! Durch weitere 18 WM-Titel, 114 Weltcupsiege und vier Siege im Gesamtweltcup gilt sie als erfolgreichste Athletin ihrer Sportart. © IMAGO / NTB
Kamil Stoch (Skispringen): Der Pole besitzt in seiner Heimat Kultstatus. Mit drei Olympiasiegen, zwei WM-Titeln und drei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee gehört Stoch zu den erfolgreichsten Skispringern überhaupt. Auch den Gesamtweltcup konnte er zweimal gewinnen.
Kamil Stoch (Skispringen): Der Pole besitzt in seiner Heimat Kultstatus. Mit drei Olympiasiegen, zwei WM-Titeln und drei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee gehört Stoch zu den erfolgreichsten Skispringern überhaupt. Auch den Gesamtweltcup konnte er zweimal gewinnen. © IMAGO / NurPhoto
Jens Weißflog (Skispringen): Der Deutsche blickt auf große Erfolge in seiner Skisprung-Karriere zurück. Drei Olympiasiege, drei WM-Titel und der vierfache Gewinn der Vierschanzentournee sind Teil seiner beeindruckenden Bilanz.
Jens Weißflog (Skispringen): Der Deutsche blickt auf große Erfolge in seiner Skisprung-Karriere zurück. Drei Olympiasiege, drei WM-Titel und der vierfache Gewinn der Vierschanzentournee sind Teil seiner beeindruckenden Bilanz.  © IMAGO/Zoonar.com/Axel Kammerer

Konstanz bringt den großen Erfolg

Der Weg zum Gesamtsieg war für Preuß kein Selbstläufer. Mit nur 20 Punkten Vorsprung auf Jeanmonnot war sie in das entscheidende Weltcup-Wochenende gestartet. Nach ihrem Sieg im Sprint und einem fünften Platz in der Verfolgung musste sie um den Titel zittern. Doch ihr beständiges Niveau über die gesamte Saison zahlte sich aus.

Der Gewinn der großen Kristallkugel steht für die Biathletin sogar über ihrem ersten Einzel-WM-Gold, das sie im Februar feiern konnte. „Das ist wirklich eine der größten Leistungen, die man erreichen kann“, hatte sie bereits im Vorfeld betont. Mit 13 Podestplätzen in 21 Rennen bewies sie beeindruckende Konstanz, während Jeanmonnot zwar häufiger siegte, aber auch größere Schwankungen zeigte. (BenHot)

Rubriklistenbild: © Imago/Thomas Andersen/ARD

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