VonPeter Gradschließen
Aktuell kursieren Gerüchte, dass Michael Olise beim FC Bayern eine Ausstiegsklausel besitzen soll. Dementsprechend würden viele Topclubs an ihm Interesse zeigen.
München – Der französische Nationalspieler Michael Olise ist zweifellos die Topverpflichtung des FC Bayern der letzten Transferperioden. Im vergangenen Sommer holten die Verantwortlichen des Rekordmeisters den in London geborenen 23-Jährigen für eine Ablösesumme von 53 Millionen Euro von Crystal Palace. In München entwickelte sich Olise auf Anhieb zum Leistungsträger.
Gerüchte über Ausstiegsklausel
Der 8-fache Nationalspieler hat an der Säbener Straße bis 2029 unterschrieben. Allerdings tauchten jüngst Gerüchte auf, dass er in seinem Kontrakt eine Ausstiegsklausel verankern hätte lassen, die einen frühzeitigen Abgang forcieren könnte. Das Portal Bayern Space meldete sogar auf X, dass FCB-Sportboss Max Eberl deshalb eine vorzeitige Vertragsverlängerung geplant hatte, um diese Ausstiegsklausel zu eliminieren.
Der mächtige FCB-Aufsichtsrat soll dieses Vorhaben jedoch strikt abgelehnt haben - der Kader-Etat sollte nicht weiter strapaziert werden. Bei einer aus juristischen Gründen lediglich möglichen Verlängerung um ein Jahr bis 2030 absolut nachvollziehbar. Man sei außerdem wenig besorgt, dass Olise schon 2026 geht. Denn sollte der Franzose verkauft werden, würde man eine hohe Ablöse kassieren, die man in den geplanten Kader-Umbruch investieren könne.
Transferexperte dementiert Vorhandensein einer Ausstiegsklausel
Laut Florian Plettenberg ist die Gefahr eines Olise-Abgangs 2026 äußerst gering, eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel soll es laut dem Sky-Transferexperten gar nicht geben. An der Säbener Straße sei man deshalb sehr entspannt. Die Pläne mit Olise sind sowieso ganz andere: Er soll in den kommenden Jahren eine absolute Schlüsselfigur in der Mannschaft werden.
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Dennoch bestätigt auch Plettenberg das zahlreiche Interesse von europäischen Topklubs. Laut Bayern Space sind das der FC Liverpool, der Olise als perfekten Salah-Nachfolger betrachten würde. Auch Manchester City und der FC Chelsea würden ihn beobachten. Plettenberg sieht einen anderen Hauptinteressanten: Champions League Sieger PSG würde den Landsmann Olise gar als „Traum-Transferziel“ betrachten.
Beim FC Bayern ist ein Olise-Wechsel kein Thema
An der Säbener Straße kann man all dies interessiert ohne allzu große Sorgen registrieren. FCB-Ikone Thomas Müller nannte Olise kürzlich in einem Sportbild-Interview sogar „als absoluten Leistungsträger der nächsten Jahre. Er kann der Spieler werden, der in Zukunft für Bayern vorangeht, wie es zu meiner Zeit Franck Ribéry getan hat. Er mag ein anderer Charakter sein als Franck, aber er ist auch ein Typ der klar signalisiert: ‚Gib mir den Ball, ich regele das!‘ So kann man auch eine Mannschaft anführen, ohne ein großer Lautsprecher zu sein.“
Transfermarkt.de taxiert Olises derzeitigen Marktwert auf 100 Millionen Euro, Tendenz (stark) steigend. Sollte der 23-Jährige tatsächlich in den nächsten Jahren einen Vereinswechsel anstreben, könnte er zum Rekordverkauf der Historie des deutschen Rekordmeisters werden. Bislang sind dies gemeinsam Matthijs de Ligt, Lucas Hernández und Robert Lewandowski mit jeweils 45 Millionen Euro. Für Olise dürften die FCB-Verantwortlichen dann ein Vielfaches abrufen. Das ist aber keineswegs ihre aktuelle Intension. Der FC Bayern möchte zuallerletzt zum Verkaufsverein mutieren.
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