Prominenter Name auf der Liste

Hat der BVB einen faustdicken Coup auf der Kehl-Position im Sinn?

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Angesichts der bisher enttäuschenden Saison könnten bei Borussia Dortmund in der sportlichen Führung weitere Anpassungen anstehen. Könnte ein prominenter Name den BVB wieder in Schwung bringen?

Dortmund – Platz 11 in der Bundesliga, zehn Punkte Rückstand auf den ersten Champions-League-Rang, Ausscheiden im DFB-Pokal und eine insgesamt wechselhafte Saison: Die Spielzeit 2024/2025 hat sich Borussia Dortmund gänzlich anders vorgestellt. Auf der Trainerposition reagierten die Verantwortlichen mit der Entlassung von Nuri Sahin, auch den Technischen Direktor Sven Mislintat stellten sie frei.

Rangnick-Engagement bei Borussia Dortmund?

Ob Sportdirektor Sebastian Kehl auch nach der Saison eine Zukunft bei den Schwarzgelben hat, scheint derzeit unklar. Der frühere BVB-Spieler hat zwar noch bis 2027 Vertrag, doch auch er trägt Verantwortung für den Kader, der die Erwartungen bislang in keinster Weise erfüllen konnte.

„Unser vorrangiges Ziel ist klar: Wir möchten auch in den nächsten Jahren kontinuierlich in der UEFA Champions League vertreten sein und die dafür notwendige Rolle in der Bundesliga spielen. Um diese Ziele zu erreichen, werden wir weiterhin alle Kräfte bündeln. Sebastian hat als Sportdirektor auf diesem Weg meine volle Unterstützung“, sagte Geschäftsführer Lars Ricken im Rahmen der Verlängerung von Kehl Anfang Januar. Die Königsklasse ist aktuell zumindest stark in Gefahr.

Spätestens im Falle einer Trennung bräuchte die Borussia einen Ersatz im sportlichen Bereich. Wie die Sport Bild berichtet, ist Ralf Rangnick ein Thema bei den Dortmundern. Aktuell als Nationaltrainer Österreichs im Dienst, könnte er demzufolge Kehl im Sommer als Sportdirektor ablösen. Bereits im vergangenen Jahr wurde über eine Rückkehr Rangnicks in die Bundesliga spekuliert, doch dieser lehnte ein Engagement als Trainer beim FC Bayern dem Vernehmen nach ab.

Steigt Ralf Rangnick beim BVB als Funktionär ein?

BVB-Engagement für Rangnick eine Option?

Rangnicks Arbeitspapier beim ÖFB gilt noch bis Ende 2025. Verbandspräsident Wolfgang Bartosch schloss eine weitere Zusammenarbeit in 2026 jüngst aus: „Wir sind übereingekommen, dass das derzeit kein Thema ist.“ Und auch Rangnick selbst soll laut österreichischen Medienberichten nicht zufrieden sein. Im Herbst 2024 wurde bereits über einen Rückzug des 66-Jährigen spekuliert.

Nach Informationen der Sport Bild kann sich Rangnick ein Engagement bei den Schwarzgelben vorstellen. So habe es im Januar ein Treffen zwischen Rangnick und den Dortmunder Bossen gegeben, bei dem man sich über zwei potenzielle Neuzugänge, über die Rangnick bestens informiert gewesen wäre, ausgetauscht hatte. Auch eine mögliche Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien sei zumindest lose diskutiert worden.

Der in Backnang geborene Rangnick ist seit 2022 Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. In den letzten drei Partien blieb der ÖFB sieglos. Zuletzt verlor Österreich in den Nations-League-Playoffs gegen Serbien mit 0:2. (pp)

Rubriklistenbild: © Alex Gottschalk/DeFodi.eu

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