VonAdrian Kühnelschließen
Im Sommer 2024 trennte sich Borussia Dortmund von Niclas Füllkrug und holte Maximilian Beier. Der Youngster erläutert, weshalb er sich für den BVB entschied.
Dortmund – Für 27 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro möglicher Boni verließ Niclas Füllkrug im vergangenen Sommer Borussia Dortmund, um zu West Ham United zu wechseln. Als Ersatz stellte der BVB Maximilian Beier vor. Für den 22-Jährigen floß eine kolportierte Ablöse von 29,5 Millionen Euro, sollen der TSG Hoffenheim sogar weitere zwei Millionen Euro winken.
Beier begründet Entscheidung pro BVB
Dabei setzte sich der BVB gegen die Konkurrenz durch. An Beier sollen unter anderem auch der FC Liverpool und Juventus Turin interessiert gewesen sein. Im Interview mit dem kicker sagt der Stürmer zu seinem Wechsel nach Dortmund: „Ich hatte das Gefühl, dass ich bereit dazu bin. Ich hatte einige Angebote, aber aus meiner Sicht hat der BVB am meisten Sinn gemacht für mich.“
Die Verantwortlichen hätten ihm im Vorfeld seines Transfers ein gutes Gefühl vermittelt. „Die Gespräche mit Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Nuri Şahin waren sehr gut, das hat sich gut angefühlt. Auch als der Trainer öffentlich gesagt hat, ich sei sein Wunschspieler gewesen. Das hört man schon gerne und freut einen“, betont Beier.
Beier: Wechsel zum BVB kam nicht zu früh
Der Start in Dortmund lief für den Neuzugang holprig. Gezweifelt habe er aber nicht. „Ich habe immer ein positives Mindset. Natürlich hatte ich mir vorab Gedanken darüber gemacht, dass es zunächst etwas dauern könnte, bis ich voll da bin. Ein halbes Jahr – vielleicht auch nur einen Monat, wenn ich Jude Bellingham wäre“, Beier. „Aber man kann es nicht vorhersagen. Ich habe immer mein Bestes gegeben, mich im Training reingehauen. Und dafür wurde ich belohnt.“
Seit seinem Wechsel von Hoffenheim zum BVB hat Beier in wettbewerbsübergreifend 21 Pflichtspielen 1.178 Spielminuten gesammelt, dabei drei Tore erzielt und zwei Vorlagen markiert.
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