VonMelanie Gottschalkschließen
Biathlon-Star Marte Olsbu Roiseland hat ihre Skier an den Nagel gehängt und widmet sich künftig einer neuen Aufgabe: dem Muttersein.
München – Viele Jahre führte an Marte Olsbu Roiseland im Biathlon kein Weg vorbei, sie beherrschte die Szene und sammelte zahlreiche Titel. Im März 2023 hängte die 32-Jährige aber ihre Skier an den Nagel und verkündete nur drei Monate später freudige Neuigkeiten: Sie und ihr Mann Sverre werden Eltern. Nun ist ihr kleiner Sohn auf der Welt – und die Eltern strahlen um die Wette.
| Marte Olsbu Roiseland | |
|---|---|
| Karriereende: | 2023 |
| Größte Erfolge: | 3x Olympisches Gold, 13x Gold bei Weltmeisterschaften, 1x Gesamtweltcup |
Marte Olsbu Roiseland erstmals Mutter: Biathlon-Star verkündet stolz den Namen
In einem Instagram-Post verkündete Roiseland stolz den Namen des Nachwuchses. Der Kleine heißt Tobias und kam am 19.11.2023 zur Welt. Sie schreibt: „Zweifellos unser größtes Gold. Freue mich auf die Fortsetzung!“ Dazu postet sie drei Bilder, die die kleine Familie gemeinsam zeigen, auf einem weiteren Bild sieht man Vater Sverre, der den kleinen Tobias in einer Babyschale trägt.
Sverre Roiseland ist Co-Trainer der deutschen Biathletinnen, beide sind also gut im Wintersport-Zirkus bekannt. Die Glückwünsche ließen deshalb nicht lange auf sich warten. So kommentierten die Biathlon-Schwestern Elvira und Hanna Öberg: „Herzlichen Glückwunsch“, Biathlon-Star Tarjei Bö schrieb: „Herzlichen Glückwunsch. Wunderschönes Trio!“
Ehemaliger deutscher Biathlon-Star Denise Herrmann-Wick gratuliert den stolzen Eltern
Auch die ehemalige deutsche Biathletin Denise Herrmann-Wick ließ ihre Glückwünsche da: „Glückwunsch und nur das Beste“, kommentierte sie unter dem Post, Maren Hammerschmidt schrieb: „Alles Gute für Euch und herzlichen Glückwunsch.“
Während ihrer aktiven Karriere gewann Roiseland zahlreiche Titel, ist bis heute mit 13 WM-Titeln die Rekordhalterin. Hinzu kommen drei Olympische Goldmedaillen und der Gewinn des Gesamtweltcups. Nach den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 hatte Roiseland lange mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Eine Corona-Infektion beim Biathlon-Saisonfinale 2022 in Oslo machte ihr lange zu schaffen. Dann zog sie sich eine Gürtelrose zu und verpasste die ersten Biathlon-Weltcups der Saison 2022/23.
Pünktlich zur Biathlon-WM 2023 in Oberhof meldete sich die Norwegerin zurück und gewann in Thüringen Gold mit der Mixed- und Single-Mixed-Staffel sowie Bronze in der Verfolgung. Gleichzeitig markierte die WM das Ende ihrer Karriere. Nun kann sie sich auf ihre neue Aufgabe als Mutter freuen, während ihre ehemaligen Kolleginnen am Samstag wieder auf die Jagd nach Weltcup-Punkten gehen. (msb)
Rubriklistenbild: © Montage: marteolsburoiseland/instagram

