Hochgestecktes Ziel: Eintracht-Neuzugang strebt Rückkehr in die DFB-Auswahl an
VonSascha Mehr
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Mahmoud Dahoud, der frische Eintracht-Zugang, plant, sich durch kontinuierlich hervorragende Leistungen wieder in die deutsche Nationalmannschaft zu kämpfen.
Frankfurt – Mahmoud Dahoud kam als Last-Minute-Transfer zu Eintracht Frankfurt und soll im Mittelfeld die Fäden ziehen. Der 28-Jährige konnte sich schon ein wenig bei seinem neuen Verein und in der Stadt einleben.
Eintracht-Neuzugang freut sich auf seine Aufgabe bei der SGE
„Ich freue mich, hier zu sein. Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Die ersten Trainingseinheiten verliefen sehr gut und positiv. Ich war schon in der Stadt. In einer Großstadt wie Frankfurt lebt es sich sehr gut. Auch die Cafés gefallen mir gut“, sagte er auf einer Pressekonferenz.
Er brennt darauf, zum Einsatz zu kommen: „Es ist ein sehr großer Traditionsverein in Deutschland mit einer tollen Fanbase. Die Eintracht hat in den vergangenen Jahren immer international gespielt und stellt eine sehr gute Mannschaft. Als das Angebot der Eintracht kam, musste ich nicht lange überlegen. Ich wollte zurück nach Deutschland, bin ein Kind der Bundesliga, freue mich, zurück zu sein und kann es kaum erwarten, vor diesen Fans zu spielen.“
Neben Erfolg mit der SGE hat Dahoud auch ein persönliches Ziel, nämlich die Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft, für die er bereits zwei Partien absolviert hat. Der letzte Einsatz für die DFB-Auswahl liegt aber schon länger zurück: Im November 2020 spielte er beim 1:0-Sieg gegen Tschechien eine Halbzeit lang. Bundestrainer war damals noch Jogi Löw.
Eintracht-Neuzugang will zurück in die DFB-Auswahl
Bevor er aber Chancen auf eine Nominierung hat, muss er bei Eintracht Frankfurt seine Leistung bringen. „Ich möchte der Mannschaft helfen, viel spielen und Verantwortung übernehmen. Ich versuche, meine Stärken einzubringen, mit den Jungs zu harmonieren, gut zu kommunizieren, Spaß auf dem Platz zu haben und den jungen Spielern zu helfen“, sagte Dahoud zu seinen Zielen bei der SGE.
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In den vergangenen Jahren ging es nicht immer bergauf beim Mittelfeldspieler, der am Ende beim BVB, dann bei Brighton und auch bei seiner Leihe zum VfB Stuttgart nicht viele Spiele machte. „Du kannst deine Karriere nicht planen. Mal geht es hoch, mal runter. Mal kommen Verletzungen dazwischen. Jetzt bin ich mit der Eintracht an einer sehr guten Station“, so Dahoud auf der Pressekonferenz dazu. (smr)