Ehrenpräsident äußert sich zu Trainerabsagen

Hoeneß zur Absage von Rangnick: „Die größte Schweinerei“

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Uli Hoeneß spricht öffentlich über die lange Trainersuche des FC Bayern. Dabei gefiel ihm beim Thema Ralf Rangnick eines überhaupt nicht.

München - Uli Hoeneß hat zur gescheiterten Verpflichtung von Ralf Rangnick als Trainer des FC Bayern Stellung bezogen. Besonders ärgerte ihn die Berichterstattung, wonach Rangnick angeblich wegen Hoeneß nicht nach München wollte.

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß beim 70-jährigen Vereinsjubiläum des SV Seligenporten.

Hoeneß schimpfte bei einem Medientermin darüber: „Rangnick ist die größte Schweinerei gewesen. Da hieß es, er kommt nicht zum FC Bayern wegen mir.“ Weiter berichtete der 72-Jährige: „Zu mir hat er gesagt, wenn ich zum FC Bayern komme, komme ich wegen dir. Morgen kommt er zu mir zum Mittagessen und wir spielen eine Partie Golf. Das ist nicht gerade ein Zeichen dafür, dass wir uns nicht mögen, oder?“

Laut Medienberichten waren der FC Bayern und der österreichische Nationaltrainer schon einig, am Ende entschied sich Rangnick aber doch für einen Verbleib als Coach der Österreicher.

Xabi Alonso wäre „gerne zum FC Bayern gekommen“

Hoeneß sprach auch über weitere Trainerkandidaten der Bayern, die sich am Ende für Vincent Kompany entschieden hatten. Xabi Alonso wäre laut Hoeneß „gerne zum FC Bayern gekommen“, wollte aber schlussendlich seinen Vertrag in Leverkusen erfüllen – erst recht, nach der Double-Saison mit der Werkself.

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Oliver Glasner von Crystal Palace wäre bereit gewesen, den FC Bayern zu übernehmen. Allerdings scheiterte das am Premier-League-Klub, der eine zu hohe Ablösesumme verlangte. „Der FC Bayern ist auch nicht allmächtig, dass wir dem Präsidenten von Crystal Palace sagen können, du musst ihn jetzt freigeben“, erklärte Hoeneß dazu.

Die Absage von Julian Nagelsmann empfand Hoeneß als „komisch, weil das Management dem FC Bayern schon suggeriert hat, dass sie das machen wollen“.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

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