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Manuel Bonke
Philipp Kessler
Beim Testspielerfolg des FC Bayern gegen Liverpool glänzt erneut Youngster Frans Krätzig. Wie plant der Rekordmeister mit seinem Talent?
Update vom 2. August, 15.40 Uhr: Der FC Bayern gewinnt sein letztes Testspiel im Rahmen seiner Asien-Tour mit 4:3 (2:2) gegen den FC Liverpool. Nach seinem überzeugenden Auftritt gegen Manchester City sorgte FCB-Youngster Frans Krätzig erneut für Aufsehen. Der 20-Jährige traf in der Nachspielzeit gegen die Reds mit einem sehenswerten Treffer zum 4:3-Endstand .
Der linke Verteidiger könnte damit zu einem der Gewinner der Asien-Reise werden. Nachdem sich Neuzugang Raphael Guerreiro einen Muskelbündelriss in der linken Wade zugezogen hatte, könnte Krätzig in den kommenden Wochen den Backup für Davies geben.
Allerdings könnte auch eine Leihe für den 20-Jährigen Sinn ergeben, da er bereits in der letzten Spielzeit zu den Leistungsträgern der Bayern-Amateure gehörte . Eine weitere Saison in der Regionalliga Bayern wäre für seine Entwicklung vermutlich wenig förderlich.
Frans Krätzig überzeugte beim FC Bayern auf der Asien-Torurnee.
© IMAGO/Naoki Morita
Erstmeldung vom 31. Juli: München – Sie wurden ins kalte Wasser geworfen – und lernten ausgerechnet gegen den amtierenden Champions-League-Sieger im Geschäft der Großen zu schwimmen. Die Rede ist von Frans Krätzig (20) und Antonio Tikvic (19). Die beiden Amateurspieler des FC Bayern gaben in der zweiten Halbzeit im Testspiel am Mittwochabend in Tokio gegen Manchester City ihr Profidebüt – und waren vor 65 049 Zuschauern Lichtblicke bei der 1:2-Pleite gegen den Premier-League-Meister.
Die tz stellt die Münchner Talente, die bis dato wohl nur Insider kannten, vor.
FC Bayern München Gründung: 27. Februar 1900 Präsident: Herbert Hainer Trainer: Thomas Tuchel Mitglieder: 300.000
Frans Krätzig: Ein lange unterschätztes Juwel aus dem Bayern-Nachwuchs Frans Krätzig (Vertrag bis 2025): Vor seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg zum FC Bayern mussten die Münchner Entscheider erst Krätzigs Eltern davon überzeugen, dass ihr Junior schon mit 14 Jahren ins Internat ziehen würde. Das schafften Hermann Gerland (69) und Jochen Sauer (50). Und so war Krätzig einer der ersten Talente des 2017 eröffneten Campus.
Schon in jungen Jahren etablierte sich der Blondschopf mit seiner erfrischenden Art unter seinen teils älteren (und vor allem größeren) Mitbewohnern als „Internatschef“, wie er am Campus im Spaß genannt wurde. Auf dem Rasen hingegen wurde Krätzig aufgrund seiner Körpergröße lange unterschätzt. Er gilt als Spätentwickler. Erst im Winter funktionierte ihn Amateure-Coach Holger Seitz (48) vom zentralen Mittelfeldspieler zum Linksverteidiger um. In der Rückrunde der Regionalliga hat sich Krätzig, der sich fortan mit seinem neuen Anforderungsprofil beschäftigte, insgesamt gut gemacht .
Antonio Tikvic, Arijon Ibrahimovic und Frans Krätzig (v. l.) könnte die Zukunft bei den Bayern gehören.
© Imago / Beautiful Sports / Eibner / foto2press
Er ist technisch hervorragend, ballsicher und hat ein gutes Auge. Krätzig zählt allerdings nicht zu den Schnellsten und teilweise noch Stellungsfehler als Linksverteidiger dabei. Aber: Er weiß genau, was er kann und was nicht. Wie die tz erfuhr, gab es bereits grobe Anfragen aus der zweiten und dritten deutschen Liga über eine Ausleihe. Krätzig lehnte ab, weil er sich noch nicht ganz sicher fühlt auf seiner neuen Position. Davon war gegen Manchester City wenig zu sehen. Krätzig, der aufgrund der Verletzung von Raphael Guerreiro mit nach Asien durfte, spielte unbekümmert und bereitete das 1:1 mit vor.
Bayern-Youngster Antonio Tikvic: Tolle Anlagen, aber noch Luft nach oben Antonio Tikvic (Vertrag bis 2025): Der kroatische U19-Nationalspieler wechselte 2022 von Türkgücü zum FC Bayern . Im Probetraining überzeugte Tikvic den damaligen Amateure-Trainer Martin Demichelis (42/River Plate).
Er hat ein gutes Stellungsspiel und eine saubere Technik. In Sachen Zweikampf-Aggressivität muss er sich noch verbessern. Auch im Kopfballspiel hat der 1,95 Meter große Tikvic noch Potenzial. Abseits des Rasens gilt er als höflicher und zurückhaltender Mensch. Er ist kein Lautsprecher und redet nur, wenn er es für nötig hält. Aufgrund der Verletzung von Abwehr-Juwel Tarek Buchmann (18) durfte Tikvic mit auf Bayerns Asien-Reise. City-Superstürmer Erling Haaland (23) hatte er im Test am Mittwoch gut im Griff.
Kane, Kim, Sabitzer, Openda, Gosens: Top-Transfers der Bundesligisten zur Saison 2023/24 Der Top-Transfer des Sommers schlechthin. Über 100 Millionen Euro machte der FC Bayern für Harry Kane locker und stattete den ehemaligen Spurs-Stürmer, der in die großen Fußstapfen von Robert Lewandowski treten soll, mit einem Kontrakt bis 2027 aus. © IMAGO/Ulmer Vergangene Saison wurde Kim Min-Jae mit der SSC Neapel italienischer Meister und im Anschluss als bester Verteidiger der Serie a ausgezeichnet. Der FCB zog die Ausstiegsklausel in Höhe von rund 50 Millionen Euro und holte den Abwehrspieler an die Isar. Bis 2028 hat sich der Südkoreaner an den FCB gebunden. © IMAGO/Laci Perenyi Seit 2017 kickte Konrad Laimer bei RB Leipzig, nun machte der zentrale Mittelfeldspieler den nächsten Schritt und schließt sich bis 2027 dem FC Bayern München an. Eine Ablöse wurde nicht fällig, der Kontrakt des österreichischen Nationalspielers hatte nur bis 30. Juni 2023 Gültigkeit. © IMAGO/motivio Wie auch Laimer zog es Raphael Guerreiro ebenfalls ablösefrei an die Isar. Zuvor trug der Portugiese allerdings nicht das RB-Trikot, sondern lief sieben Jahre lang für den Dauerrivalen Borussia Dortmund auf. Die Freude der BVB-Fans über den Wechsel gen Süden, wo er seine Signatur unter einen Dreijahresvertrag setzte, hielt sich daher naturgemäß in Grenzen. © IMAGO/Laci Perenyi Ramy Bensebaini beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg Schon vor der offiziellen Verkündung des Guerreiro-Transfers zu den Münchnern präsentierte der BVB mit Ramy Bensebaini einen Ersatz. Der ablösefreie Algerier reiht sich in eine Reihe von Akteuren ein, die es von der Borussia aus Mönchengladbach zur Borussia nach Dortmund zog – dazu gehören beispielsweise Marco Reus und Mahmoud Dahoud. Bensebaini unterschrieb am Borsigplatz bis 2027. © IMAGO/Revierfoto Felix Nmecha beim Spiel gegen den SC Freiburg. Im März lief er zum ersten Mal für die deutsche A-Nationalmannschaft auf, jetzt wechselt er zum Bundesliga-Vizemeister Borussia Dortmund: Felix Nmecha wurde vom VfL Wolfsburg als Nachfolger für Jude Bellingham für angeblich 30 Millionen Euro eingekauft. An den Ruhrpott ist er laut Vertrag bis zum 30. Juni 2028 gebunden. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gerd Gruendl Marcel Sabitzer bei einem Spiel des BVB Bei RB Leipzig einst überragend, konnte Marcel Sabitzer in München nie an die gezeigten Leistungen anknüpfen und wurde in der Rückrunde 22/23 an Manchester United verliehen. Nun hat der Österreicher mit dem BVB, der angeblich 19 Millionen Euro nach München überwies, einen langfristigen Arbeitgeber gefunden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegan Christoph Baumgartner bei seiner Vorstellung bei RB Leipzig. Ab zum DFB-Pokalsieger RB Leipzig heißt es für Christoph Baumgartner. Der 23-jährige Österreicher bricht bei der TSG 1899 Hoffenheim seine Zelte ab und erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis 2028. Rund 27 Millionen Euro soll der Mittelfeldspieler gekostet haben. © IMAGO/motivio Benjamin Sesko beim Spiel von RB Salzburg gegen Rapid Wien Transfers von RB Salzburg nach Leipzig erhitzen immer wieder die Gemüter, so dürfte auch der Wechsel von Benjamin Sesko zu den Messestädtern kritisch beäugt werden. Kolportierte 24 Millionen Euro wanderten nach Österreich, dafür erhält RB-Coach Marco Rose für die kommenden fünf Jahre einen spielstarken, großgewachsenen und entwicklungsfähigen Mittelstürmer, der 22/23 in 41 Pflichtspielen 18 Mal netzte. © IMAGO/Haumer / Eibner-Pressefoto Fabio Carvalho beim Training von RB Leipzig Auf Leihbasis schloss sich Fabio Carvalho für eine Saison den Leipzigern an. Der Youngster, den die Sachsen Medienberichten zufolge auch gerne fest verpflichtet hätten, kam vom FC Liverpool und ist im offensiven Mittelfeld beheimatet. © IMAGO/opokupix Lois Openda beim Spiel von Lens gegen Marseille Vom RC Lens holte RB Leipzig Stürmer Lois Openda, der den abgewanderten Christopher Nkunku ersetzen dürfte. Dafür wanderten wohl über 40 Millionen Euro an den französischen Erstligisten. Opendas Vertrag läuft bis 2028. © IMAGO/Liewig Christian/ABACA Nicolas Seiwald beim Spiel von RB Salzburg gegen AS Rom Denselben Weg wie Sesko schlug auch Teamkollege Nicolas Seiwald ein, das Salzburger Eigengewächs agiert jedoch zwei bis drei Reihen hinter dem Angreifer in der Mittelfeldzentrale. Seiwalds Dienste ließ sich Leipzig um die 20 Millionen Euro kosten, sein Vertrag beim Tabellendritten der abgelaufenen Bundesliga-Saison läuft ebenfalls bis 2028. © IMAGO/Agn Foto Castello Lukeba bei einem Spiel von RB Leipzig Aus dem Jugendbereich von Olympique Lyon spielte sich Castello Lukeba bis in die Profimannschaft hoch, nun folgte der Schritt ins Ausland. RB Leipzig nahm den talentierten Innenverteidiger für geschätzte 30 Millionen Euro unter Vertrag, in der Messestadt unterschrieb er bis 2028. © IMAGO/Roger Petzsche Robin Gosens beim Training von Union Berlin Robin Gosens ist der Königstransfer von Union Berlin, mit einer Ablöse von rund 15 Millionen Euro zudem der teuerste Neuzugang in der Vereinshistorie. Bei den Hauptstädtern soll der ehemalige Inter-Verteidiger in den kommenden Spielzeiten die linke Außenbahn beackern und will sich dort wieder für das Nationalteam empfehlen. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Luciano Lima Kevin Volland vor dem Training von Union Berlin Neben Gosens begrüßte Union Berlin mit Kevin Volland kurz vor dem Saisonstart einen weiteren Neuzugang. Der Angreifer, der bereits 15 Mal für die DFB-Auswahl auf dem Rasen stand, kam von der AS Monaco und kostete wohl eine Sockelablöse von vier Millionen Euro. © IMAGO/Matthias Koch Diogo Leite beim Spiel von Union Berlin gegen VfL Bochum Bereits in der vergangenen Saison war Diogo Leite auf Leihbasis für den 1. FC Union aktiv, nach einer erfolgreichen Runde wurde die Kaufoption für den Innenverteidiger gezogen. 7,5 Millionen Euro überwiesen die Ostberliner an den FC Porto und holten den Dauerbrenner, der im März 2023 erstmals in die Nationalmannschaft berufen wurde, fest nach Köpenick. Die Vertragslaufzeit wurde nicht kommuniziert. © IMAGO/O.Behrendt David Datro Fofana beim Testspiel von Union Berlin gegen Zalaegerszegi TE Champions-League-Debütant Union Berlin hat in der Offensive nachgelegt und Mittelstürmer David Datro Fofana vom FC Chelsea unter Vertrag genommen. Der 20-Jährige, der für die Londoner bislang nur vier Einsätze verzeichnen konnte, wurde für die kommende Spielzeit ausgeliehen. © IMAGO/Szilvia Micheller/Matthias Koch Brenden Aaronson beim Testspiel von Union Berlin gegen Zalaegerszegi TE Ebenfalls für das vordere Drittel kam Brenden Aaronson von Premier-League-Absteiger Leeds United. Der US-Amerikaner agiert als offensiver Mittelfeldspieler und soll den Kader laut Vereinsmitteilung auf „hohem Level ergänzen“. Wie auch bei Fofana ist das Engagement Aaronsons bei den Berlinern auf ein Jahr begrenzt. © IMAGO/Szilvia Micheller/Matthias Koch Alejandro Grimaldo beim Spiel von SL Benfica gegen Inter Mailand Verstärkung für die linke Defensivseite bekam Bayer Leverkusen aus der portugiesischen Hauptstadt. Alejandro Grimaldo wechselte ablösefrei von SL Benfica, wo Ex-Bayer-Coach Roger Schmidt die Geschicke leitet, an den Rhein und bindet sich für die kommenden vier Jahre an die „Werkself“. © IMAGO/Fabrizio Carabelli/LiveMedia / i Granit Xhaka im Training von Bayer 04 Leverkusen Mit der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Granit Xhaka gelang Bayer Leverkusen ein echter Coup. Der ehemalige Kapitän des FC Arsenal kostete die „Werkself“ kolportierte 25 Millionen Euro und bindet sich bis 2028 an den Europa-League-Teilnehmer. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl Jonas Hofmann im Training von Bayer Leverkusen 15 Millionen Euro weniger zahlte Bayer 04 an Borussia Mönchengladbach für Jonas Hofmann. Der deutsche Nationalspieler machte von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und schloss sich dem Liga-Rivalen an. Bei Fans und Verantwortlichen der „Fohlen“ löste der Wechsel allerdings wenig Freude aus. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl Victor Boniface beim Spiel von Bayer Leverkusen Für Royale Union Saint-Gilloise erzielte Victor Boniface 17 Buden in 51 Pflichtspielen, nun geht er für Bayer Leverkusen auf Torejagd. Etwas mehr als 20 Millionen Euro sollen für den wuchtigen Angreifer, der bis 2028 unterschrieb, nach Belgien geflossen sein. © IMAGO/Jürgen Schwarz Willian Pacho beim Spiel von Royal Antwerpen gegen Club Brügge Der Transfer von Willian Pacho zu Eintracht Frankfurt wurde bereits während der Rückrunde verkündet und kann durchaus als Reaktion auf den Abgang von Evan Ndicka verstanden werden. Rund neun Millionen soll die SGE für den ecuadorianischen Innenverteidiger an Royal Antwerpen überwiesen haben, der in der Saison 22/23 satte 50 Pflichtspiele für den belgischen Verein bestritt. © IMAGO/KURT DESPLENTER Hugo Larsson beim Spiel von Malmö FF gegen Degerfors Neben Pacho lockte die Eintracht mit Hugo Larsson ein weiteres Talent an den Main, geschätzte 7,5 Millionen Euro flossen dafür zu Malmö FF. Im Gegenzug erhielt die SGE einen europaweit begehrten Youngster, der sowohl im zentralen als auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar ist und bereits im Alter von 18 Jahren sein Nationalmannschafts-Debüt für Schweden gab. © IMAGO/LUDVIG THUNMAN Ansgar Knauff beim Spiel von Eintracht Frankfurt gegen FC Augsburg Ein dritter SGE-Transfer hat es ebenfalls in die Auflistung geschafft: Ansgar Knauff. Nachdem der rechte Schienenspieler bereits anderthalb Jahre am Main kickte, folgte zur Saison 23/24 die feste Verpflichtung. Zwischen vier und fünf Millionen Euro sollen vom Frankfurter Konto auf das der Dortmunder gewandert sein, Knauff unterschrieb bis 2028. © IMAGO/Peter Hartenfelser Robin Koch beim Testspiel von Eintracht Frankfurt gegen Braunfels Mit Premier-League-Absteiger Leeds United erlebte Robin Koch eine eher verkorkste Saison, bei Eintracht Frankfurt will er nun wieder erfolgreicher sein. Zunächst bleibt der Innenverteidiger für ein Jahr am Main, kann im Anschluss aber fest verpflichtet werden. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegan Ellyes Skhiri beim Testspiel von Eintracht Frankfurt gegen Braunfels Auch die AC Mailand und der FC Sevilla sollen an Ellyes Skhiri dran gewesen sein, letztlich erhielt aber die SGE den Zuschlag. Bis 2027 unterschrieb der ablösefreie tunesische Nationalspieler, der 22/23 laufstärkster Akteur der Bundesliga war. © IMAGO/Hans-Jürgen Schmidt Jessic Ngankam beim Testspiel von Eintracht Frankfurt gegen Braunfels Zwar stieg Hertha BSC in die 2. Bundesliga ab, Jessic Ngankam bleibt aber trotzdem erstklassig. Für rund vier Millionen Euro schlug Eintracht Frankfurt zu und sicherte sich den 22 Jahre jungen Mittelstürmer. Das Arbeitspapier des gebürtigen Berliners hat bis 2028 Gültigkeit. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand Lovro Majer bei einem Spiel von Stade Rennes Als Ersatz für den abgewanderten Lukas Nmecha holte der VfL Wolfsburg den Kroaten Lovro Majer nach Niedersachsen. Der zentrale Mittelfeldspieler, zuvor in Frankreich bei Stade Rennes aktiv, soll rund 25 Millionen Euro gekostet haben. © IMAGO/Federico Pestellini Cedric Zesiger nach dem Spiel von Young Boys Bern gegen Lugano Als frisch gebackener Schweizer Meister kam Cedric Zesiger für angeblich rund fünf Millionen Euro von den Young Boys aus Bern nach Wolfsburg. Dort unterschrieb der zweimalige Nationalspieler der Eidgenossen bis 2027 und gibt Trainer Niko Kovac eine zusätzliche Option in der Innenverteidigung. © IMAGO/Manuel Stefan Tiago Tomas bei einem Testspiel des VfL Wolfsburg In der vergangenen Runde schnürte Tiago Tomas noch für den VfB Stuttgart seine Fußballschuhe, die Schwaben zogen die Kaufoption allerdings nicht. Dafür schlug der VfL Wolfsburg zu, im Tausch für rund zehn Millionen Euro ging der Portugiese von Sporting Lissabon nach Niedersachsen. © IMAGO/Darius Simka Julian Weigl beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Hallescher FC Wie auch Knauff oder Leite war Julian Weigl ebenfalls schon in der vergangenen Saison auf Leihbasis für seinen nun dauerhaften Arbeitgeber aktiv. Für etwas mehr als sieben Millionen Euro holte die Borussia aus Mönchengladbach den Sechser von SL Benfica an den Niederrhein. Weigl bindet sich bis 2028 an die „Fohlen“ und soll der Zentrale Stabilität verleihen. © IMAGO/Michael Taeger Thomas Cvancara bei einem Spiel von Borussia Mönchengladbach Verstärkung fürs Sturmzentrum fand Borussia Mönchengladbach in Tschechien, rund 10,5 Millionen Euro überwies man für Tomas Cvancara an Sparta Prag. Am Niederrhein soll der tschechische Nationalspieler bestenfalls bis 2028 knipsen. © IMAGO/Nico Paetzel Franck Honorat bei einem Spiel von Borussia Mönchengladbach Durch den Hofmann-Abgang wurde in Gladbach eine Planstelle auf der rechten Außenbahn frei, die mit der Verpflichtung von Franck Honorat schnell wieder geschlossen wurde. Die Ablöse für den Franzosen, der ein Arbeitspapier bis 2028 unterzeichnete, soll sich auf acht Millionen Euro plus mögliche Boni belaufen. © IMAGO/Hendrik Gräfenkämper Luca Waldschmidt beim Spiel von VfL Wolfsburg gegen TSG Hoffenheim Beim VfL Wolfsburg durfte Luca Waldschmidt nur noch selten von Beginn an auflaufen, der 1. FC Köln witterte seine Chance und schlug zu. Der Offensivmann wurde zunächst für ein Jahr ausgeliehen und soll den Konkurrenzkampf in der Domstadt erhöhen. © IMAGO/Franziska Gora Marius Bülter beim Testspiel von Hoffenheim gegen Walldorf Lange zogen sich die Verhandlungen zwischen Hoffenheim und dem FC Schalke 04 hin, letztlich konnten sich beide Klubs aber einigen. Kolportierte vier Millionen Euro flossen von der TSG in den Ruhrpott, die sich dafür die Dienste von Angreifer Marius Bülter sicherte. © IMAGO/H. Langer, H. Langer Wout Weghorst bei einem Spiel der TSG Hoffenheim Auch für das Sturmzentrum legte die TSG nach, von Premier-League-Aufsteiger FC Burnley kam Wout Weghorst für eine Saison an den Neckar. Die Leihgebühr soll rund 1,5 Millionen Euro betragen. Der Niederländer ist in der Bundesliga bestens bekannt, kickste einst dreieinhalb Jahre in Wolfsburg. © IMAGO/54° / Felix Koenig Attila Szalai bei einem Spiel der TSG Hoffenheim Auch Union Berlin wurde als potenzieller Abnehmer für Attila Szalai gehandelt, letztlich erhielt die TSG Hoffenheim den Zuschlag. Als Ablösesumme kursierten etwas mehr als zwölf Millionen Euro durch die Medien, der Vertrag des ehemaligen Fenerbahce-Innenverteidigers ist bis 2027 gültig. © IMAGO/54° / Christian Schaffrath Naby Keita beim Spiel von FC Liverpool gegen Wolverhampton Mit dem Transfer von Naby Keita gelang dem SV Werder Bremen ein echter Coup. Diverse Klubs sollen am Champions-League-Sieger von 2019 dran gewesen sein, letztlich erhielten die Hansestädter den Zuschlag. Der verletzungsanfällige Mittelfeldspieler, einst für 60 Millionen Euro von Leipzig nach Liverpool gewechselt, kommt ablösefrei an die Weser. Über die Laufzeit des Kontrakts machte der SVW keine Angaben. © IMAGO/Andrew Yates Serhou Guirassy beim Spiel vom VfB Stuttgart gegen Hamburger SV Mit seinen wettbewerbsübergreifend 14 Toren trug Leihgabe Serhou Guirassy maßgeblich zum Klassenerhalt des VfB Stuttgart bei, der im Anschluss die vertraglich vereinbarte Kaufoption für den kopfballstarken Angreifer zog. Neun Millionen Euro sollen dafür an Stade Rennes geflossen sein, Guirassy unterschrieb im „Ländle“ ligaunabhängig bis 2026. © IMAGO/ULMER Arijon Ibrahimovic wird intern beim FCB riesiges Potenzial bescheinigt Nicht zu vergessen – Arijon Ibrahimovic (Vertrag bis 2025): Das Offensiv-Talent wurde gegen City erst in der 83. Minute eingewechselt. Ihm wird Bayern-intern riesiges Potenzial vorausgesagt.
Ibrahimovic gibt immer alles und gilt als Spielentscheider. Das bewies der 17-Jährige bereits in seiner ersten Regionalliga-Saison. Er wächst mit der Herausforderung. (Philipp Kessler, Manuel Bonke)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Naoki Morita