In Kiel nicht im Kader

Nächste Knallhart-Maßnahme gegen Goretzka: Eberl spricht Klartext

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Der FC Bayern lässt Leon Goretzka gegen Holstein Kiel aus dem Kader. Sportvorstand Max Eberl erklärt den schweren Stand des Mittelfeldspielers.

München – Weil er nicht für die Nationalmannschaft berufen worden war, hatte Leon Goretzka in den vergangenen Tagen Zeit, um sich an der Säbener Straße für einen Einsatz gegen Holstein Kiel (Samstag, 18.30 Uhr) zu empfehlen. Doch der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler steht am 3. Spieltag der Bundesliga nicht einmal im Kader des FC Bayern.

Kompany streicht Goretzka schon zum zweiten Mal aus dem Kader

Trainer Vincent Kompany greift knallhart durch und setzt erneut nicht auf Goretzka, der bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals in Ulm (4:0) aus dem Aufgebot gestrichen wurde. „Wenn es nicht Leon ist, wäre es jemand anderes“, äußerte Kompany vor Anpfiff in Kiel bei Sky und merkte an: „Ich habe 21 Spieler. Lasst uns nochmal am Ende der kommenden Woche schauen, wir haben nun drei Spiele vor uns.“

Leon Goretzka steht noch bis 2026 beim FC Bayern unter Vertrag.

Nach dem Auswärtsspiel in Kiel geht es für FC Bayern am Dienstag (21 Uhr) in der Champions League zu Hause gegen Zagreb und am Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga auswärts gegen Werder Bremen. Ob Goretzka in diesen Spielen zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten.

Goretzka wurde komplexe Lage „von Anfang an klar kommuniziert“

Sportvorstand Max Eberl äußerte sich vor Anpfiff in Kiel ebenfalls zur Goretzkas erneuter Ausbootung und betonte: „Wir haben ihm von Anfang an klar kommuniziert, dass wir einen sehr, sehr ausgewogenen Kader haben werden, dass wir mit Aleksandar Pavlović einen Spieler haben, der Nationalspieler geworden ist, mit João Palhinha einen Transfer machen werden und mit Joshua Kimmich wieder im Mittelfeld planen werden.“

Eberl stellte abermals klar, dass die Konkurrenz beim FC Bayern „groß“ sei. Darauf hatte der Sportboss bereits während der Saisonvorbereitung hingewiesen und Goretzka die Möglichkeit eines Abgangs eröffnet. Goretzka entschied sich jedoch, in München zu bleiben. „Wir haben gesagt, wenn Leon da ist, wenn er sich entscheidet, sich der Situation zu stellen, dann wird er völlig normal behandelt“, sagte Eberl nun.

Goretzka sei „ein großartiger Typ, ich mag ihn sehr, auch wenn er momentan natürlich sauer ist, das verstehe ich auch. Aber es gehört zum Fußballleben auch dazu“, so der Sportvorstand des FC Bayern.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon

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