VonAdrian Kühnelschließen
Wer enttäuschte bei der Europameisterschaft 2024 ganz besonders? Die spanische Sportzeitung Marca listet die Flop-11 des Turniers auf.
Berlin – Für Cristiano Ronaldo war die Europameisterschaft in Deutschland seine letzte Teilnahme am Wettbewerb. Der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft blieb in fünf Einsätzen der EM 2024 torlos. Im Achtelfinale vergab Ronaldo gegen Slowenien in der Verlängerung sogar einen Strafstoß, im darauffolgenden Elfmeterschießen verwandelte der 39-Jährige dafür seinen Versuch.
Im Viertelfinale war für Portugal und Ronaldo gegen Frankreich dann Schluss. Wenn es nach Marca geht, bleibt die EM 2024 für ‚CR7‘ eine enttäuschende Erinnerung. Oder anders gesagt: Der fünffache Weltfußballer war laut der spanischen Sportzeitung eine der Enttäuschungen des Turniers. Ronaldo wurde nämlich als einer von elf Akteuren in die Flop-11 gewählt, sprich die Auswahl der schlechtesten Spieler der EM.
Neben Cristiano Ronaldo sind weitere Stars in der Flop-11
Bereits vor dem Turnierstart stellte sich bei Ronaldo die Frage, ob er dem Hype um seine Person noch gerecht werden kann. Der langjährige Weltklasse-Stürmer verließ Manchester United Ende 2022 und steht seit Anfang 2023 beim saudi-arabischen Klub Al-Nassr unter Vertrag. Für den portugiesischen Rekordnationalspieler und -torschützen war der Wechsel zugleich ein Abgang aus Europa und damit gleichbedeutend mit einem Abschied von der großen internationalen Fußballbühne.
Auf diese kehrte Ronaldo für die EM 2024 noch einmal zurück – doch ohne Erfolg. Neben Ronaldo listet Marca mit Ukraines Oleksandr Zinchenko (FC Arsenal) und Ungarns Dominik Szoboszlai (FC Liverpool) indes zwei Profis aus der Premier League in der Flop-11 auf, auch Belgiens Romelu Lukaku (FC Chelsea, zuletzt an AS Rom verliehen) ist vertreten.
Das ist laut Marca die Flop-11 der EM 2024
Dominik Livakovic (Kroatien) - Giovanni Di Lorenzo (Italien), Gianluca Mancini (Italien), Andreas Christensen (Dänemark), Oleksandr Zinchenko (Ukraine) - John McGinn (Schottland), Sergej Milinković-Savić (Serbien), Dominik Szoboszlai (Ungarn) - Dušan Vlahović (Serbien), Romelu Lukaku (Belgien), Cristiano Ronaldo (Portugal).
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