Kommentar zum Begriff

FC Bayern gegen BVB: Warum es trotzdem der „deutsche Klassiker“ ist

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Wenn der FC Bayern auf Borussia Dortmund trifft, wird die Partie oft in Anlehnung an den Original-Clásico in Spanien als der deutsche Klassiker bezeichnet. Zu Recht.

München - Am Samstagabend kommt es am 7. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 in der Münchner Allianz Arena zum Topspiel zwischen dem souveränen Spitzenreiter FC Bayern und dem Tabellen-Zweiten Borussia Dortmund. Es handelt sich dabei um die Partie im deutschen Profi-Fußball, die mit Abstand die größte Brisanz, das höchste Renommee und die größte internationale Strahlkraft besitzt. Seit mehr als zehn Jahren spricht man in Anlehnung an den Original-Clásico in Spanien auch vom deutschen Clásico, vom deutschen Klassiker.

Arjen Robbens legendäres Wembley-Tor im CL-Finale 2013 zwischen den „Clásico-Rivalen“.

Vielen Fußballfans gefällt dieser Begriff nicht. Wenn es allerdings im deutschen Vereinsfußball jemals ein Duell gegeben hat, auf welches diese Bezeichnung zutreffen könnte, dann ist es dieses emotionale, brisante Aufeinandertreffen. Bei nicht gerade kleinen Teilen der beiden Anhängerschaften ist es mittlerweile sogar zum Hassduell abgedriftet.

Viele Fans lehnen den Begriff „deutscher Klassiker“ ab

Die Kritiker dieser Bezeichnung argumentieren, dass der ursprüngliche Clásico in Spanien zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona neben der sportlichen auch regional-politische Komponenten beinhalten würde. Zwar weniger politisch haben sich zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Dauerrivalen aus Dortmund jedoch vergleichbare Streitpunkte angehäuft. Ausgetragen werden diese – wie auch in Spanien – zumeist auf der Fanebene.

So regen sich die Anhänger des FC Bayern seit einigen Jahren maßlos darüber auf, dass der bei ihnen so unbeliebte Klub aus dem Ruhrpott der erklärte Lieblingsverein zahlreicher Medien zu sein scheint, die diesen bei der Berichterstattung krass bevorzugen würden. BVB-Fans beschweren sich dagegen regelmäßig über den angeblichen Bayern-Bonus bei den Schiedsrichtern.

Weltmeister, Manager-Legende, Haft – Flugzeugabsturz beendete Leben von Uli Hoeneß beinahe schon 1982

21.08.90 Hoeneß Eltern Paula und Erwin Deutschland, Ulm, 21.08.1990, Fussball, Bundesliga, Hoeneß Eltern
Uli Hoeneß kam zu Beginn des Jahres 1952 in Ulm, als Sohn von Metzgermeister Erwin Hoeneß und Ehefrau Paula zur Welt. © Pressefoto Rudel/Imago
Uli und Dieter Hoeneß
Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Dieter Hoeneß startete Ulis Fußballkarriere in der Jugendabteilung des VfB Ulm. © Pressefoto/Baumann
DFB-Schülerauswahl
Im Alter von 15 Jahren wird Uli Hoeneß (rechts neben dem Torwart im Bild) von der späteren Trainerlegende Udo Lattek zum Kapitän der DFB-Schülerauswahl ernannt. Dort stand er bereits mit seinem späteren Bayern-Buddy Paul Breitner auf dem Platz. Auf Lehrgängen teilten sich die beiden das Zimmer. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeneß Ulm 1846 li gegen Hans Jürgen Wittfoth Stuttgart
Im Jahr 1967 wechselt Hoeneß vom VfB Ulm in die Jugendabteilung der TSG Ulm 1846 (heute SSV Ulm 1846), wo er schnell Fuß fasste und bereits mit 17 Jahren fester Bestandteil der Amateurliga-Mannschaft (damals dritthöchste deutsche Spielklasse) war. In der Saison 1969/70 war er mit 22 Treffern der beste Torschütze der Ulmer. Eine Empfehlung für höhere Aufgaben. © Sven Simon/Imago
FUSSBALL 1 BUNDESLIGA SAISON 1970 1971 1 SPIELTAG VfB Stuttgart 1 1 FC Bayern München 15 08 1970
Im Anschluss an diese torreiche Spielzeit klopfte der FC Bayern in Ulm an und Hoeneß unterschrieb bei den Münchnern einen Amateurvertrag. Bereits im ersten Spieltag der Bundesligasaison 1970/71 feierte der damals 18-Jährige sein Debüt gegen den VfB Stuttgart. Auch an der Isar etablierte er sich daraufhin schnell zum Stammspieler unter dem neuen Bayern-Coach – wer hätte es gedacht – Udo Lattek.  © WEREK/Imago
Hoeneß-Breitner-WG
Gemeinsam mit Hoeneß wechselte auch Breitner an die Isar. Zu Beginn ihrer Zeit in München lebten die Beiden in einer gemeinsamen WG. „Es klingt vielleicht blöd, aber der Uli und ich haben oft den Eindruck eines alten Ehepaars gemacht“, erzählte Breitner einige Jahre später. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeneß and Gerd Müller Bayern Munich with the tyrophy European Cup Final
In München gewann Hoeneß alles, was es im Klub-Fußball zu gewinnen gab. An der Seite von Gerd Müller (links im Bild) wurde er dreimal Deutscher Meister und feierte einen Pokalsieg. Mit dem Bomber der Nation formte er eines der gefährlichsten Angriffsduos der Bundesligageschichte, das auch Europa – wortwörtlich im Sturm erobern sollte. Ganze dreimal in Folge holten sie den Europapokal der Landesmeister in die bayrische Landeshauptstadt. © Colorsport/Imago
Mannschaftsfoto BR Deutschland, Europameister 1972, hi.v.li.: Franz Beckenbauer, Bundestrainer Helmut Schön, Hans Georg
Nach seinem A-Nationalmannschafts-Debüt 1972 fuhr Hoeneß im selben Jahr auch mit zur Europameisterschaft in England. Im Finale des Turniers ließ die deutsche Mannschaft nichts anbrennen und sicherte sich mit einem 3:0-Sieg über die Sowjetunion den Titel. Hoeneß mitten drin. © Sven Simon/Imago
Weltmeister 1974 BR Deutschland
Nur zwei Jahre später folgt der größte Erfolg seiner Karriere. Bei der Heim-WM 1974 wird die Bundesrepublik zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Im Finale bezwang man die Niederlande mit 2:1 aus deutscher Sicht. © Horstmüller/Imago
Uli Hoeneß (hinten, BR Deutschland) verschießt gegen Torwart Ivo Viktor (CSSR) - der finale Fehlschuss im Elfmeterschießen
Bei der Europameisterschaft 1976 wird Hoeneß zum tragischen Helden. Im Finale steht es nach 120 Minuten 2:2 zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei. Elfmeterschießen. Hoeneß tritt nach drei verwandelten deutschen Elfmetern als vierter Schütze an – und versenkt den Ball statt im Tor im Nachthimmel von Belgrad. Deutschland verliert. © Sven Simon/Imago
Uli Hoeneß FCN
Nach einer schweren Meniskusverletzung war Hoeneß nicht mehr der Alte und verlor letztendlich seinen Stammplatz beim FC Bayern. 1978 wechselte er auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg, konnte dort jedoch auch nicht an vergangene Leistungen anknüpfen. Nach seiner Rückkehr nach München musste Hoeneß schließlich seine Karriere 1979 aufgrund von irreparablen Knorpelschäden im Knie beenden – im Alter von nur 27 Jahren.  © Kicker/Liedel/Imago
FUSSBALL 1 BUNDESLIGA SAISON 1979 1980 Manager Uli Hoeness FC Bayern Muenchen sitzt am 29 05 1979
Doch mit dem Ende seiner aktiven Karriere beim FC Bayern, ging seine Zeit bei den Münchnern eigentlich gerade erst los. Noch im selben Jahr stieg Hoeneß ins Management des Vereins ein und wurde damit zum jüngsten Manager der Bundesliga-Geschichte. © WEREK/Imago
Hannover Hoeneß war mit seinem Freund dem Verleger Helmut Simmler auf dem Weg zu einem Fußballspiel
Im Winter 1982 hätte für den damals 30-jährigen Hoeneß alles vorbei sein können. Gemeinsam mit drei Freunden stürzte er mit einem Propellerflugzeug ab und konnte das Unglück als einziger Insasse der Maschine überleben. Später sagte Hoeneß, sich an, kaum etwas von dem Unfall mehr erinnern zu können. © Iocalpic/Imago
Uli Hoeneß
Hoeneß formte in seinem neuen Amt den FC Bayern, zu dem Verein, wie wir ihn heute kennen. Er orientierte sich am professionellen Merchandising in den USA und erschloss neue Märkte für die Münchner. Dies führte zum wirtschaftlichen Aufschwung des Klubs und Millioneneinnahmen. © Frinke/Imago
FUSSBALL CHAMPIONSLEAGUE FINALE SAISON 2000 2001 23 05 2001 FC Bayern München FC Valencia 6 5 n E
Unter der Leitung von Hoeneß stieg der FC Bayern zum erfolgreichsten Klub in Deutschland auf. Zwischen 1980 und 2008 feierte man an der Isar 16 deutsche Meisterschaften, neun DFB-Pokal-Siege sowie den Gewinn des Henkelpotts im Jahr 2001. © Ulmer/Imago
Cottbuser Fans begrüßen Uli Hoeneß
Auch neben dem Platz wusste Hoeneß immer wieder für Schlagzeilen zu sorgen und seinen Einfluss im deutschen Fußball geltend zu machen. So spielte er beispielsweise eine entscheidende Rolle in der „Koks-Affäre“ um Christoph Daum, indem er den öffentlichen Druck auf den damaligen Leverkusen-Coach erhöhte. © Camera 4/Imago
Uli Hoeneß FC Bayern München mit Ehefrau Susi und Tochter Sabine nach deren Geburt im Krankenhaus
Seit 1973 ist Hoeneß mit seiner Frau Susanne verheiratet, welche ihm zwei Kinder schenkte – Florian und Sabine. Ein Paar sind Uli und Susi bereits seit seinem 15. Lebensjahr. „Ich weiß, dass ich das, was ich bin, nie ohne meine Frau geworden wäre“, gesteht Hoeneß gegenüber der Bunten. © Fred Joch/Imago
Uli Hoeness in der Allianz Arena beim Bau in der Allianz Arena beim Bau Allianz Arena Anzug
Im Jahr 2001 startete der Bau der Allianz Arena, für welchen sich Hoeneß sehr eingesetzt hatte. Das 2005 eröffnete Stadion ist nun seit über 20 Jahren die Heimat des deutschen Rekordmeister. © HJS/Imago
Hoeneß Präsident
Auf der Jahreshauptversammlung 2009 wurde Hoeneß schließlich mit über 99 Prozent zum Präsidenten des FC Bayern gewählt. © MIS/Imago
Beckenbauer Hoeneß
Im Folgejahr übernahm Hoeneß auch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden, welches zuvor Franz Beckenbauer innehatte. © Sven Simon/Imago
Lastwagen vor der Firma HOWE Wurstwaren KG Manager Uli Hoeneß FC Bayern München
Auch Abseits des Fußballs trieb Hoeneß sein Unwesen. Gemeinsam mit Werner Weiß gründete er 1985 die heutige HoWe Wurstwaren. Das Unternehmen beliefert unter anderem das Oktoberfest-Zelt von Feinkost Käfer und wird mittlerweile von Hoeneß Kindern geleitet. © Bernd Müller/Imago
Uli Hoeness bei der Steuerhinterziehungsverhandlung gegen Uli Hoeneß vor der 5 Strafkammer des Land
Im Jahr 2013 scheint Hoeneß seine Vergangenheit einzuholen. Durch Recherchen von Stern Online geriet der Bayern-Präsident unter Druck und erstattete schließlich Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung. „Am 20. März änderte sich dann mein Leben, morgens um sieben“, sagte Hoeneß später gegenüber der Zeit. An diesem Tag wurde sein Haus am Tegernsee durchsucht und Hoeneß vorläufig festgenommen. © Future Image/Imago
leerer Gefängnisflur Zellengang Zellenflur Gefängnisgang Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech
Im März 2014 wurde Hoeneß in sieben Fällen der Steuerhinterziehung über 28,5 Millionen Euro für schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Doch bereits nach Verbüßung der halben Haftzeit durfte Hoeneß die JVA Landsberg 2016 auf Bewährung verlassen. © Sven Simon/Imago
Uli HOENESS haelt einen Blumenstrauss Jahres Hauptversammlung 2016 des FC Bayern Muenchen e V Wahl
Noch im Jahr seiner Entlassung aus der JVA wird Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung erneut zum Präsident des FC Bayern gewählt. Das Amt hatte er im Laufe des Prozesses abgelegt. Bald übernahm er auch wieder den Vorsitz des Aufsichtsrates. © Sven Simon/Imago
Fussball 1.Bundesliga, FC Bayern Muenchen - FSV Mainz 05
2019 legte er seine offiziellen Ämter beim FC Bayern nieder, doch noch heute ist Hoeneß als Ehrenpräsident Dauergast auf der Ehrentribüne des Rekordmeisters. © Jan Huebner/Imago
Meisterfeier FC Bayern Muenchen auf dem Marienplatz
Am Samstagabend (02.08.2025) wurde Hoeneß laut der Bild aufgrund einer geplatzten Ader ins Krankenhaus eingeliefert. Ihm soll es den Umständen entsprechend jedoch gut gehen. Der deutschen Presseagentur zufolge hat er das Krankenhaus bereits wieder verlassen. © Sven Simon/Imago
Eröffnung Alter Botanischer Garten
Hoeneß gehört zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte des deutschen Fußballs und schuf einst das Fundament für die bis heute anhaltende Dominanz des FC Bayern. Sein Lebenswerk hat ihm bei den Fans den inoffiziellen Titel als Mr. FC Bayern eingebracht. © Ulrich Wagner/Imago

Natürlich dauert die Rivalität zwischen spanischen Hauptstädtern und Katalanen im spanischen Fußball schon wesentlich länger an. Aber noch nie gab es im deutschen Spitzenfußball eine heftigere Rivalität, die nicht auf Lokalpatriotismus beruht, die sportlich länger und in dieser Schärfe und Vehemenz ausgetragen wurde, als die aktuelle zwischen FCB und BVB.

Blick in die deutsche Fußballgeschichte

In den 1960er Jahren gab es nach der Bundesliga-Gründung 1963 keinen einzigen Verein, der die Meisterschaft mehrfach gewinnen konnte. In jeder einzelnen Spielzeit wurde das Titelrennen zwischen anderen Kontrahenten ausgetragen, kein Klub hatte konstant Topniveau. So konnte sich schon aus rein sportlichen Gründen keine anhaltende Rivalität entwickeln.

Von 1969 bis 1977 gab es dagegen nur ganze zwei Bundesliga-Meister: Bayern (4 Titel) und Borussia Mönchengladbach (5). Während der FCB in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre schwächelte, griffen die Borussen nach der Saison 1977/78 (Vize-Meister) nie mehr in den Meisterschaftskampf ein. Lediglich in drei Spielzeiten war man damals im direkten Duell um den Titel – zweimal mit dem besseren Ende für die Fohlen (1969/70; 1970/71), einmal für den FCB (1973/74). Ende der 1970er / Anfang der 1980er Jahre war der ehemalige Bundesliga-Dino Hamburger SV der Hauptrivale der Münchner. Nach der Meisterschaft und dem Europapokalsieg 1983 ereilte ihn dasselbe Schicksal wie die Gladbacher.

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Bald wurde Vizekusen geboren, der VfB Stuttgart (1984, 1992, 2007) und Werder Bremen (1988, 1993, 2004) gewannen je dreimal den Titel – einen pro Jahrzehnt. Zwischen Bremen und München flogen in einigen Spielzeiten ein paar Giftpfeile hin und her, aber von einer sportlichen Dauerrivalität auf Augenhöhe war man immer weit entfernt.

FCB und BVB dominieren seit drei Jahrzehnten die Bundesliga

In den letzten 32 Spielzeiten gewannen Bayern und Dortmund 84 Prozent der Deutschen Meisterschaft – 27 von 32! Nur die bereits genannten Bremer und Stuttgarter sowie der 1. FC Kaiserlautern (1998), der VfL Wolfsburg (2009) und in der vergangenen Saison erstmals Bayer Leverkusen konnten sich außerdem auf der Meisterschaftsschale verewigen.

Natürlich waren die Bayern dabei insgesamt viel erfolgreicher als der BVB: 22 zu 5 Titel, aber die Rivalität wuchs in diesem Zeitraum dennoch von Jahr zu Jahr – hauptsächlich zwischen den Anhängern. Neben den 22 Meisterschaften wurde Bayern seit 1994 fünfmal Vizemeister, zweimal davon hinter dem BVB (1996, 2012). Dieser wiederum war bei den elf aufeinanderfolgenden FCB-Meisterschaften (2013 bis 2023) satte siebenmal Zweiter. So etwas nervt Spieler, Verantwortliche und Fans!

Rivalität auch in den Pokalwettbewerben

Auch im DFB-Pokal gab es im vergangenen Jahrzehnt häufig regelrechte Schlachten zwischen beiden Vereinen, dreimal im Finale (2012, 2014, 2016), mehrere Male im Viertel- und Halbfinale. Der Sieger ging meist als Pokalsieger aus dem Wettbewerb. Über die Partien wurde häufig noch Jahre später heftig diskutiert, auf Dortmunder Seite selbst von Funktionären und Spielern. Um das verlorene Wembley-Finale 2013 ranken sich mittlerweile Mythen.

Bei den meisten deutschen Fußballfans ist es Usus, bei internationalen Partien nicht nur dem eigenen Verein, sondern auch anderen deutschen Teams die Daumen zu drücken. Zahlreiche FCB- und BVB-Fans machen bei dieser Tradition eine Ausnahme, wenn es um den jeweils anderen Clásico-Verein geht. So wie es eben auch in Madrid und Barcelona üblich ist.

Rubriklistenbild: © imago sportfotodienst

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