Jerome Boateng schmiedet Zukunfts-Plan: Erster Schritt ist gemacht
VonAlexander Kaindl
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Jerome Boateng spielt mittlerweile in Österreich. Der ehemalige Star des FC Bayern rüstet sich aber auch schon für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn.
Was macht eigentlich Jerome Boateng? Ehemaliger Bayern-Star startet neues Projekt
Seit seinem Bayern-Abschied hat der Weltmeister von 2014 drei Mal einen neuen Klub gefunden: In Frankreich bei Olympique Lyon, in Italien bei US Salernitana und in Österreich beim LASK. In Linz steht er seit dem 1. Juli 2024 unter Vertrag. Und dort startete für Boateng nicht nur ein neues Kapitel.
Der mittlerweile 36-Jährige bereitet sich neben seiner Karriere als aktiver Spieler aktuell auf eine Laufbahn als Trainer vor. Einen ersten Lehrgang für die B-Lizenz absolviert Boateng derzeit beim Bayerischen Fußballverband (BFV). Zudem wolle er bei der U19 seines aktuellen Klubs als Übungsleiter einsteigen, sagte er bei Sport1. Er könne sich sehr gut vorstellen, nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Trainer zu arbeiten, versicherte Boateng.
Jerome Boateng bereitet sich auf Trainer-Laufbahn vor
„Viele große Trainer, wie zum Beispiel Thomas Tuchel, haben als Co-Trainer bei den Junioren angefangen. Ich will dort Erfahrungen sammeln, lernen, aber natürlich auch meine Erfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben“, sagte Boateng über seine ersten Schritte als Trainer.
Beim BFV-Lehrgang ist Boateng der prominenteste von 22 aktuellen und ehemaligen Fußballprofis, die sich auf eine Arbeit als Trainer vorbereiten. „Es ist sicherlich eine gute Basis, wenn man auf einem hohen Level Fußball gespielt hat“, wird Verbandstrainer Philipp Roper vom BFV zitiert. Er warnt aber auch: „Ein guter Spieler ist nicht automatisch ein guter Trainer.“
Jerome Boateng sorgte abseits des Platzes für Schlagzeilen
Boateng steht noch bis Mitte 2026 als Abwehrspieler in Linz unter Vertrag. Zuletzt hatte Boateng auch immer wieder außerhalb des Platzes für Schlagzeilen gesorgt. In einem langen Verfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner Ex-Freundin hatte das Landgericht München I den Weltmeister von 2014 zwar schuldig gesprochen, er wurde dafür aber lediglich verwarnt. Eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 5000 Euro wurde unter Vorbehalt verhängt. (akl/dpa)