Zu-Null-Serie geht weiter

Jetzt widerlegen zwei Spieler des FC Bayern alle Kritiker

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Zu Beginn der Saison waren Minjae Kim und Dayot Upamecano oft das Ziel von Kritik. Jetzt ist das Duo des FC Bayern München unaufhaltsam.

München - Erinnern Sie sich noch, wer der letzte Profi ist, der in einem Pflichtspiel gegen den FC Bayern München einen Treffer erzielt hat? Nein? Nicht schlimm! Es liegt inzwischen auch über einen Monat zurück. Raphinha traf am 23. Oktober beim 1:4-Debakel der Münchner beim FC Barcelona in Minute 56. Seitdem ist es Trainer Vincent Kompany gelungen, die richtige Balance zu finden und die Pforten zu schließen.

Bayern-Abwehr nicht zu knacken

Am fünften Spieltag der Champions League konnte auch Paris Saint-Germain den bayerischen Abwehrriegel nicht knacken. Zum siebten Mal in Serie verließ Torhüter Manuel Neuer den Platz mit der sogenannten „weißen Weste“. 5:0, 4:0, 3:0, 1:0, 1:0, 3:0, 1:0 - so lauteten die Ergebnisse seit dem Duell in Barcelona. Es war rückblickend gesehen ein Wendepunkt. Kompany hat offenbar frühzeitig erkannt, dass es mit Spektakel-Fußball alleine nicht weitergehen konnte.

Minjae Kim und Dayot Upamecano werden immer stärker

Dies kommt auch den beiden Innenverteidigern entgegen, um die es nach heftiger Kritik deutlich ruhiger geworden ist. Und jetzt wird Minjae Kim gegen PSG auch noch zum Matchwinner, er entschied das Duell nach einer Standardsituation. Der Südkoreaner zeigt inzwischen, warum die Münchner bereit waren, knapp 50 Millionen Euro an die SSC Neapel zu überweisen. Und mit ihm zusammen blüht auch Dayot Upamecano auf. So stabil wie in diesen Tagen, agierte der 2021 für 42,5 Millionen Euro aus Leipzig gekommene Franzose noch nie in München.

Kompany fühlt sich bestätigt

Kompany fühlte sich bestätigt: „Ich habe schon vor dem ersten Spiel gesagt, dass wir viel Energie und starke Persönlichkeiten in der Mannschaft haben. Wenn wir gut arbeiten, dann können wir oft gewinnen.“ Der Coach des FC Bayern führte weiter aus: „Unsere Stürmer haben im Training nicht gerne gegen unsere Verteidiger gespielt. Das ist immer ein gutes Zeichen.“ Bei Abwehrspielern sei es schwer, nach einem Spiel zu sagen, ob er insgesamt sehr gut sei: „Aber vielleicht sagen die Menschen nach zehn bis 15 Spielen, dass es gar nicht so schlecht ist, was die Spieler machen.“ Jetzt gehe es darum, „noch besser“ zu werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Heiko Becker

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