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Im Anschluss an den Sieg in Gladbach wird Joshua Kimmich zu seiner Vertragssituation in München befragt. Er deutet Fortschritte beim FC Bayern an.
Gladbach - Der FC Bayern gerät langsam aber sicher etwas unter Druck. Die Verträge von Joshua Kimmich, Leroy Sané und Alphonso Davies laufen allesamt in diesem Sommer aus. Und: Die Verträge von Leon Goretzka und nicht zuletzt von Jamal Musiala datieren jeweils nur bis Sommer 2026.
FC Bayern: Verträge von Kimmich, Davies und Sané laufen aus
Höchste Priorität hat die vorzeitige Verlängerung mit dem 21-jährigen Superstar Musiala, der in Stuttgart geboren wurde. Nicht zuletzt hat der technisch versierte Angreifer den höchsten Marktwert aller Spieler. Laut transfermarkt.de beträgt dieser geschätzt 140 Millionen Euro. Aber auch die Verlängerung mit Mittelfeldstratege Kimmich steht weit oben in der To-Do-Liste von Sportvorstand Max Eberl.
Schließlich ist Kimmich neben Kapitän Manuel Neuer und Identifikationsfigur Thomas Müller - die Verträge der beiden Weltmeister laufen ebenfalls im Juni aus - sowie Torjäger Harry Kane der Boss auf dem Platz. Dabei wollten ihn die Münchner noch im vergangenen Sommer verschiedenen Medienberichten zufolge loswerden, um noch eine ordentliche Ablöse einstreichen zu können. Soweit kam es nicht.
Vertrag von Joshua Kimmich: Gespräche des Schwaben mit dem FC Bayern ziehen sich hin
Schließlich stand Kimmich auch am Samstagabend beim knappen 1:0 (0:0) der Bayern in Gladbach auf dem Feld. Nach der Partie am Niederrhein sprach der 29-jährige Schwabe, der Anfang Februar 30 wird, im TV-Interview über seine Vertragssituation an der Säbener Straße. „Ich habe mit dem Verein gesprochen. Aber will mir jetzt keinen Druck machen, wenn ich einen Monat nenne. In den nächsten Monaten muss eine Entscheidung kommen“, meinte er bei Sky zum Zeitfenster für seine finale Entscheidungsfindung.
„Es gibt sehr, sehr viele gute Dinge für eine Verlängerung. Es ist eine Grundsatzentscheidung. Wo kann ich in den nächsten drei, vier Jahren erfolgreich sein?“, erklärte Kimmich zu den Argumenten, die es abzuwägen gelte. „Wir haben alle keine Glaskugel, aber ich muss mir die Entscheidung überlegen“, sagte er weiter. Ein Faktor sei, wie die Mannschaft in den nächsten Jahren aussehe, sagte der Nationalspieler: „Da spielt schon eine Rolle, was der eine oder andere Spieler macht.“ Es war wohl ein klarer Hinweis auf die ebenfalls ungeklärte Vertragssituation bei gleich mehreren Kollegen.
Joshua Kimmich und der FC Bayern: Vertragsgespräche laufen weiter
Dabei könnte ja auch er den ersten Schritt machen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass er verlängert, wurde er bei Sky noch gefragt. „Deutlich höher als im Sommer. Deutlich höher!“, sagte er. Ein Hinweis? Darauf, dass er damals enttäuscht war, dass der Klub ihn gewinnbringend verkaufen wollte? Es dürfte die eine oder andere Aussprache gegeben haben seither rund um die Münchner Allianz Arena. Fortsetzung folgt. (pm)
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