Berater lüftet Geheimnis um Nagelsmanns Bayern-Aus: Reporter überraschte ihn bei Promi-Dinner
VonMarcel Schwenk
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Volker Struth, Berater des ehemaligen Bayern-Trainers Julian Nagelsmann, hat den Ablauf von dessen Freistellung beim FCB kritisiert.
München – Volker Struth ist schon einige Jahre im Fußballgeschäft dabei und dürfte auch schon so einiges erlebt haben. Der Spielerberater vertritt unter anderem Toni Kroos und Niklas Süle, auch Julian Nagelsmann zählt zu seinen Klienten.
Julian Nagelsmann
Geburtsdatum und -ort:
23. Juli 1987 in Landsberg am Lech
Stationen als Trainer im Profibereich:
TSG 1899 Hoffenheim, RB Leipzig, FC Bayern München
Als Trainer vom FC Bayern freigestellt:
März 2023
Aktueller Verein:
-
Berater lüftet Geheimnis um Nagelsmanns Bayern-Aus: Reporter überraschte ihn bei Promi-Dinner
Ende März wurde dieser vom FC Bayern München nach einer 1:2-Pleite gegen Bayer Leverkusen freigestellt, für ihn übernahm Thomas Tuchel. Vor allem an der Art und Weise gab es im Anschluss Kritik von vielen Seiten. Zu der Trennung hat sich nun auch Struth im Bild-Podcast „Phrasenmäher“ geäußert.
„Ich war in einem Restaurant mit Carsten Maschmeyer und habe an diesem Abend auch den Schauspieler Jan-Josef Liefers kennengelernt. Wir haben gerade eine Flasche Wein getrunken, als ich einen Anruf eines Journalisten erhielt, der mir sagte: ‚Das ging jetzt aber schnell mit Julian‘“, erzählt Struth, der die Aussage zunächst überhaupt nicht einordnen konnte.
Struth hätte gedacht, Nagelsmann bekommt noch ein wenig mehr Zeit
Auf Nachfrage des ahnungslosen Struth sagte der Reporter: „Wie, das weißt du noch nicht? Der Julian ist raus und der Tuchel neuer Trainer.“ Später kontaktierte Struth dann Nagelsmann selbst, der laut seiner Aussage ebenfalls „von nichts wusste“. Es sei im Endeffekt vor allem das „Wie“ gewesen, das Struth nicht verstehen konnte und zuvor auch noch „nicht kennengelernt“ habe.
Erst auf Nachfrage seines Partners Sascha Breese, der Sportvorstand Hasan Salihamidzic via Whatsapp kontaktierte, bekam man eine Einladung ins Büro des FC Bayern. „Dann wussten wir, da ist was dran“, schildert Struth: „Ich hätte nach diesem Leverkusen-Spiel nicht mein Vermögen darauf verwettet, dass gar nichts passiert. Ich hätte gedacht, dass man die Spiele gegen Manchester City beispielsweise noch abwartet.“
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FC Bayern: Viertelfinal-Aus habe Struth „keine schlaflosen Nächte“ bereitet
Das kurz darauf folgende Viertelfinal-Aus in der Champions League habe ihm „keine schlaflosen Nächte bereitet“, das sei aber auch „menschlich“. Für Nagelsmann selbst seien die Vorkommnisse zudem „ein kleiner Schock“ gewesen.
Die Trennung bezeichnete Struth im weiteren Verlauf des Podcasts als „falsch“, zudem dementierte er Meldungen, wonach Nagelsmann die Kabine verloren habe. Teile des Teams würden die Freistellung Nagelsmanns sogar bedauern. (masc)