Ausflug erinnert an Gnabrys Paris-Trip

Mitten in der Bayern-Krise: Pavard und Hernandez in der Milan-Kabine gesichtet

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Einem Bericht aus Italien zufolge tauchten zwei FC-Bayern-Profis nur einen Tag nach der Pleite in Mainz in der Kabine der AC Mailand auf.

München/Mailand - Beim FC Bayern geht es sportlich bergab. Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal und in der Champions League drohen die Münchner nun auch die deutsche Meisterschaft zu verspielen. Inmitten der Krise des Rekordmeisters ließen sich zwei Bayern-Spieler nur einen Tag nach der schmerzhaften 1:3-Niederlage in Mainz, die den Verlust der Tabellenführung bedeutete, in Italien blicken. Und zwar in der Kabine des Champions-League-Halbfinalisten AC Mailand.

FC Bayern München
Gründung:27. Februar 1900
Trainer:Thomas Tuchel
Präsident:Herbert Hainer
Mitglieder:über 300.000

FC Bayern in der Krise: Zwei Verteidiger überraschen mit Kurztrip nach Italien

Während die Bayern im Viertelfinale der Königsklasse an Manchester City scheiterten, setzte sich Milan in zwei knappen Duellen gegen den italienischen Meisterschaftsfavoriten SSC Neapel durch. Nun steht für die Rossoneri im Semifinale der Champions League das Stadtderby gegen Inter Mailand auf dem Programm. Zuvor geht es für Milan jedoch darum, die Saison unter den ersten vier Teams abzuschließen, um auch im kommenden Jahr wieder in Europas Beletage anzugreifen.

Am Sonntagabend fuhren die Norditaliener nach zwei Remis in Serie in der Serie A wieder einen Sieg ein, mit 2:0 gewann der derzeitige Tabellenvierte gegen die abstiegsbedrohte US Lecce. Überraschend wurden bei der Partie im San Siro die beiden Bayern-Verteidiger Benjamin Pavard und Lucas Hernández auf den Rängen des Stadions gesichtet. Doch es blieb nicht nur beim Besuch der Partie.

Von Jeremy Edgar bis Aziz: Das sind die zweiten Vornamen der FCB-Stars

Manuel Neuer, Tor: zweiter Vorname: Peter
Manuel Neuer, Tor: zweiter Vorname: Peter © Passion2Press / Imago
Jonas Urbig, Tor: zweiter Vorname: Kurt
Jonas Urbig, Tor: zweiter Vorname: Kurt © DeFodi Images / Imago
Eric Dier, Abwehr: weitere Vornamen: Jeremy Edgar
Eric Dier, Abwehr: weitere Vornamen: Jeremy Edgar © Ulmer/Teamfoto / Imago
Dayot Upamecano, Abwehr: zweiter Vorname: Oswald
Dayot Upamecano, Abwehr: zweiter Vorname: Oswald © Ulmer/Teamfoto / Imago
Alphonso Davies, Abwehr: zweiter Vorname: Boyle
Alphonso Davies, Abwehr: zweiter Vorname: Boyle © Passion2Press / Imago
Leon Goretzka, Mittelfeld: zweiter Vorname: Christoph
Leon Goretzka, Mittelfeld: zweiter Vorname: Christoph © Ulmer/Teamfoto / Imago
Raphael Guerreiro, Mittelfeld: weitere Vornamen: Adelino José
Raphael Guerreiro, Mittelfeld: weitere Vornamen: Adelino José © Sven Simon / Imago
Joshua Kimmich, Mittelfeld: zweiter Vorname: Walter
Joshua Kimmich, Mittelfeld: zweiter Vorname: Walter © kolbert-press / Imago
Joao Palhinha, Mittelfeld: weitere Vornamen: Maria Lobo
Joao Palhinha, Mittelfeld: weitere Vornamen: Maria Lobo © RHR-Foto / Imago
Kingsley Coman, Mittelfeld: zweiter Vorname: Junior
Kingsley Coman, Mittelfeld: zweiter Vorname: Junior © Lackovic / Imago
Serge Gnabry, Mittelfeld: zweiter Vorname: David
Serge Gnabry, Mittelfeld, zweiter Vorname: David © Sportfoto Rudel / Imago
Leroy Sané, Mittelfeld: zweiter Vorname: Aziz
Leroy Sané, Mittelfeld: zweiter Vorname: Aziz © kolbert-press / Imago
Harry Kane, Sturm: zweiter Vorname: Edward
Harry Kane, Sturm: zweiter Vorname: Edward © Sven Simon / Imago

FC Bayern: Hernández und Pavard mit ungewöhnlichem Kabinen-Besuch in Mailand

Wie die Gazzetta dello Sport berichtete, waren die beiden Weltmeister von 2018 in Mailand, um Bekannte zu grüßen. Während der verletzte Lucas Hernández seinen jüngeren Bruder Theo, der seit 2019 für die AC Mailand aufläuft, besuchte, sah Benjamin Pavard bei einigen Landsmännern vorbei. So plauderten die französischen Bayern-Profis etwa mit Milan-Keeper Mike Maignan oder dem angeschlagenen Olivier Giroud, der sein Team trotz seiner Wadenprobleme im Stadion unterstützte.

Wie die italienische Sporttageszeitung schreibt, sollen sich die Bayern-Akteure bei ihrem Besuch alles andere als zurückhaltend verhalten haben. So soll sich der Besuch auch direkt in der Umkleidekabine des Heimteams angespielt haben – eigentlich gilt die Kabine als geschützter Raum, der nur der jeweiligen Mannschaft zugänglich ist.

Die beiden Bayern-Verteidiger Benjamin Pavard und Lucas Hernández reisten am Tag nach der Pleite in Mainz nach Mailand.

Italienische Gerüchteküche brodelt nach Pavard-Besuch in Mailand wieder

Die italienische Presse nutzte die Gelegenheit, um die Wechselgerüchte um Benjamin Pavard wieder neu anzuheizen. Der 47-fache französische Nationalspieler, dessen Vertrag beim FC Bayern im Sommer nächsten Jahres ausläuft, hatte im November vergangenen Jahres noch gegenüber der Gazetta dello Sport vielsagende Äußerungen getätigt. Im Wintertransferfenster wollte ihn Inter Mailand aus München holen, allerdings erteilte Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Italienern eine Absage.

„Ich spiele jetzt seit sieben Jahren in Deutschland, ich habe alles mit Bayern gewonnen. Ich spiele, um zu gewinnen, und ich stehe zur Verfügung, um neue interessante Projekte zu prüfen, aber als Innenverteidiger“, hatte Pavard damals gesagt. Auch unter Thomas Tuchel wird er weiterhin auf dem Flügel eingesetzt, da Dayot Upamecano und Matthijs de Ligt die Abwehrzentrale bei den Münchnern bilden. Dennoch schlug Pavard seit dem Winter keine kritischen Töne mehr an.

Hat der Mailand-Trip Folgen für Hernández und Pavard? Szenario erinnert an Gnabry

Zwar besuchten die beiden bayerischen Franzosen in Mailand lediglich bekannte Gesichter und im Fall von Hernández sogar Verwandte, dennoch könnte ihnen die Reise nach Italien noch auf die Füße fallen. Denn private Ausflüge von Bayern-Stars sind spätestens seit dem Kurztrip von Serge Gnabry zur Fashion Week nach Paris nicht gerne gesehen.

Allerdings hatte Thomas Tuchel seinen Spielern trotz der negativen Ergebnisse in der jüngsten Vergangenheit eine kurze Pause von drei Tagen verordnet. Pavard und Hernández nutzten diese aber offenbar nicht zur Regeneration – dies hatte Hasan Salihamidzic im Falle Gnabry bemängelt. „Ein freier Tag ist da, um sich auszuruhen, um dann im nächsten Spiel wieder Gas geben zu können“, sagte Brazzo noch im Januar. Ob der Abstecher Folgen haben wird, ist also noch unklar. (ajr)

Rubriklistenbild: © Mladen Lackovic/imago

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