- VonTim Schosterschließen
Der FC Bayern plant im Sommer keine großen Transfers. Die Verantwortlichen setzen auf den Kader, doch unter Umständen könnte sich das ändern.
München – Die Verantwortlichen in München sind sich einig: Eine teure Verstärkung des Teams ist nicht zwingend notwendig. Wie die Sport BILD berichtet, gilt dies vor allem, wenn Joshua Kimmich seinen Vertrag verlängert. Bereits die neuen Verträge von Jamal Musiala und Alphonso Davies wurden in die Finanzplanung miteinbezogen. Auch Trainer Vincent Kompany ist in diese Strategie eingebunden und steht hinter der Entscheidung. Der Fokus liegt darauf, den aktuellen Kader zu stabilisieren und finanzielle Risiken zu vermeiden.
Transfers sind jedoch laut dem Bericht nicht völlig ausgeschlossen. Sollte es den Verantwortlichen gelingen, durch Verkäufe Einnahmen zu generieren, könnten Neuzugänge finanziert werden. Der Aufsichtsrat hat klargestellt, dass Spieler nur verpflichtet werden dürfen, wenn durch Abgänge finanzielle Spielräume entstehen. Besonders Akteure mit hohen Gehältern wie Leon Goretzka, Kingsley Coman oder Serge Gnabry stehen dabei im Fokus. Die Bayern-Verantwortlichen beobachten die Marktsituation genau, um im Falle von Abgängen reagieren zu können.
Bayern will Gehaltskosten drastisch senken
Bereits in den vergangenen Wochen wurde berichtet, dass der FC Bayern die Gehaltskosten des Kaders senken will. Laut BILD sollen die jährlichen Ausgaben für Spielergehälter, die derzeit auf 320 bis 340 Millionen Euro geschätzt werden, auf unter 300 Millionen reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sind nicht nur Spielerverkäufe, sondern auch ein nachhaltiger Umgang mit neuen Vertragsabschlüssen entscheidend.
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Mit Joshua Kimmich steht nun der letzte Top-Leistungsträger vor einer Entscheidung über seine Zukunft. Eine Verlängerung scheint wahrscheinlich, sein Gehalt dürfte dann in ähnliche Sphären vordringen wie das von Jamal Musiala und Harry Kane. Gleichzeitig könnte der Klub im Sommer mit Verkäufen von Spielern aus dem oberen Gehaltssegment finanziellen Spielraum für weitere Kaderanpassungen schaffen.
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