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Kahn und die Nagelsmann-Entlassung: Eine „super-ärgerliche Situation“ verfolgt ihn bis heute

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Der FC Bayern war am Samstagabend beim SV Werder Bremen zu Gast. Die Münchner haben im Kampf um die Meisterschaft vorgelegt. Daher gibt‘s genügend Gesprächsbedarf. Die Stimmen zum Spiel.

München/Bremen – Es ist der spannendste Titelkampf seit Jahren! Am 31. Spieltag musste der FC Bayern zu Werder Bremen und im Duell um die deutsche Meisterschaft gegenüber Borussia Dortmund vorlegen. Dies gelang.

FC Bayern in Bremen: Was haben Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic zu sagen?

Spannend war auch zu hören, was Oliver Kahn über die weiteren Transferpläne der Bayern vor dem Spiel zu sagen hatte. In der vergangenen Woche war zu hören, dass Sadio Mané und Serge Gnabry den Rekordmeister im Sommer womöglich verlassen könnten.

Außerdem soll Eintracht-Star Randal Kolo Muani der neue Wunschtransfer der Bayern im Sturm sein. Gibt es zu dieser Personalie schon Neuigkeiten? Vielleicht erfahren wir rund um das Spiel des FC Bayern bei Werder Bremen dazu was.

Wir fassen für Sie die Stimmen von Sky und aus der Mixed Zone des Weserstadions zusammen.

Hasan Salihamizic (Sportvorstand FC Bayern) nach dem Spiel in der Mixed Zone über ...

... den Arbeitssieg über Bremen: „Ach, komm! Zweite Halbzeit haben wir wirklich sehr gut gespielt. Nach der 2:0-Führung haben wir ruhig weiter gespielt, uns Chancen erarbeitet. Hinten raus war es nochmal spannend, weil das Tor fällt – ein richtig schönes Tor. Trotzdem haben wir verdient gewonnen und wieder mal ein kleines Endspiel Richtung Meisterschaft für uns entschieden.“

... den Sieg, der Druck auf den BVB ausübt: „Wir schauen auf uns: Es ist wichtig, dass wir Nervenstärke haben, uns die behalten und ruhig bleiben – auch wenn wir mit 0:0 in die Pause gehen. So wie wir das heute gemacht haben.“

... Thomas Müller und sein Bankplatz: „Trainerentscheidung. Thomas ist sehr gut reingekommen, alles andere ist Fußball.“

... einen möglichen Frust-Müller: „Komma Null. Wir sprechen jeden Tag. Thomas ist ein Vollprofi und weiß, wie wichtig er auf dem Weg zur Meisterschaft ist. Jeder von den Jungs, das hat man heute wieder gesehen. Er hat sich gefreut und alles reingehauen, als er reingekommen ist. Deswegen bin ich froh, dass er da ist.“

... Serge Gnabry, der wieder das 1:0 erzielte: „Man muss ihn auch loben, wenn er etwas gut gemacht hat – und das mache ich auch. Er ist wichtig. Weil er ein Spieler ist, der Tore machen kann. Das hat er jetzt zweimal hintereinander gemacht. Das ist wichtig für ihn, sein Selbstvertrauen und auch für uns als Truppe. Er hat das gemacht, was er machen muss – und richtig gut. Er versucht, die Bälle zu halten, ist schnell und geht auch mal tief. Wir haben vorne Jungs, die richtig gut Fußball spielen können. Serge: Kompliment für ein gutes Spiel, Kompliment für sein Tor. Und jetzt: Ein Schritt nach dem anderen. Jedes Spiel, das jetzt noch kommt, ist ein Finale.“

Oliver Kahn sprach vor dem Bremen-Spiel über Fehler im Umgang mit Julian Nagelsmann und dessen Entlassung beim FC Bayern.

Oliver Kahn (Vorstandsvorsitzender FC Bayern) vor dem Spiel bei Sky über ...

… den Meisterschaftskampf: „Ich denke, es ist schon eine besondere deutsche Meisterschaft, die wir hier erleben. Wir hatten immer ein Polster, das ist jetzt nicht so der Fall. Es ist natürlich eine spezielle Herausforderung für diese Mannschaft. Nur allein mit fußballerischer Qualität wird das nicht reichen. Wir gehen davon aus, dass wir jetzt jedes Spiel gewinnen müssen.“

… den Trainerwechsel und ob dieser ein Fehler war: „Ich glaube, es macht jetzt relativ wenig Sinn vor so einem wichtigen Spiel über den Trainerwechsel zu diskutieren. Natürlich hätten wir uns alle gerne gewünscht, dass wir gegen Manchester City weiterkommen. Es ist jetzt keine Schande, dass man gegen so eine Mannschaft ausscheidet. Wir wären natürlich auch gerne im DFB-Pokal weitergekommen. Das tut dann weh, wenn man sich das Halbfinale anschauen muss. Das heißt aber nicht, dass wir nicht totales Vertrauen in Thomas Tuchel haben. Jetzt wollen wir erstmal Deutscher Meister werden und dann greifen wir nächste Saison wieder voll an in allen Wettbewerben.“

die Kritik an ihm und was ihn antreibt: „In erster Linie ist es erstmal die Liebe zu diesem Verein Bayern München. Ich habe 14 Jahre da gespielt. Ich wusste es, dass das kein einfacher Job wird. Ich habe diese Aufgabe angenommen und bin bestimmt der Allerletzte, wenn ihm der Wind so richtig ins Gesicht bläst, so wie das momentan der Fall ist, der gleich hinwirft. Es war schon als Spieler für mich immer dieser ganz besondere Kitzel.“

… wie er mit den Meldungen um seine mögliche Entlassung umgeht: „Ich denke, ich habe das so eine Art Feder-System entwickelt. Wir alle können ja entscheiden, was von Kritik lassen wir überhaupt an uns heran. Manchmal muss man einfach Dinge ausblenden. Hasan und ich konzentrieren uns auf das, was möglich ist und das ist die deutsche Meisterschaft. Ich kann mich nur darauf konzentrieren, was Sache ist, auf den Job.“

… den Bank-Platz von Thomas Müller: „Zunächst mal ist das immer eine Trainerentscheidung. Thomas (Tuchel, d. Red.) hat ja gerade begründet, warum er das taktisch heute eben anders spielt. Aber ich war ja gerade in der Kabine, kurz bevor die Jungs rausgegangen sind zum Warmmachen, war er derjenige, der alle gepusht hat und ich glaube, dass die beiden das hervorragend managen (Müller u. Tuchel, d. Red). Ich habe das Gefühl, dass, wenn auch die Situation für Thomas Müller nicht einfach ist, dass er sie annimmt und positiv vorangeht.“

Kahn und die Nagelsmann-Entlassung: Eine „super-ärgerliche Situation“ verfolgt ihn bis heute

… Selbstkritik in so einer emotionalen Saison: „Natürlich werden Dinge infrage gestellt. Vor allem das Wie des Trainerwechsels. Wir haben oft betont, dass es für uns absolut richtig war, den Trainer zu wechseln, aber dann gab es diese super-ärgerliche Situation, dass die Dinge früher rausgekommen sind. Das sind beispielsweise Themen, die man nochmal besprechen muss. Hier gilt es nochmal klarzumachen, mir besonders, dass uns das nicht gefallen hat.“

… die Aufsichtsratssitzung am 30. Mai: „Natürlich setzt man sich immer mal wieder zusammen und man spricht auch miteinander. Ich muss ehrlich sagen, ich beschäftige mich jetzt nicht extrem mit unserer Aufsichtsratssitzung. Natürlich werden wir uns da viele Fragen stellen, wir werden die ganze Saison aufarbeiten. Da wird man sich das analytisch anschauen. Ich hab sicherlich schon viel erlebt, aber diese Rückrunde mit all diesen Themen nach der Fußball-Weltmeisterschaft. Ich weiß nicht, was da alles passiert ist, aber es war eine Menge, mit dem wir da umgehen mussten. Und trotzdem spielen wir hier und heute um die deutsche Meisterschaft. Damit beschäftige ich mich derzeit.“  

Oliver Kahn spricht vor dem Spiel des FC Bayern bei Werder Bremen bei Sky.

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern) vor dem Spiel über ...

... die Aufstellung, bei der Thomas Müller fehlt: „Im Grunde sind alles Thomas-Müller-Spieler, aber wir müssen Entscheidungen treffen. Die ganz breiten Spielanlagen wie Kingley Coman und Sadio Mané sind jetzt nicht seine Positionen, er ist eher was für die Halbräume. Es war eine hauchdünne Entscheidung. Auch Leroy Sané sitzt ja nur auf der Bank.

... Müller, der zuletzt immer häufiger auf der Bank sitzt: „Ich bin ein großer Fan von Thomas. Natürlich mag er das nicht. Ich weiß, was ich an ihm habe. Alles gut. Haben sie ihn gegen Hertha gesehen? Da stand er mit mir in der Coachingzone.“

... sich selbst und ob er der Trainer ist, der Müllers Karriere beendet: (lacht laut) „Ich bin der Trainer, der versucht – mit Thomas Müller übrigens – heute gegen Werder zu gewinnen. Thomas wird das Spiel für uns beenden, das steht fest. Aktuell sind wir etwas ausgedünnt. Wenn wir komplett sind, können wir über jeden Spieler diese Diskussion führen.“

... die Erwartungen an Ryan Gravenberch: „Ich hoffe, dass er daran anknüpft, wo er zuletzt aufgehört hat. Es gab auch die Überlegung, dass Jamal Musiala dort zum Einsatz kommt. Aber Ryan hat es jetzt verdient, er hat zwei starke Vorbereitungen gespielt und ohne mein Zutun wenig Einsatzzeiten bekommen.“

... die Wichtigkeit des Erfolgs über die Hertha: „Siege geben uns immer etwas, was man nicht künstlich herbeiholen kannst. Sie geben uns Selbstvertrauen.“

Kompany folgt auf Tuchel: Alle Bundesliga-Trainer des FC Bayern

Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht.
Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht. © MIS / Imago Images
Thomas Tuchel (24.03.2023 bis 30.06.2024): Im März 2023 wurde Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgte auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann.
Thomas Tuchel (seit 24.03.2023): Im März 2023 wird Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgt auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann. © Angelika Warmuth / picture alliance
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023): Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt.
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023) : Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt. © Sven Hoppe / picture alliance
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021): Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog.
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021) : Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog. © Alexander Hassenstein / Imago
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019): Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste.
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019) : Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste. © Eibner/ Imago
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017): Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines Trainers beim FC Bayern in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen.
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017) : Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines FC Bayern Trainer in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen. © Matthias Koch / Iamgo
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017): Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht.
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017) : Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht. © Peter Steffen / picture alliance
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016): 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions League war jedoch stets im Halbfinale Schluss.
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016) : 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions-League war im Halbfinale jedoch stets Schluss. © Sportfoto Rudel / Iamgo
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011): Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern.
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011) : Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern. © Lackovic / Iamgo
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011): Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt.
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011) : Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt. © De Fodi / Imago
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009): Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009) : Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.  © Lukas Barth / picture alliance
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007): Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch durch den Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007) : Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch von dem Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld © Bernd Thissen / picture alliance
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008): Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008) : Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.  © Sven Simon / Imago
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996): Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst.
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996) : Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst. © IMAGO / MIS
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996): Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde.
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996) : Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde. © Werek / Imago
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998): zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus.
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998) : zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus. © Werek / Imago
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996): Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup.
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996) : Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup. © Rolf Kosecki / Imago
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993): Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung.
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993) : Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung. © Andreas Altwein / picture alliance
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992): 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst.
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992) : 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst. © Werek/ Imago
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018): Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte.
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018) : Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte. © Matthias Balk / picture alliance
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983): Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen.
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983) : Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen. © Sven Simon / Imago
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983): Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal.
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983) : Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal. © Fred Joch / Imago
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978): Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung.
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978) : Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung. © Werek / Imago
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.  © Fred Joch / Imago
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League.
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League. © Istvan Bajzat / picture alliance
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.  © Werek / Imago
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger.
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger. © Werek / Imago

Ole Werner (Trainer, Werder Bremen) vor dem Spiel bei Sky über ...

... die alten Schlachten im Weserstadion: „Es war in gewissen Zeiten eine richtige Rivalität. Davon sind wir aktuell ein wenig weit weg. Aber in einem Flutlichtspiel ist hier alles möglich.“

... den Werder-Matchplan: „Wir brauchen eine gut Kompaktheit. Wir müssen die Angriffe auch zu Ende spielen. Ein stückweise müssen sie aufmachen. Wenn die Tür ein bisschen auf ist, müssen wir mit einer Top-Leistung da sein. Wir haben nicht die allerschnellsten Spieler vorne drin, wir kommen eher über das Fußballerische.“

.. Niclas Füllkrug und ob dieser nochmal für Werder aufläuft: „Die Hoffnung habe ich schon, weil ich sehe, was er alles dafür tut. Ich gehe davon aus, dass er in dieser Saison nochmal für uns auf dem Platz steht. Natürlich auch darüber hinaus, aber das werden wir sehen.“

Lothar Matthäus (Experte bei Sky) vor der Partie über ...

... die Bayern-Aufstellung ohne Thomas Müller: „Müller spielt nicht gegen Manchester, weil er vielleicht zu langsam ist. Dann spielt Müller nicht gegen Hertha, weil es vielleicht nicht sein Spiel ist. Jetzt spielt Müller nicht gegen eine Mannschaft, die im gesicherten Mittelfeld ist. Ich denke, dass Probleme zwischen Thomas Müller und Thomas Tuchel aufkommen. Thomas will spielen in den letzten zwei, drei Jahren seiner Karriere. Mit dieser Situation kann er nicht zufrieden sein. Es verwundert mich, dass er wieder nicht von Anfang an dabei ist.“ (smk/pm/bon/sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon/Ulmer/Teamfoto

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