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Überraschung beim Winter-Trainingslager: FC Bayern geht ganz neue Wege

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  • Hanna Raif
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Der FC Bayern wird im Winter nicht in die Wüste fliegen. Allerdings auch nicht nach Spanien, sondern überraschend ganz neue Wege gehen.

München – Jahrelang fuhr der FC Bayern München für sein Winter-Trainingslager in die Wüste. Bis zuletzt ging‘s dabei immer nach Katar.

Nach Beendigung des Sponsorings mit Qatar Airways und der Kritik aus großen Teilen des Fanlagers verzichten die Münchner zukünftig auf die Reise in das Emirat. Allerdings hat ein Wüsten-Trainingslager fast schon Tradition, denn bereits 2007 entflohen die Bayern dem kalten Winter und quartierten sich in Dubai ein.

FC Bayern legt sich fest: Kein Winter-Trainingslager in der Wüste

Der FC Bayern geht ganz neue Wege – und bleibt in München! Das verriet CEO Jan-Christian Dreesen gegenüber tz/Münchner Merkur. Da die Bundesliga bereits am 12. Januar wieder startet, wären die Reisestrapazen zu groß. Also heißt es in dieser Saison „Winter-Trainingslager dahoam“.

Die Frage, wo die Wintervorbereitung nach dem Auslaufen des Sponsorings von „Qatar Airways“ stattfinden soll, hat die Verantwortlichen in den vergangenen Wochen beschäftigt. Es wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft, Destinationen zusammengetragen, Pros und Contras abgewogen. Letztlich aber haben Zeit- und auch Kostengründe zu der Entscheidung geführt.

Der FC Bayern wird 2024 nicht ins Wüsten-Trainingslager fahren, sondern an der heimischen Säbener Straße bleiben.

Überraschung beim Winter-Trainingslager: FC Bayern geht ganz neue Wege

Anstatt in die warme Wüste, die sonnige Küste Spaniens nach Marbella oder in die Türkei nach Side oder Belek heißt's für die Bayern-Stars Anfang des Jahres also Säbener Straße. Zusätzlich sind noch zwei Tage fürs Teambuilding in den Bergen geplant.

„Wir haben das Thema diskutiert und haben uns letztlich dazu entschieden, dieses Jahr kein Wintertrainingslager zu machen. Da die Liga schon am 12. Januar wieder startet, hätten wir nur vier oder fünf Tage vor Ort gehabt, und für diese kurze Zeit lohnt sich der Aufwand einfach nicht. Wir werden daher in diesem Winter zuhause bleiben und hier trainieren. Bei einem Trainingslager geht es aber nicht nur um körperliche Fitness oder taktische Dinge, sondern auch darum, gemeinsam Zeit zu verbringen und das Teamgefühl zu stärken. Für dieses Miteinander wird die Mannschaft daher außerdem zwei Tage zusammen in die Berge gehen“, erklärte der Bayern-CEO.

Das ausführliche Interview mit Bayern-Boss Dreesen lesen Sie am Samstag in der Print-Ausgabe der tz und des Münchner Merkurs.

(hlr,vt, smk)

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