Zum Bundesliga-Start am Freitagabend schob der Mittelfeld-Star des FC Bayern den ganzen Gerüchten nun aber einen Riegel vor.
Joshua Kimmich spricht über Zukunft beim FC Bayern
„Ich konzentriere mich tatsächlich nur auf Bayern. Für mich war das jetzt gar kein Thema im Winter“, sagte er nach dem 3:0-Erfolg des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim. Generell habe er ja bis 2025 einen Vertrag. „Ich weiß nicht, wie der Verein denkt, aber ich denke, dass der Verein irgendwann auf mich zukommen wird und wir uns dann zusammensetzen“, sagte er weiter.
Grundsätzlich werden der FC Bayern und Joshua Kimmich spätestens im Sommer eine Entscheidung treffen müssen, denn die Münchner werden sicherlich nicht in das letzte Vertragsjahr mit dem Mittelfeld-Star gehen wollen. Sonst würde wieder einmal ein ablösefreier Abgang drohen.
Joshua Kimmich hofft auf stabile Rückrunde beim FC Bayern
Erst einmal will Kimmich jetzt aber eine stabile Rückrunde spielen. „Ich war tatsächlich zwei Wochen komplett raus – krankheitsbedingt und bin jetzt froh, dass ich wieder fit und gesund bin. In der Hinrunde hatte ich nach dem Japan-Spiel erstmal ein paar Adduktorenprobleme, dann war ich krank, dann die Rote Karte – da ist immer ein bisschen was dazwischengekommen. Dementsprechend ist mein Fokus jetzt extrem auf der Rückrunde“, sagte er nach dem Auftaktsieg des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim.
Eine Verschnaufpause wartet nach der Rückrunde aber nicht auf Kimmich, denn kurz nach dem Ende der Bundesliga-Saison beginnt die EM 2024 im eigenen Land. Dort könnte der 28-Jährige auf der Rechtsverteidiger-Position zum Einsatz kommen – Bundestrainer Julian Nagelsmann kann es sich zumindest vorstellen, wie er kürzlich im Interview beim ZDF-Sportstudio sagte.
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Als Rechtsverteidiger im DFB-Team? Joshua Kimmich ist das egal
Kimmich selbst ist das egal: „Die Rechtsverteidiger-Diskussion ist ja eine Diskussion, die die Medien immer wieder antreiben. Man hat ja immer das Gefühl, dass ich die Position verweigere, aber ich habe noch nie gesagt, dass mir das keinen Spaß macht oder dass ich das nicht spielen möchte“, sagte der Mittelfeld-Star des FC Bayern.
Er liebe es, Fußball zu spielen und er liebe es, auf dem Platz zu sein. „Deshalb ist es für mich auch zweitrangig, wo ich spiele“, sagte er. Er habe zwar oft gesagt, dass er sich im Mittelfeld wohler fühle und seine Stärken besser ausspielen könne. „Ich kann aber auch rechts hinten spielen, am Ende entscheidet der Trainer, wo er mich braucht, beziehungsweise wo er mich sieht. Da spiele ich dann.“ Das ist aber noch Zukunftsmusik. Nun heißt es erst einmal: volle Konzentration auf den FC Bayern. (msb)