Auch Neuer äußert sich

Kimmich spricht nach 0:3 in Rotterdam Klartext

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In Rotterdam erlebt der FC Bayern eine bittere 0:3-Pleite. Manuel Neuer nimmt die Fehler unter die Lupe, auch Joshua Kimmich spricht Klartext.

Rotterdam – So hatte sich der FC Bayern das garantiert nicht vorgestellt. Die Münchner unterlagen am Mittwochabend in der Champions League auswärts in den Niederlanden bei Feyenoord Rotterdam mit 0:3. Erst traf Santiago Giménez doppelt (21., 45.+9 per Elfmeter), ehe Ayase Ueda in der Schlussphase für die Entscheidung sorgte (89.).

Man sei „natürlich sehr enttäuscht über die Leistung, die wir heute gezeigt haben“, sagte Torhüter Manuel Neuer bei DAZN. Es habe „diese Entschlossenheit“ gefehlt, „gerade in den entscheidenden Momenten“. Die Niederlage sei am Ende verdient. „Egal, ob es jetzt in der Offensive war oder auch in der Defensive, da war Feyenoord einfach ein bisschen galliger“, konstatierte Neuer.

Kimmich: „Die Tabelle lügt nicht“

Nach dem 7. Spieltag belegt der FC Bayern nur Tabellenplatz 15, die Münchner müssen womöglich den Gang über die Play-offs antreten, um ins Achtelfinale zu gelangen. „Darauf schauen wir jetzt nicht. Wir schauen auf das nächste Spiel. Das ist klar“, betonte Neuer.

Joshua Kimmich (r.) und seine Kollegen verlieren in Rotterdam klar mit 0:3.

Mittelfeldspieler Joshua Kimmich sagte derweil: „Die Tabelle lügt nicht. Wir müssen uns eingestehen, dass wir momentan keine Spitzenmannschaft sind. Eine Spitzenmannschaft darf dieses Spiel hier nicht verlieren. Da fehlt uns noch ein bisschen was.“ Man befinde sich weiterhin unter Cheftrainer Vincent Kompany „in einem Prozess und die Gruppe hält zusammen, das war nicht immer so – und das macht mir Mut“, so Kimmich.

Neuer: „Wir müssen daraus unsere Lehren ziehen“

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht es in der Bundesliga gegen den SC Freiburg, am Mittwoch darauf (21 Uhr) in der Champions League gegen Slovan Bratislava. „Wir müssen das jetzt verarbeiten, daraus lernen und unsere Lehren daraus ziehen. Das ist wichtig“, so Neuer nach der Niederlage in Rotterdam. „Das Gute ist, wir haben in drei Tagen die Chance, ein bisschen was wettzumachen.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Teresa Kröger /M.i.S.

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