Wechsel in letzter Sekunde

Irre Jackson-Wende am Deadline Day ist perfekt – Neuzugang bekommt Nummer von Vereins-Held

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    Adrian Rehling
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Der FC Bayern will offensiv noch einmal nachlegen. Nach einer verrückten Wende gibt es nun ein neues Ziel. Hier gibt es alle Transfer-Entwicklungen am Deadline Day im Ticker.

Update vom 2. September, 7.13 Uhr: Um 23.00 Uhr machte der FC Bayern endgültig ein Deckel auf die Transfer-Saga um Nicolas Jackson. Auf ihrer Website verkündeten die Münchner die Leihe des Chelsea-Stars. Der Senegalese wird demnach in der kommenden Saison mit der Rückennummer 11 auflaufen und folgt damit auf Kingsley Coman. Über die Vertragsinhalte machte der FC Bayern keine Angaben.

„Nicolas war von Anfang an Feuer und Flamme, für den FC Bayern zu spielen – umso mehr freuen wir uns, dass es letztlich geklappt hat. Er hat in seinen jungen Jahren schon viele Erfahrungen auf internationalem Top-Niveau gesammelt und gezeigt, welche Qualitäten er hat. Nicolas passt mit seiner Dynamik und Präsenz sehr gut in unser Anforderungsprofil, ist hungrig, wird unsere Möglichkeiten in der Offensive mit seinen Fähigkeiten erweitern und sofort eine Verstärkung für unsere Mannschaft sein“, erklärte Sportvorstand Max Eberl.

Nicolas Jackson hat sich seine Nummer ausgesucht.

Update vom 1. September, 19.50 Uhr: Kurz vor Ende des Deadline-Days kündigt sich beim FC Bayern noch ein Abschied an. Sturm-Talent Jonah Kusi-Asare schließt sich laut Sky-Informationen dem FC Fulham an. Die Parteien hätten sich auf eine Leihe geeinigt, eine Kaufoption soll es nicht geben. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, der Transfer soll aber noch pünktlich über die Bühne gehen.

Update vom 1. September, 19.25 Uhr: Nachdem der FC Bayern am Deadline-Day vermehrt mit Ademola Lookman von Atalanta Bergamo in Verbindung gebracht worden war, steht jetzt nach Sky-Informationen fest: Es wird keinen Wechsel nach München geben, weder als fester Transfer noch als Leih-Spieler. Der Ex-Leipziger kehrt nicht zurück in die Bundesliga.

Ein Coup und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände

Bayerns Hiroki Ito verlässt verletzt den Platz.
Mit der Prämisse, die Abwehr zu stabilisieren, war Hiroki Ito als einer der ersten Eberl-Neuzugänge vom Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart verpflichtet worden. Die Hoffnungen konnte der japanische Nationalspieler jedoch nicht erfüllen. Aufgrund zweier Mittelfußbrüchen lief der Innenverteidiger in seiner Premieren-Saison nur in acht Pflichtspielen für die Bayern auf.  © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Bryan Zaragoza auf der Bayern-Auswechselbank.
Bereits von den Vorgängern eingefädelt, folgte Bryan Zaragoza nach seiner unglücklichen Rückrunde 2023/24 auf Leihbasis (sieben Einsätze für die Bayern) durch seine Festverpflichtung als weiter „Neuzugang“ am ersten Transfertag 2024. Ohne das Zutun von Eberl entpuppte sich der Transfer schnell als Missverständnis. Doch passt der Spanier damit in die – mit unter bescheidene – Bilanz des Sport-Vorstandes. © Markus Fischer/IMAGO
Bryan Zaragoza im Dress von Celta Vigo.
Der dreimalige spanische Nationalspieler ist bereits wieder aus der bayrischen Landeshauptstadt geflüchtet. Nach einer Saison beim CA Osasuna trägt Zaragoza mittlerweile – ebenfalls leihweise – das Trikot von Celta Vigo.  © Mutsu Kawamori/IMAGO
Eric Dier stemmt bei der Meisterfeier des FC Bayern München die Schale in die Luft.
Mit Eric Dier schloss sich im ersten Transferfenster des Sport-Vorstandes ein weiterer bereits vorher ausgeliehener Spieler dem FC Bayern an. Der Engländer wusste zumindest immer mal wieder als Rotationsspieler zu überzeugen. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Eric Dier im Trikot der AS Monaco.
Nach insgesamt eineinhalb Jahre trennten sich die Wege im Sommer 2025. Den englischen Nationalspieler zog es nach Vertragsende ins Fürstentum Monaco. © Scott Coleman/IPA Sport /ipa-agency.net/IMAGO/
Maurice Krattenmacher vor dem Klub-WM-Spiel gegen die Boca Juniors.
Ein besonderes Augenmerk von Max Eberl sollte auch ein stärkerer Fokus auf junge Talente sein. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der SpVgg Unterhaching wechselten mit Maurice Krattenmacher (im Bild) und Gibson Adu Anfang Juli 2024 zwei Youngster zum Rekordmeister.  © Jose Breton/IMAGO
Maruice Krattenmacher im Trikot von Hertha BSC Berlin.
Während der zum Zeitpunkt des Transfers erst 16 Jahre alte Adu im eigenen Nachwuchs gefördert werden soll, sammelt Krattenmacher Erfahrung in der 2. Bundesliga. Nach einem Gastspiel bei dem SSV Ulm ist der Krattenmacher in der aktuellen Spielzeit per Leihe bei der Alten Dame aktiv.  © Revierfoto/IMAGO
Armindo Sieb (re.) im Duell mit Bayerns Michael Olise.
Einen Schritt weiter ist Armindo Sieb: Beim Angreifer der SpVgg Greuther Fürth zogen die Münchner ihre Rückkaufoption – und verliehen ihn umgehend für zwei Jahre an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. © Heiko Becker/IMAGO
Vorstellung von Michael Olise beim FC Bayern.
Der erste - und wohl auch einzige - Transfer-Volltreffer unter Eberl folgte dann am 7. Juli 2024: Aus der Premier-League lockte der Rekordmeister Michael Olise nach München. Ohne Anlaufzeit stürmte der französische Nationalspieler in die Herzen der Fans. Wettbewerbsübergreifend steuerte der Flügelspieler 38 Torbeteiligungen in seiner Debüt-Saison bei.  © Photo by FC Bayern München/Pool/IMAGO
Joao Palhinha vor Bayerns Spiel bei Klub-Wm gegen die Boca Juniors.
Doch nur selten bewies Eberl solch ein glückliches Händchen. Mit einem Jahr Verspätung lotste der Sport-Vorstand Thomas Tuchels Wunschspieler Joao Palhinha an die Säbener Straße. Vincent Kompany wusste allerdings mit dem Sechser nicht viel anzufangen.  © Andrey Heuler/M.i.S./IMAGO
Joao Palhinha (li.) im Dress der Spurs.
So endete das Kapitel des Portugiesen im München schnell wieder. Nach einer für beide Seiten unbefriedigenden Saison kehrte Palhinha - als Leihspieler der Spurs - zurück auf die Insel. © Conor Molloy/IMAGO
Jonas Urbig im Bayern-Tor.
Als einziger Wintertransfer in der Spielzeit 2024/25 stieß Torhüter-Talent Jonas Urbig als möglicher Neuer-Nachfolger zum FC Bayern München. Aufgrund der Verletzung des Stammkeepers kam der ehemalige Kölner in der Rückrunde auf zwölf Einsätze, vorerst muss sich der Junioren-Nationalspieler nun aber gedulden.  © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Jonathan Tah beim Supercup.
Auf die mitunter wankelmütige Defensive in der Vorsaison reagierte Eberl im dritten Transferfenster unter seiner Führung mit einem neuen Abwehrchef: Damit Jonathan Tah bereits bei der Klub-WM im Sommer 2025 in eine Führungsrolle schlüpfen kann, überwies der FCB einen kleinen Obolus an Bayer Leverkusen.  © IMAGO
Tom Bischof hilft im Supercup Bayern-Ziel Nick Woltemade hoch.
Ein weiterer Neuzugang im zusätzlichen Transferfenster für die Klub-WM sollte Tom Bischof sein. Wie Tah hatte man sich mit dem Youngster bereits im Vorfeld auf einen ablösefreien Wechsel verständigt - dieser wurde für eine Zahlung im sechsstelligen Bereich vorgezogen.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Luis Diaz bei seinem Bundesliga-Debüt gegen RB Leipzig.
Als „Königstransfer“ – mangels anderer Optionen – wurde schließlich Luis Diaz in einem chaotischen Transfersommer 2025 vorgestellt. Für den Kolumbianer des FC Liverpool, der sich die Dienste von Bayern-Wunschspieler Florian Wirtz gesichert hatte, griff der Rekordmeister tief in die Tasche – ob sich die millionenschwere Investition rentiert hat, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. © Markus Ulmer/IMAGO
Nick Woltemade im Supercup gegen die Bayern.
Eine besondere Erwähnung benötigt auch die öffentlichkeitswirksame Transferposse um Nick Woltemade: Trotz intensiver Bemühungen konnte Eberl im Sommer 2025 letztendlich auch den zweiten Wunschspieler nach Wirtz nicht an die Säbener Straße locken. Eine Schlammschlacht – mit Verlierern auf allen Seiten.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Bouna Sarr wird beim FCB verabschiedet.
Auf der Abgangsseite hatte sich in der Amtszeit von Eberl auch viel getan. Vier Jahren lang hatte Bouna Sarr das Trikot des FC Bayern München getragen. Nach Vertragsende verabschiedete sich der Senegalese, der in seiner Münchner Zeit nur auf 33 Pflichtspieleinsätze absolviert hatte. Seit seinem Abgang im Juni 2024 ist Sarr immer noch vereinslos. © Markus Fischer/IMAGO
Eric-Maxim Choupo-Moting jubelt über ein Tor für die New York Red Bulls.
Neben Sarr verließ auch Eric-Maxim Choupo-Moting kurz nach Eberls Antritt die Bayern ablösefrei. Mittlerweile kickt der Deutsch-Kameruner in der MLS bei den New York Red Bulls.  © Jess Stiles/IMAGO
Johannes Schenk im Trikot von Preußen Münster.
Keine Chance beim Torhüter-Überangebot sah Johannes Schenk. Der Jugendspieler schloss sich nach Leihe Zweitligist Preußen Münster an. In Westfalen ist der Keeper mittlerweile unumstrittener Stammspieler. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/IMAGO
Malik Tillmann läuft künftig für Bayer Leverkusen auf.
Ein weiterer Youngster, der in München ebenfalls keine Perspektive mehr gesehen hatte, ist Malik Tillman. Nach erfolgreichen Jahren bei der PSV Eindhoven läuft der Deutsch-Amerikaner nun für Bayer Leverkusen auf. Trotz fehlender Tiefe in der Offensive hat der Rekordmeister im Sommer 2025 auf eine mögliche Rückholaktion verzichtetet.  © Ralf Treese/DeFodi Images/IMAGO
Matthijs de Ligt ist seit 2024 Teil von Manchster United.
Nicht mehr erwünscht in München war der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt. Der viertteuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte, der nur zeitweise sein Potenzial abrufen konnte, wurde von Eberl an Manchester United abgegeben ... © Pedro Soares / SPP/IMAGO
Noussair Mazraoui am Ball für Manchester United.
Im Doppelpack mit Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui. Ebenfalls am 13. August 2024 schloss sich der marokkanische Nationalspieler den Red Devils an.  © TOBIAS STERNER/IMAGO
Tottenham Hotspurs‘ Mathys Tel.
Vielversprechend startete die Zeit von Youngster Mathys Tel beim FC Bayern München, eine Liebesgeschichte sollte es dennoch nie werden. Unzufrieden mit den Einsatzzeiten verließ der Franzose im Winter 2025 die Säbener Straße. Nach einem halben Jahr verpflichteten die Spurs die Leihgabe fest.  © Sebastian Frej/IMAGO
Thomas Müller als Spieler der Vancouver Whitecaps.
Vielleicht die schwierigste Entscheidung in der bisherigen Amtszeit von Eberl beim FC Bayern München: Nach 25 Jahren im Verein entschloss sich der Sport-Vorstand, Bayern-Ikone Thomas Müller keinen neuen Vertrag anzubieten. Bei den Vancouver Whitecaps hat der langjährige deutsche Nationalspieler nun eine neue Herausforderung in der MLS gefunden.  © Tomaz Jr/Pximages/IMAGO
Leroy Sané im Trikot von Galatasaray.
Doch sollte Müller nicht der einzige prominente Name sein, der die Bayern im zweiten Transfersommer von Eberl ablösefrei verlassen sollte: Nach langem Hin und Her entschied sich Leroy Sané gegen einen Verbleib in München. Der in seinen fünf Jahren an der Säbener Straße stets zwischen Genie und Wahnsinn schwankende Flügelstürmer wechselte zum türkischen Traditionsklub Galatasaray.  © Cemal Yurttas/IMAGO
Frans Krätzig in der Champions-League-Quali für RB Salzburg.
Sieben Einsätze absolvierte Frans Krätzig für die Münchner, für den Durchbruch reichte es nie. So führte der Weg des gebürtigen Nürnbergers ihn nach acht Jahren im Verein zu RB Salzburg.  © Marco Steinbrenner/DeFodi Images/IMAGO
Gabriel Vidovic im Trikot von Dinamo Zagreb.
Mit Gabriel Vidovic will ein weiterer Bayern-Youngster abseits der bayrischen Landeshauptstad zum Stammspieler reifen. Der Deutsch-Kroate kehrte zu Dinamo Zagreb zurück, dort hatte er als Leihspieler die bis dato erfolgreichste Zeit seiner noch jungen Karriere erlebt. © Matija Habljak/PIXSELL/IMAGO
Daniel Peretz im Training des Hamburger SV.
Aufgrund der namhaften Konkurrenz – insbesondere nach der Verpflichtung von Urbig – ist für Daniel Peretz kein Platz im Bayern-Kader. Spielpraxis soll der Israeli deshalb beim Hamburger SV sammeln. Doch musste der Nationalspieler beim Bundesliga-Aufsteiger einen Rückschlag hinnehmen, an der Elbe ist er nur die Nummer zwei.  © Fernando Soares/IMAGO
Adam Aznou trägt mittlerweile das Trikot des FC Everton.
Geflüchtet ist wohl das richtige Wort bei einem weiteren Abgang eines Jugendspielers des FC Bayern München. Bei der Klub-WM 2025 durfte der Linksverteidiger nur acht Minuten Einsatzzeit sammeln, danach folgte der ausdrückliche Wunsch des marokkanischen Nationalspielers (drei Einsätze), zum FC Everton zu wechseln.  © Jessica Hornby/IMAGO
Kingsley Coman verabschiedet sich vom FC Bayern München.
Trotz anfänglicher Bekundungen, beim FC Bayern bleiben zu wollen, hat auch Kingsley Coman die bayrische Landeshauptstadt im Sommer 2025 verlassen. Zehn Jahre lang hatte der Franzose in den Diensten des FC Bayern gestanden – und war als Siegtorschütze im Finale maßgeblich am Champions-League-Triumph in Lissabon beteiligt.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Kingsley Coman im Gespräch mit einem neuen Trainer.
Im Alter von 29 Jahren zog es den 58-maligen Nationalspieler in die Wünste: Künftig läuft er neben Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr in der Saudi Pro League auf.  © Ellan Mad/IMAGO
Paul Wanner im Trikot von Bayern München.
Etwas zerknirscht musste Eberl auch den Abgang von Talent Paul Wanner hinnehmen. Der jüngste Bundesliga-Spieler des Rekordmeisters glaubte wohl nicht an „die große Chance, sich zu zeigen“, die der Sport-Vorstand ausgerufen hatte.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Paul Wanner im Trikot der PSV Eindhoven.
Vielmehr sah der Deutsch-Österreicher an anderer Stelle bessere Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Wie bei Tillman heißt für den deutschen Junioren-Nationalspieler der nächste Schritt PSV Eindhoven.  © Marcel van Dorst/DeFodi Images/IMAGO

Update vom 1. September, 17.45 Uhr: Der Transfer von Nicolas Jackson zum FC Bayern ist laut Sky-Informationen endgültig unter Dach und Fach. Die Münchner zahlen eine Leihgebühr in Höhe von 16,5 Millionen. Ziehen sie 2026 die Kaufpflicht, werden 65 Millionen Euro fällig. Das Gehalt des Stürmers liegt wohl bei 14 Millionen Euro brutto, sollten alle Boni greifen. Am Montagnachmittag zeigte sich der Neuzugang mit seinem Berater an der Säbener Straße.

Update vom 1. September, 16.23 Uhr: Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet vom abgeschlossenen Deal um Nicolas Jackson. Demnach bezahlt der FC Bayern eine Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro an den FC Chelsea, zuvor waren 15 Millionen im Gespräch gewesen. Auch eine Kaufpflicht soll in den Kontrakt geschrieben worden sein.

Update vom 1. September, 15.50 Uhr: Der Berater von Nicolas Jackson, Ali Barat, hat sich via Sky zum Poker zwischen Chelsea und Bayern geäußert. „Ja, es stimmt, wie Sky berichtet hat. Der Deal ist gestern Abend geplatzt. Seit heute verhandeln die Vereine wieder. Wir hoffen auf eine Lösung, denn Nicolas Jackson steht bereit für den FC Bayern. Wir kämpfen bis zum Schluss für diesen Deal.“

Update vom 1. September, 15.30 Uhr: In der Causa Nicolas Jackson gibt es Neuigkeiten! Premier-League-Kenner Ben Jacobs will herausgefunden haben, dass sich der FC Bayern und Chelsea einig sind. Demnach kommt der Stürmer auf Leih-Basis nach München, der Vertrag erhält zudem eine Kaufverpflichtung. Die genauen Zahlungsmodalitäten stehen noch nicht fest.

Update vom 1. September, 14.17 Uhr: Nach neusten Informationen von Sky kündigt sich bei den Bayern ein offensiver Abschied an. Youngster Jonah Kusi-Asare wurde von mehreren Klubs, unter anderem Fulham und Eindhoven, angefragt. Die Münchner scheinen für eine Leihe offen zu sein, ehe sie ihr Go geben, wollen sie jedoch erst Neuzugänge vermelden.

Update vom 1. September, 13.57 Uhr: Laut Informationen – unter anderem von Sky – soll Bergamo-Star Lookman sein Go für einen Wechsel zum FC Bayern gegeben haben. Problem nur: Der italienische Verein scheint dem Transfer nicht sonderlich positiv gegenüber zu stehen. Darauf deutet auch hin, dass Lookmann aktuell noch in Italien weilen soll.

Update vom 1. September, 13.21 Uhr: Wechselt ein Ex-Bayern-Profi von einem Weltklub zu dem Nächsten? Die Rede ist von Noussair Mazraoui, aktuell noch in Diensten von Manchester United. Der Marokkaner soll laut Gazzetta dello ganz weit oben auf dem Zettel von Juves Boss Damien Comolli stehen. Comolli will den Rechtsverteidiger angeblich per Leihe nach Italien zu holen.

Update vom 1. September, 12.38 Uhr: Lange nichts von Jackson gehört? Nicolas Jackson? Ja, wäre auch langweilig, wenn es nicht die nächste verrückte Wende geben würde. Scheinbar soll der Spieler unbedingt zum FC Bayern wollen, weshalb die Gespräche mit dem FC Chelsea nun wieder aufgenommen worden sein sollen. Dies berichtet unter anderem Sky-Reporter Kerry Hau.

Update 1. September, 11.59 Uhr: Bei dem einen Chelsea-Star (Jackson) klappt es offensichtlich nicht, bei einem anderen soll der FC Bayern laut Guardian aber Interesse haben. Die Rede ist vom englischen U21-Nationalspieler Josh Acheampong. Im Raum steht – Trommelwirbel – eine Leihe. Acheampong kann alle Position in der Abwehrkette spielen, gilt als Allrounder. Am ersten Spieltag kam er für Chelsea zum Einsatz, danach saß er dann aber wieder auf der Bank.

Update 1. September, 11.11 Uhr: Laut Transfer-Insider Matteo Moretto strecken die Bayern-Bosse nun angeblich auch in Dänemark ihre Fühler aus. Genauer gesagt: In Midtjylland. Dort steht Franculino Djú unter Vertrag – und Eberl und Co. scheinen Interesse am guinea-bissauischen Stürmer zu haben. Bayern will ihn – natürlich – leihen, Midtjylland soll noch zögern, der Spieler aber wechseln wollen.

Franculino Djú (hier links) steht angeblich auf der Liste von Max Eberl.

Update 1. September, 10.39 Uhr: Kritik an der Transfer-Taktik des FC Bayern gibt es von einem TV-Experten. Felix Kroos, jüngerer Bruder von Real-Legende Toni Kroos, sagt zu sport.de: „Alles, was jetzt noch an Optionen da ist oder geholt wird, da weiß man ganz genau, dass es irgendwie nur eine Notlösung. Selbst der Jackson-Transfer war ja keine 1A-Variante.“

Update 1. September, 9.50 Uhr: Ein weiterer (jetzt Ex-)Bundesliga-Stürmer kommt definitiv nicht zum FC Bayern: Lois Openda. Am Sonntag wurde auch um den Belgier kurzzeitig spekuliert, der allerdings geht nun Richtung Italien. RB Leipzig verleiht seinen einstigen Vorzeige-Angreifer zu Juventus Turin. Außerdem in der Leihe des 25-Jährigen enthalten: Eine verpflichtende Kaufoption in Höhe von etwa 40 Millionen Euro – die angeblich dann greifen soll, wenn Juventus einen Platz im oberen Tabellendrittel belegt.

Victor Boniface steht bei Leverkusen vor einem Abgang, Lois Openda ist jetzt nun von RB Leipzig weg: Er geht zu Juventus Turin.

Erstmeldung, 1. September: München – Der Wechsel von Nicolas Jackson zum FC Bayern ist nach einem irren Hin und Her offenbar endgültig geplatzt, stattdessen hat der deutsche Meister in Ademola Lookman anscheinend eine Alternative auserkoren. Nach Informationen des TV-Senders Sky sind die Münchner aus dem Poker um den Chelsea-Angreifer ausgestiegen, Jackson werde demnach wieder zurück nach London fliegen.

Laut The Athletic und eben Sky hat der deutsche Rekordmeister derweil konkretes Interesse an Ademola Lookman von Atalanta Bergamo. Der FC Bayern bietet dem italienischen Erstligisten demnach eine Leihe mit Kaufoption für den Nigerianer, der flexibel als Mittelstürmer oder auf dem Flügel einsetzbar ist.

Lookman kennt die Bundesliga bereits aus seiner Zeit bei RB Leipzig. Nach einem Halbjahr als Leihspieler 2018 wurde er ein Jahr später fest von den Sachsen verpflichtet, konnte aber nicht mehr an die Leistungen seiner ersten Station anknüpfen. Nach zwei Leihen wechselte er 2022 nach Bergamo, wo er seitdem in 93 Liga-Spielen 39 Tore erzielte. Im Europa-League-Finale 2024 gegen Bayer Leverkusen schoss er die Italiener mit einem Hattrick zum Titel.

Ademola Lookman (r.) posiert gemeinsam mit Ibrahim Sulemana.

Den Medienberichten zufolge will der 27-Jährige Bergamo in diesem Sommer unbedingt verlassen. Einen festen Wechsel zu Inter Mailand hatte sein Verein bislang jedoch blockiert. Unklar bleibt, ob sich der Serie-A-Club auf ein Leihgeschäft einlässt – eine feste Verpflichtung hatte der Aufsichtsrat des FC Bayern nicht mehr genehmigt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd

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