Vor dem Start in die Champion League gegen Chelsea fällt ein Bayern-Star verletzt aus – doch Vincent Kompany rechnet schon bald wieder mit dem Spieler.
München – Raphaël Guerreiro wird dem FC Bayern zum Champions-League-Auftakt gegen den FC Chelsea (Mittwoch, 21 Uhr) nicht zur Verfügung stehen . Der Portugiese verletzte sich am Wochenende beim Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV . Nach nur 20 Minuten musste er in der 63. Minute vom Platz, nachdem er erst zur Halbzeit eingewechselt worden war. Für ihn feierte Tom Bischof sein Bundesliga-Debüt für den FC Bayern.
Vincent Kompany muss gegen Chelsea auf einen Bayern-Star verzichten, der gegen Hoffenheim aber schon wieder zurückkehren könnte.
© IMAGO/Ulrich Wagner
Am Montag bestätigte der Rekordmeister die unangenehme Nachricht in einer Mitteilung : Eine kleine Verletzung der Bauchmuskulatur zwingt Guerreiro zu einer Pause. „Eine komische Geschichte mit den Rippen. Das braucht ein bisschen Zeit“, erklärte Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz vor dem Chelsea-Spiel.
Guerreiro fehlt dem FC Bayern beim Champions-League-Auftakt verletzt Der Coach betonte aber zugleich: „Bei Rapha ist es nicht schlimm, vielleicht ist er schon gegen Hoffenheim zurück.“ Damit macht er den Bayern-Fans Hoffnung, dass der Portugiese zumindest beim nächsten Bundesliga-Spiel am Samstag wieder im Kader des Rekordmeisters stehen könnte . Zu viel versprechen, wollte Kompany dann aber doch nicht.
Obwohl er keine längere Zwangspause für den Linksfuß befürchte, wisse er nicht, ob die Zeit bis zum Samstag für ein Comeback reiche. Spätestens für die Woche danach sei die Rückkehr aber realistisch: „Guerreiro ist hoffentlich schon in der nächsten Woche zurück.“, so der Belgier auf der Presskonferenz weiter.
Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte. ©
IMAGO / Kosecki Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt. © IMAGO / Sven Simon Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde. © IMAGO / Shutterstock Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte. Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte. Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Team 2 Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte. Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte. © IMAGO / Allstar Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte. Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Shutterstock Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte. Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte. © IMAGO / Shutterstock Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça. Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça. © IMAGO / Allstar Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie. Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie. © IMAGO / ActionPictures José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen. José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen. Doch die bitterste sollte noch kommen. © IMAGO / Depositphotos Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer. Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer. © IMAGO / HJS Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar. Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar. © IMAGO / Pressefoto Baumann Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein. Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein und die Bayern standen, nach der Blamage im Vorjahr, erneut im Finale der Champions League. Gegner: Borussia Dortmund. © IMAGO / MIS Am 25. Mai 2013 trafen im Wembley-Stadion erstmals zwei deutsche Teams in einem Champions-League-Finale aufeinander. Borussia Dortmund und der FC Bayern lieferten sich ein intensives Duell, das bis in die Schlussphase offen blieb. In der 89. Minute sorgte Arjen Robben mit seinem Treffer zum 2:1 für die Entscheidung und machte die Münchner zum fünften Mal zum Sieger in der Königsklasse. Der Triumph in London krönte eine Saison, in der Bayern mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League das historische Triple gewann. imago1063920734h.jpg © IMAGO/imageBROKER/Uwe Kraft Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt. Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt. © IMAGO/David Klein Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache. Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie. Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie. © IMAGO / Laci Perenyi Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid. Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid. © IMAGO / Insidefoto Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew. Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew. © IMAGO / Ukrinform Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte. © IMAGO/David Klein Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid. Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid. © IMAGO / ZUMA Press Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse. Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse. © IMAGO / Xinhua Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple. Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple. © Frank Hoermann / SVEN SIMON Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte. Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte. © IMAGO / Prime Sports Images Neben Guerreiro muss der FC Bayern aktuell auf mehrere Leistungsträger verzichten. Alphonso Davies fällt noch immer mit Kreuzbandriss aus, Hiroki Ito mit einem Mittelfußbruch und Jamal Musiala ist nach einer schweren Sprunggelenks- und Wadenbeinverletzung auch noch weit von einem FCB-Comeback entfernt.
Raphaël Guerreiro, der 2023 von Borussia Dortmund kam, hatte in dieser Saison bisher nur zwei Kurzeinsätze. Sein Fehlen trifft die Münchner vor dem Champions-League-Start gegen den Klub-WM-Sieger aus London dennoch empfindlich. Mit seiner Flexibilität hätte ihn Kompany sicher gerne in der Hinterhand für das Duell mit den „Blues“ gehabt. Nun muss der Belgier zwangsläufig improvisieren. (BenHot)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner