Trainer bleibt

Krösche beendet Toppmöller-Spekulationen bei Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt setzt auf Kontinuität. Trotz Spekulationen um einen Trainerwechsel bleibt Dino Toppmöller an der Seitenlinie.

Frankfurt – Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, hat die Spekulationen über einen Trainerwechsel ausgeräumt. In einem Interview mit Vereinsmedien kündigte der 43-Jährige im Zuge der Saisonanalyse an, den vor einem Jahr eingeschlagenen Weg mit Dino Toppmöller fortzusetzen. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht und überzeugend aufgezeigt, dass er die Power hat, in der neuen Saison eine positive Entwicklung voranzutreiben“, so Krösche.

Krösche spricht über „selbstkritischen“ Toppmöller

Nach dem Unentschieden gegen RB Leipzig am letzten Spieltag (2:2) vermied Krösche eine Jobgarantie für Toppmöller. Trotz Rang sechs und der damit verbundenen Qualifikation für die Europa League sammelte die Eintracht lediglich 47 Punkte und war kurz davor, von der TSG Hoffenheim überholt zu werden. „Dino hat die Zeit genutzt, war sehr reflektiert und klar. Natürlich war er auch selbstkritisch, mit einer starken Fokussierung und Ableitungen für die neue Saison“, erläutert Krösche. „Das ist aus meiner Sicht wichtig und entscheidend.“

Dino Toppmöller bleibt Cheftrainer von Eintracht Frankfurt

Toppmöller konnte in seiner ersten Saison als Bundesliga-Trainer trotz „schwieriger Bedingungen“ wie dem späten Transfer von Randal Kolo Muani zu Paris St. Germain oder dem Kreuzbandriss von Winter-Neuzugang Saša Kalajdžić die erneute Europapokal-Teilnahme sichern. Darüber hinaus punktete der ehemalige Co-Trainer von Julian Nagelsmann mit der Förderung junger Akteure wie den Stammspielern Willian Pacho und Hugo Larsson oder den Nachwuchstalenten Nacho Ferri, Elias Baum und Nnamdi Collins.

Krösche: „Mit den gleichen Vorstellungen und Ambitionen in die neue Saison“

„Wichtig ist, dass wir den gleichen Blick auf die Dinge haben und alle mit den gleichen Vorstellungen und Ambitionen in die neue Saison gehen“, unterstreicht Krösche. „Unser Gespräch hat gezeigt, dass dies der Fall ist.“ In den nächsten Wochen soll gemeinsam erörtert werden, „inwiefern personelle und strukturelle Anpassungen im Teamumfeld sinnvoll und notwendig sind“, um kommende Saison den nächsten Schritt zu machen.

Neben der Punkteausbeute in der Bundesliga (“Wir müssen uns bewusst sein, dass 47 Punkte in der nächsten Saison wahrscheinlich nicht für den sechsten Platz ausreichen werden“) schmerzt das Ausscheiden im Achtelfinale des DFB-Pokals und in der Zwischenrunde der Europa Conference League. Zudem habe das Team „gerade in der Rückrunde“ zu selten gezeigt, „wie wir uns unseren Fußball vorstellen“, sagt Krösche. Somit stehen der Eintracht und Toppmöller viele Aufgaben bevor, die es zu bewältigen gilt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegan

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