Von Peter Grad
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Aufgrund der Absage von Florian Wirtz wurde dem FC Bayern bereits die „Strahlkraft“ im internationalen Geschäft aberkannt. Neuzugang Luis Díaz rückt dieses Missverständnis zurecht.
München – Nach der unerwarteten Absage des großen Wunschspielers Florian Wirtz wurden die Verantwortlichen des FC Bayern mit Kritik, Hohn und Spott überhäuft. Weitere angebliche Absagen von Nico Williams, Rafael Leão, Bradley Barcola und sogar Jamie Gittens, der in Dortmund eine schwache Rückrunde gespielt hatte, wurden als eindeutiges Indiz gewertet, dass der „Stern des Südens“ am sinken ist. Für viele Experten stand (wieder einmal) fest: Der deutsche Rekordmeister hat seine „Strahlkraft“ verloren.
Luis Díaz: Stets freundlich und lächelnd. Hier vor seinem FCB-Debüt in der Allianz Arena.
© IMAGO
Von wegen viele Absagen: Díaz sehr schnell der „FCB-Wunschspieler“ Schon auf der Pressekonferenz zur Präsentation von Luis Díaz hat Max Eberl verkündet, dass die Verantwortlichen an der Säbener Straße größtenteils belustigt zur Kenntnis genommen hätten, welche Topspieler dem FC Bayern angeblich abgesagt hätten. Selbst hätte man sich sehr früh auf den neuen Wunschspieler Díaz konzentriert , alle Informationen über den kolumbianischen Nationalspieler bestätigen mittlerweile die Aussagen des FCB-Sportvorstands.
Genau diese Vorstellung des 28-jährigen FCB-Neuzugangs sorgte bei den Liverpool-Fans, den Anhängern seines Ex-Klubs, für sehr viel Wirbel. Denn als der Kolumbianer auf seinen neuen Verein, den FC Bayern, angesprochen wurde, geriet er regelrecht ins Schwärmen: „Ich habe schon immer davon geträumt, bei den größten Mannschaften der Welt zu spielen. Ich erfülle mir hier einen Traum, möchte meinen Traum hier leben“.
Díaz-Abgang schmerzt in Liverpool sehr Diese Aussagen lösten große Freude und Jubel bei den FCB-Anhängern aus, die Fans des FC Liverpool reagierten dagegen mit einem Shitstorm. An der Heftigkeit kann man durchaus auch erkennen, wie sehr der Abgang des beliebten Offensivspielers Verein und Anhänger schmerzt. Diejenigen, die sich nun über die Social Media besonders scharf über Díaz äußern, waren wahrscheinlich auch ebenso euphorisch daran beteiligt, als man den Zugang von Wirtz feierte und den Bayern die lange Zunge zeigte.
Luis Diaz, der nächste Flop? FC Bayern verprasste schon 420 Millionen in vermeintliche Königstransfers Bei Borussia Dortmund wurde Mario Götze zum Star und zog das Interesse des FC Bayern auf sich. © imago sportfotodienst Mit 21 ging Götze 2013 für 37 Millionen zum deutschen Rekordmeister. In München konnte sich das Supertalent aber nie nachhaltig durchsetzen und verließ die Bayern 2016 wieder. © imago sportfotodienst Mittlerweile hat Mario Götze sein Glück bei Eintracht Frankfurt gefunden. © Imago/Ferreira Ein Jahr nach Götze kam 2014 Medhi Benatia für 28 Millionen als Königstransfer von der AS Rom in die bayrische Landeshauptstadt. In zwei Jahren reichte es aber nur zu 29 Einsätzen in der Bundesliga. Der Marokkaner ging zurück nach Italien zu Juventus Turin. © imago sportfotodienst FOOTBALL : Olympique de Marseille VS Toulouse Football Club - Ligue 1 McDonald's - 06/04/2025 Bereits 2021 beendete Benatia seine Karriere und ist seit Anfang 2025 als Sportdirektor bei Olympique Marseille tätig. © IMAGO/William Cannarella Fussball Bundesliga Deutschland Herren Vorbereitungsturnier 10 Telekom Cup Saison 2018 2019 Große Hoffnungen setzte der FC Bayern 2016 in Renato Sanches. Der damals 18-Jährige kam für 35 Millionen Euro. Für keinen Spieler gab der FCB in diesem Jahr mehr Geld aus. Der Portugiese verließ die Bayern 2019, ohne einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. © Uwe Kraft Soccer: FIFA Club World Cup 2025-Group Stage-Auckland City FC at SL Benfica Sanches steht zwar bei PSG unter Vertrag, wurde in der vergangenen Saison aber an seinen Jugendklub Benfica Lissabon ausgeliehen. Wo genau es für den 27-Jährigen künftig weitergeht, ist aktuell ungewiss. © IMAGO/Nathan Ray Seebeck Muenchen, Allianz Arena, 08.05.22, GER, Herren, 1.Bundesliga, Saison 2021-2022, FC Bayern Muenchen - VfB Stuttgart Bild: Für über 41 Millionen Euro zog es 2017 den Franzosen Corentin Tolisso von Olympique Lyon nach München. Der kostspielige Transfer rentierte sich aber nie. Der Mittelfeldmann konnte sich in fünf Jahren nie einen dauerhaften Stammplatz sichern. © Imago/Ulrich Hufnagel GER, Hamburger SV vs. Olympique Lyon, Fussball, Testspiel, Saison 2025/2026, 26.07.2025 2022 ging Tolisso dann ablösefrei zurück zu OL. Aus finanzieller wurde die Verpflichtung des Franzosen somit endgültig zum Desaster für den FCB. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn 21 Lucas Hernandez (FCB) jubelt lautstark, Jubel, Torjubel Fussball / UEFA Champions League / FC Bayern Muenchen - Villa An der Verpflichtung von Lucas Hernández scheiden sich bis heute die Geister. Der damalige absolute Rekordtransfer der Bayern-Historie hatte zwar immer wieder einen positiven Impact auf das Spiel des FCB. Ob sich die 80 Millionen Euro, die die Münchener 2019 an Atlético Madrid überwiesen, aber wirklich gelohnt haben, liegt wohl im Auge des Betrachters. © Imago/Mladen Lackovic FIFA Club World Cup; Paris Saint Germain - FC Bayern München; 05.07.2025 2023 kassierten die Bayern immerhin noch 45 Millionen Euro für den Verkauf des Franzosen in seine Heimat zu PSG. © Imago/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg Mandatory Credit: Photo by Robbie Stephenson/JMP/Shutterstock (10031667do) Leroy Sane of Manchester City Manchester City Der beim FC Schalke ausgebildete Leroy Sané wurde in der Premier League bei Manchester City unter Pep Guardiola zum Superstar. Der FC Bayern wollte den Offensivmann unebdingt nach München holen. © Robbie Stephenson/JMP/Shutterstock via www.imago-images.de TSG 1899 Hoffenheim v FC Bayern München - Bundesliga Als großes Versprechen machten die Münchner den Deal 2020 perfekt. Auch die Ablösesumme von 49 Millionen Euro war für die meisten nachvollziehbar. Dennoch konnte Sané letztlich nicht überzeugen. Besonders seine fehlende Konstanz bleibt vielen Bayern-Fans in schlechter Erinnerung. Trotz einiger magischer Momente bleibt der damalige Königstransfer ein Deal, der keine der Seiten am Ende vollends zufriedenstellen sollte. © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images Galatasaray v Strasbourg - Friendly match In Sommer 2025 ließ Leroy Sané seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister auslaufen und wechselte ablösefrei in die Türkei zu Galatasaray Istanbul. © Imago/Hakan Nural 01 06 2019 xkvx Fussball UEFA Champions League Finale Tottenham Hotspur FC Liverpool emspor v Auch Sadio Mané wurde in der Premier League zum Weltstar. Der Senegalese gewann mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool unter anderem die Champions League. Der FC Bayern ergriff 2022 die Möglichkeit. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de Sadio MANE (Bayern Muenchen), Aktion,Einzelbild,angeschnittenes Einzelmotiv,Halbfigur,halbe Figur. Teampraesentation FC Für 32 Millionen Euro ging Sadio Mané 2022 letztlich zum FC Bayern. Doch es matchte einfach nicht. Die Auftritte des Senegalesen waren lustlos, er geriet mit Mitspielern aneinander und wollte nur noch weg. Nach nur einem Jahr war Schluss. © Imago/Frank Hoermann/SVEN SIMON Al Duhail SC (QAT) v Al Nassr (KSA)- AFC Champions League In Doha Sadio Mane of Al Nassr battle for the ball during the Mit Al Nassr fand sich glücklicherweise ein zahlungskräftiger Abnehmer. Trotz schlechter Leistungen und zahlreicher Verfehlungen kassierte der FCB 2023 am Ende 30 Millionen Euro vom Klub aus Saudi-Arabien und verhinderte auf diese Weise ein komplettes Fiasko. Trotz der sportlichen Enttäuschung war die finanzielle Bürde letztlich verkraftbar. © IMAGO/Noushad Thekkayil DE LIGT Matthijs Team FC Bayern Muenchen Bundesliga Saison 2023 - 2024 Bundesliga Spiel FC Bayern Muenchen - Wolfsburg 2 Als einer der vielversprechendsten Abwehrspieler der Welt kam der Niederländer Matthijs de Ligt 2022 für 67 Millionen Euro von Juventus Turin nach München. Bis heute ist der Innenverteidiger der drittteuerste Transfer in der Historie des FC Bayern. © Imago/Laci Perenyi ATHLETIC CLUB v MANCHESTER UNITED. UEFA EUROPA LEAGUE 2024/2025. SEMI-FINALS, 1st LEG. Allzu lange blieb de Ligt aber nicht in der Bundesliga. 2024 zog es den Niederländer für 45 Millionen Euro zu Manchester United. Der Transferverlust für die Bayern in nur zwei Jahren: Satte 22 Millionen Euro. © Imago/Jorge Ropero Tottenham Hotspur v Manchester City - Premier League - Tottenham Hotspur Stadium February 5, 2023, London: London, Engla Bis heute ist Harry Kane der Rekordtransfer des FC Bayern und der Bundesliga. Nachdem er über ein Jahrzehnt den englischen Fußball mit seinen Toren erobert hatte, ging es 2023 im Alter von 30 Jahren von Tottenham für 95 Millionen Euro zum FC Bayern. © IMAGO/Kieran Cleeves CR Flamengo v FC Bayern München: Round Of 16 - FIFA Club World Cup 2025 In 96 Pflichtspielen erzielte der Kapitän der englischen Nationalmannschaft 85 Treffer und legte 26 Tore für seine Kollegen auf. Neben zwei Torjägerkanonen der Bundesliga gewann Kane 2024/25 mit der Deutschen Meisterschaft seinen ersten bedeutenden Titel. Das Geld wurde also gut investiert und nicht verprasst, wie bei den zahlreichen anderen Köningstransfers. © Imago/Allstar Picture Library Ltd 2024 JANUARY 13: Joao Palhinha of Fulham FC during the Premier League match between Chelsea FC and Fulham FC at Stamford Auch der Portugiese Joao Palhinha kam aus der Premier League zum FC Bayern. Für 51 Millionen Euro wechselte der Mittelfeldmann im Sommer 2024 vom FC Fulham nach München. © Imago/Sebastian Frej 16.04.2025, Inter Mailand vs. FC Bayern München, UEFA Champions League, Viertelfinale-Rückspiel Meist sitzt der 30-Jährige aber auf der Bank und absolvierte bislang nicht mal 1000 Einsatzminuten für den FC Bayern. Es droht der nächste teure Transferflop. © Imago/Bahho Kara 2026 FIFA World Cup Qualifiers In Kolumbien ist Luis Díaz längst ein Nationalheld. Der FC Bayern hat seinen Königstransfer für diesen Sommer offiziell gemacht. © Imago/Roberto Tuero Football - FA Premier League - Liverpool FC v Tottenham Hotspur FC Für den 28-jährigen Offensivmann des FC Liverpool muss der FC Bayern wohl eine Ablösesumme zwischen 70 und 80 Millionen Euro zahlen - ein Risiko, das sich aufgrund der enormen Qualität von Luis Díaz trotzdem auszahlen könnte. © Imago/David Rawcliffe Dabei war der stets lächelnde Díaz offenbar tatsächlich ausschließlich an einem Wechsel an die Säbener Straße interessiert. Denn wie die BILD aktuell berichtet, sagte er dafür auch ein wesentlich höher dotiertes Angebot aus Saudi-Arabien ab. Der FC Liverpool soll diese Option klar präferiert haben: Die gebotene Ablösesumme wäre um einiges höher als die nun vom FCB zu zahlende gewesen: Mindestens 90 Millionen zu 75 Millionen Euro. Zudem hätte man keinen großen europäischen Konkurrenzen personell verstärkt.
Koa Barça - Bayern oder nix! Auch die trotzige Reaktion von Barça-Chef Joan Laporta, der den Fußball-Kosmos angesichts der Díaz-Absage wissen ließ, dass er sich beim Kolumbianer für sein fortwährendes großes Interesse an einem katalanischen Engagement bedanken möchte, entpuppt sich immer mehr als große Peinlichkeit. Denn laut BILD -Sportchef Christian Falk entspricht das nicht ansatzweise der Realität: „Díaz hat sich nicht wirklich für Barcelona interessiert... Er war sehr, sehr fokussiert auf Bayern. Und genau solche Spieler braucht der FC Bayern.“
Mit seinem eindeutigen Bekenntnis zum deutschen Rekordmeister setzt Díaz ein starkes Zeichen – nach außen und auch intern. Er verkörpert den Spieler, der nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich in das neue Bayern-Projekt unter Vincent Kompany passt. Einer, der das Trikot des Rekordmeisters nicht nur trägt – sondern es wirklich will.
Zwei Publikumsmagneten feiern ihr Comeback - die 18 Fußballtempel der Bundesliga-Saison 2025/2026 In der Allianz Arena trägt der Rekordmeister FC Bayern München seine Heimspiele aus. © ActionPictures/IMAGO 75.024 Zuschauer können bei nationalen Spielen in der Allianz Arena Platz nehmen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO Die Heimat der „Werkself“: die BayArena. © Moritz Mueller/IMAGO 30.210 Zuschauer passen in die Leverkusener BayArena. © nordphoto GmbH / Meuter/IMAGO Der Deutsche Bank Park beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. Stimmungsvolles Stadion: Im Deutsche Bank Park spielt Eintracht Frankfurt seine Heimspiele. © Philipp Kresnik / SPP/IMAGO Der Deutsche Bank Park rund um ein Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld. Der Deutsche Bank Park hat eine Kapazität von 60.000 Zuschauern. © Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de Der Innenraum des Signal Iduna Parks beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel. Der Signal Iduna Park ist das Wohnzimmer von Borussia Dortmund. © Hesham Elsherif/IMAGO Der Signal Iduna Park rund um ein Spiel der zweiten Mannschaft in der 3. Liga. Der Signal Iduna Park kann 81.365 Zuschauer beherbergen. © Fabian Kleer/IMAGO Choreo im Europa-Park Stadion des SC Freiburg beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim. Das Wohnzimmer des SC Freiburg: das Europa-Park Stadion. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO Das Europa-Park Stadion vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt. 34.700 Zuschauer passen in das Freiburger Europa-Park Stadion. © BEAUTIFUL SPORTS/Bosco/IMAGO Die Mainzer MEWA Arena beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. In der MEWA Arena kämpft der 1. FSV Mainz 05 um Punkte. © Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/IMAGO Die Mainzer MEWA Arena vor dem Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Mainzer MEWA ARENA bietet Platz für 33.305 Fans. © Vitali Kliuiev/IMAGO Die Red Bull Arena beim Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart. In der Red Bull Arena bestreitet RB Leipzig seine Heimspiele. © motivio/IMAGO Die Zuschauer auf dem Weg in die Red Bull Arena zum Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund. Bis zu 47.800 Zuschauer können in der Red Bull Arena ein Spiel verfolgen. © motivio/IMAGO Das Bremer Weserstadion beim Heimspiel in der Bundesliga gegen RB Leipzig. Im Weserstadion ist der SV Werder Bremen zuhause. © Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO Das Bremer Weserstadion vor einem Bundesligaspiel gegen Frankfurt. Das Bremer Weserstadion hat eine Kapazität von 42.100 Plätzen. © nordphoto GmbH / Teresa Kroeger/IMAGO Die MHP Arena des VfB Stuttgart beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg. Das Wohnzimmer des VfB Stuttgart mit einfallender Sonne: die MHP Arena. © Michael Weber IMAGEPOWER/IMAGO Die MHP Arena vor einem DFB-Pokalspiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig. In der MHP Arena finden maximal 60.058 Zuschauer Platz. © Roger Petzsche/IMAGO Der Borussia-Park beim 4:4 gegen die TSG Hoffenheim. Hier kämpft Borussia Mönchengladbach um Zählbares: der Borussia-Park. © Werner OTTO/IMAGO Der Borussia-Park vor einem Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen. 54.042 Zuschauer können im Borussia-Park Platz nehmen. © nordphoto GmbH / Christian Schulze/IMAGO Die Volkswagen Arena beim Bundesliga-Spiel zwischen Wolfsburg und Freiburg. Die Heimat des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. © Arne Amberg/IMAGO Das Stadion des VfL Wolfsburg: die Volkswagen Arena. Die Zuschauerkapazität der Wolfsburger Volkswagen Arena beträgt 28.917. © Schoening/IMAGO Die WWK Arena von innen beim Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen Holstein Kiel. In der WWK Arena trägt der FC Augsburg seine Heimduelle aus. © kolbert-press/Martin Agüera/IMAGO Die WWK Arena rund um ein Bundesliga-Spiel des FC Augsburg gegen den 1. FSV Mainz 05. Die WWK Arena fasst 30.660 Zuschauer. © Ulrich Wagner/IMAGO Das Stadion An der Alten Försterei beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Holstein Kiel. Das Stadion An der Alten Försterei: Hier spielt der 1. FC Union Berlin seine Heimspiele. © nordphoto GmbH / Engler/IMAGO Das Stadion An der Alten Försterei rund um das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel. Im Stadion An der Alten Försterei finden 22.012 Zuschauer Platz. © Herbertz / Nico Herbertz/IMAGO Das Millerntor-Stadion beim Heimspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart. Der FC St. Pauli empfängt seine Gegner im Millerntor-Stadion. © Julia Rahn/IMAGO Das Millerntor-Stadion vor dem Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart. Das Millerntor-Stadion auf St. Pauli hat 29.546 Plätze. © Julia Rahn/IMAGO Die PreZero Arena von innen beim Bundesliga-Heimspiel zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund. Die Heimspielstätte der TSG Hoffenheim: die PreZero Arena. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO Die PreZero Arena der TSG Hoffenheim. 30.150 Zuschauer passen in die PreZero Arena. © Silas Stein/IMAGO Die Voith-Arena beim Play-off-Duell in der Conference League zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem FC Kopenhagen. Die Voith-Arena ist die Heimstätte des 1. FC Heidenheim. © Eibner-Pressefoto/Memmler/IMAGO Die Heidenheimer Voith-Arena von außen. 15.000 Zuschauer passen in die Heidenheimer Voith-Arena. © H. Langer via www.imago-images.de Die Südkurve des Rheinenergiestadions beim Zweitliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern. Stadion mit Bundesliga-Stimmung: das Kölner Rheinenergiestadion. © Eibner-Pressefoto/Justin Deronde/IMAGO Das Kölner Rheinenergiestadion vor einem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig. 50.000 Zuschauer können sich im Rheinenergiestadion die Heimspiele des 1. FC Köln ansehen. © Mika Volkmann/IMAGO Das Hamburger Volksparkstadion beim Zweitliga-Duell zwischen dem Hamburger SV und dem SSV Ulm. Im Volksparkstadion gibt es für die HSV-Fans ab der Saison 2025/26 endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. © Philipp Szyza/IMAGO Das Volksparkstadion vor dem Zweitligaderby gegen den FC St. Pauli. Das Volksparkstadion verfügt über 57.000 Plätze. © Philipp Szyza/IMAGO Díaz-Transfer: Die Schlüssel-Verpflichtung für erfolgreiche FCB-Saison? Mit der Verpflichtung von Luis Díaz hat der FC Bayern die „Wirtz-Scharte“ eindrucksvoll ausgemerzt. Der Kolumbianer kommt exakt von dem Verein, dem der deutsche Nationalspieler den Vorzug gegenüber dem FCB gegeben hat. Bayern hat sich gegen den FC Barcelona durchgesetzt und Díaz außerdem auf viele Petrodollars verzichtet. Der FC Bayern ist also immer noch ganz dick drin im internationalen Fußball-Geschäft . Die Wirtz-Entscheidung war eine persönliche , die von Díaz ist es nun auch. Die heutige Gesellschaft neigt dazu, alles maßlos aufzubauschen. Was allerdings (fast) immer gilt: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
Díaz ist mittlerweile auch bei seinen Teamkollegen bestens angekommen. Nach seinem gelungenen 45-Minuten-Debüt im FCB-Trikot gegen Olympique Lyon (2:1) überschlugen sich deren Lobeshymnen auf ihn nahezu. Für ihn ganz bestimmt viel wichtiger als ein Liverpooler Shitstorm, der zudem die Verantwortlichen an der Säbener Straße darin bestärkt, sehr vieles, wenn nicht alles richtig gemacht zu haben.
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