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„Hab‘ mich heute schockverliebt“: Thomas Tuchel reagiert nach bitterer Bayern-Pleite

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  • Florian Schimak
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Der FC Bayern reiste zum Hinspiel im Viertelfinale der Champions League zu Manchester City. Dort erlebte die Elf von Thomas Tuchel einen ganz bitteren Abend.

Manchester – Mit dem Auftritt bei Manchester City (der Ticker zum Nachlesen) begann für den FC Bayern die wirklich heiße Phase der Saison. Das Champions-League-Viertelfinale führte den deutschen Rekordmeister auch mit ihrem Ex-Trainer Pep Guardiola zusammen.

Der Katalane verfügt bekanntermaßen über den Stürmer, den der FC Bayern gerne in seinen Reihen hätte: Erling Haaland. Der Norweger trifft quasi immer und von überall. So auch an diesem Dienstag! Dabei zeigte sich Haaland sogar als Vorbereiter.

Am Ende gab‘s eine ganz bittere Niederlage für die Münchner. Das sah nicht nur Thomas Tuchel nach Spielende so.

Wir fassen für Sie die Stimmen rund um das Spiel auf Amazon Prime Video und aus der Mixed Zone im Etihad Stadium zusammen.

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern) nach dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... das Spiel: „Ich sehe das Ergebnis überhaupt nicht. Wir müssen es akzeptieren, sind bestraft worden in Phasen, in denen wir besser waren. Es war eine Frage der Zeit, dass wir das erste Tor machen und das Spiel auf unsere Seite ziehen. Freiburg schießt mit links und trifft, heute schießt Rodri mit links und trifft – das sind ja nicht mal halbe Chancen.“

... das erste Gegentor: „Der Sechser von City mit dem linken Fuß – wenn das alles ist, was wir zulassen, kann ich damit leben. Aber im Moment geht alles rein.“

... Upamecanos Patzer vor dem 0:2: „Er wird dahin gelenkt, aber er muss einfach zum Torwart spielen. Wenn‘s zu ist, ist‘s halt zu auf dem Niveau. Dann ist‘s top zu Ende gespielt. Das weiß er selber. Es wird nicht der letzte Fehler in seiner Karriere bleiben. Es ist ganz bitter, dass er das heute auf diesem Niveau macht. Wir bezahlen mit einem ganz bitteren Ergebnis. Ich weigere mich, die Leistung schlecht zu reden, ich habe eine sehr, sehr gute Leistung gesehen bis zur 70. Minute. Ich bin hochzufrieden. Es war mehr drin, wir hätten mehr verdient gehabt.

... den Auftritt seiner Mannschaft: „Ich weigere mich, die Leistung schlechtzureden. Ich habe eine sehr gute Leistung gesehen. Ich bin sehr zufrieden.“

... eine Diskussion mit Müller: „Thomas ist Thomas. Er ist absolut Weltklasse in den letzten 25, 30 Metern vor dem Tor. Wir haben kurz über eine Auswechslung gesprochen, was passiert, wenn Matthijs raus müsste. Was er denkt. Er ist ein absoluter Vollprofi.“

... das Bayern-Problem: „Wir haben mindestens ein Tor verdient, haben mindestens ein, zwei hergeschenkt. Bei einigen Spielern fehlt ein Tick Form. Dann brauchst du den abgefälschten Schuss, den Schuss in den Winkel. Du brauchst das Momentum. Fußball ist Fußball. Abgeschenkt wird hier nichts.“

... die Leistung seiner Mannschaft: „Heute habe ich mich schockverliebt in meine Mannschaft. Wir haben uns gewehrt, sind kerniger geworden. Ich fand es richtig gut. Ich finde, wir haben ein Ergebnis verdient. Auch wenn es blöd klingt, heute hat es Spaß gemacht.“

Thomas Tuchel zeigte sich trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Joshua Kimmich nach dem Spiel in der Mixed Zone über...

... den Bankplatz von Thomas Müller: „Es war eine Entscheidung des Trainers. Wahrscheinlich hat er mit ihm gesprochen. Am Ende des Tages haben wir einen starken Kader, da kann jeder spielen.“

... die Euphorie und Aufbruchstimmung, die nun weg ist: „Was heißt Euphorie und Aufbruchsstimmung? Wir hatten ja keinen kompletten Neustart. Natürlich ist es jetzt bitter, dass wir letzte Woche gegen Freiburg rausgeflogen sind, heute das Hinspiel deutlich verloren haben. Trotzdem glaube ich, dass wir vom neuen Trainer viel profitieren werden.“

... einen fehlenden Mittelstürmer: „Es verändert das Spiel. Aber Choupo ist auch einer, der mitspielen kann. Mit Serge hat das in der ersten Hälfte gut geklappt, weil wir immer wieder die Zwischenräume gefunden haben. Aber uns geht was in der Box ab, wenn wir auf den Außen mal durchbrechen. Da müssen wir an unserer Boxbesetzung arbeiten.“

... den Zustand von Dayot Upamecano: „Generell sind wir alle niedergeschlagen. Es wird jetzt wichtig sein, dass er an seine Stärken glaubt. Er ist ein überragender Spieler, das hat er in den letzten Wochen gezeigt. Das ist jetzt ein mentales Thema. Klar, belastet einen sowas, aber wir in der Mannschaft stehen hinter ihm.“

Thomas Müller (FC Bayern München) nach dem Spiel in der Mixed Zone über ...

... das Ergebnis: „Es ist absolut katastrophal für uns. Es ist ein bissl schwierig zu akzeptieren. Wir hatten Phasen im Spiel, wo wir zufrieden waren, außer vielleicht die Effektivität haben etwas vermissen lassen. Wir haben aber kein Tor erzielt und dann ist das Spiel in die andere Richtung gekippt. Obwohl wir nach der Halbzeit kurz davor waren, den Ausgleich zu erzielen. Der Sieg ist auf jeden Fall verdient, aber die Höhe tut uns natürlich weh.“

... die Leistung, die nicht belohnt wurde: „Das erste Tor ist eine Super-Einzelleitung. Wir haben deutlich weniger von dem City-Kombinationsfußball gesehen, wir man‘s vielleicht kennt. Dementsprechend war schon die erste Halbzeit für uns nicht so gut. Dann kommen wir super aus der Kabine, machen leider nicht das 1:1. Uns selbst das 2:0, was es zum Kippen gebracht hat, war keine Aktion von City, wo wir auseindergespielt wurden. Es war ein individueller Fehler. Das kann passiere natürlich, ist aber auf dem Niveau besonders bitter.“

... seine Nichtberücksichtigung für die Startelf: „Natürlich will da jeder dabei sein, vor allem ich in meiner Rolle. Da gibt‘s jetzt aber auch nix, was das Ego in den Vordergrund stellen soll. Es war absolut eine Entscheidung, mit der man nicht super happy ist, aber mit der man sehr gut umgehen kann. Wir haben‘s ja heute gesehen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Auch wenn ich mir natürlich schwertue, nach einem 0:3 von einem guten Spiel zu sprechen.“

... das Gespräch mit Tuchel in der ersten Halbzeit: „Er hat mir eine Frage gestellt und ich habe versucht, darauf zu antworten. Er macht das bisher wirklich super, wir fühlen uns alle sehr wohl. Auch wenn uns das Ergebnis heute einen Schlag in die Magengrube verpasst hat. Die Chancen haben sich nicht verbessert, aber wir alle wissen, dass im Fußball schon andere Dinge passiert sind. Wir behalten den Kopf oben. Natürlich ist es jetzt schwierig sofort auf positiv zu schalten, da bin ich ganz ehrlich. Aber wir haben am Samstag ein Spiel und am Mittwoch.“

Joshua Kimmich (Kapitän FC Bayern) nach dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... das Ergebnis: „Brutal. Vor allem die ersten 60 Minuten waren wieder sehr gut. Wir kriegen wieder einen Distanzschuss wie gegen Freiburg. Es war nicht nötig, da in Rückstand zu geraten. Nach dem 0:2 wurden wir ein bisschen fehleranfälliger, haben ein paar Chancen aus Fehlern zugelassen. Das ist einfach bitter.“

... den Spielverlauf: „Die erste Halbzeit hat uns schon Selbstvertrauen gegeben, wir haben gesehen, dass wir immer Räume haben und ins Umschalten kommen. Wir standen auch defensiv gut und haben uns viel vorgenommen. Der Fehler ist ein Fehler, der auf diesem Niveau bestraft wird.“

Matthijs de Ligt (Abwehrchef FC Bayern) nach dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... seine Sprunggelenksblessur: „Bisschen Schmerzen. Aber das ist normal im Fußball.

... den Spielverlauf: „3:0, auch die Chance auf 4:0, 5:0. Aber ich glaube auch, dass wir das Spiel weggegeben haben. In der ersten Halbzeit hatte Manchester eine große Chance, aber wir hatten durch Musiala auch eine. Dann hatten wir in der zweiten Halbzeit wieder eine und es ist schade, dass wir das Spiel so weggeben.“

... das Ergebnis: „Schade. Scheiße kann ich nicht sagen. Das ist das Gefühl. Wir haben unsere Chancen gehabt, nicht so viele wie Manchester City, sie haben viel besser gespielt. Das ist natürlich scheiße, das so wegzugeben.“

Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2025 den Kasten des Rekordmeisters hüten.
Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2026 den Kasten des Rekordmeisters hüten. © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029.
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029. © Ulrich Wagner / Imago Images
Sven Ulreich hat ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.
Auch Sven Ulreich hat inzwischen ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.  © IMAGO/Wolfgang SCHNEBLE / SVEN SIMON
Daniel Peretz bei seiner Bayern-Vorstellung
Daniel Peretz (li.) kam im Sommer 2023 von Maccabi Tel Aviv nach München und unterschrieb bis 2028. © IMAGO/FC BAYERN MUENCHEN
Als erster externer Neuzugang wurde im Sommer 2024 Hiroki Ito präsentiert. Der Abwehrspieler kam vom VfB Stuttgart, soll rund 30 Millionen Euro gekostet haben und unterschrieb bis 2028.
Als erster externer Neuzugang wurde im Sommer 2024 Hiroki Ito präsentiert. Der Abwehrspieler kam vom VfB Stuttgart, soll rund 30 Millionen Euro gekostet haben und unterschrieb bis 2028. © Langer / Imago Images
Die einjährige Leihe zu Bayer Leverkusen erwies sich für Josip Stanisic als Erfolg. Zur Saison 24/25 verteidigt er wieder für den FC Bayern, der zudem eine Ausdehnung des Kontrakts bis 2029 verkündete.
Die einjährige Leihe zu Bayer Leverkusen erwies sich für Josip Stanisic als Erfolg. Zur Saison 24/25 verteidigt er wieder für den FC Bayern, der zudem eine Ausdehnung des Kontrakts bis 2029 verkündete. © Ulrich Wagner / Imago Images
Sacha Boey kam im Winter-Transferfenster 23/24 von Galatasaray, verbuchte aber in seinen ersten sechs Monaten in Deutschland kaum Einsatzzeit. Sein Kontrakt endet nach der Saison 27/28.
Sacha Boey kam im Winter-Transferfenster 23/24 von Galatasaray, verbuchte aber in seinen ersten sechs Monaten in Deutschland kaum Einsatzzeit. Sein Kontrakt endet nach der Saison 27/28. © Revierfoto / Imago Images
Für kolportierte 50 Millionen Euro lockte der FCB 2023 Kim Min-jae an die Isar, der Innenverteidiger unterzeichnete bis 2028.
Für kolportierte 50 Millionen Euro lockte der FCB Kim Min-jae an die Isar, der Innenverteidiger unterzeichnete bis 2028. © IMAGO/Ulmer
Eric Dier schloss sich im Januar 2024 zunächst für ein halbes Jahr auf Leihbasis dem FCB an, Anfang März griff eine Klausel, die den Engländer bis 2025 an den deutschen Rekordmeister bindet.
Eric Dier schloss sich im Januar 2024 zunächst für ein halbes Jahr auf Leihbasis dem FCB an, Anfang März griff eine Klausel, die den Engländer bis 2025 an den deutschen Rekordmeister bindet. © ANP / Imago Images
Tarek Buchmann bei der Teamvorstellung des FC Bayern München
Der FC Bayern und Innenverteidiger-Talent Tarek Buchmann einigten sich beim ersten Profivertrag auf eine Laufzeit bis 2026. © IMAGO/Mladen Lackovic
Vom Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund kam Raphael Guerreiro 2023 ablösefrei zum FCB und bindet sich bis 2026 an den Rekordmeister.
Vom Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund kam Raphael Guerreiro ablösefrei zum FCB und bindet sich bis 2026 an den Rekordmeister. © IMAGO/Revierfoto
Alphonso Davies hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2030 verlängert.
Alphonso Davies hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2030 verlängert. © Boris Schumacher/imago
Das aktuelle Arbeitsverhältnis von Dayot Upamecano mit dem FC Bayern würde 2026 enden.
Die Vertragslaufzeit von Dayot Upamecano beträgt noch über drei Jahre. Das aktuelle Arbeitsverhältnis mit dem FC Bayern würde 2026 enden.  © Markus Fischer/imago
Nach der Vertragsverlängerung im Juni 2024 ist Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic bis 2029 gebunden.
Nur einen Monat nach Krätzig erhielt Aleksandar Pavlovic seinen ersten Profivertrag in München, auch er soll bis mindestens 2027 bleiben. © UWE KRAFT / Imago
Nach langem Hin und Her ist klar: Joshua Kimmich bleibt bis 2029 beim Rekordmeister.
Joshua Kimmich darf immer häufiger mit der Kapitänsbinde auflaufen. Das Arbeitspapier des Nationalspielers ist bis 2029 datiert.  © Imago
Für den Portugiesen Joao Palhinha griffen die Münchner tief in die Tasche, rund 50 Millionen Euro sollen auf das Konto des FC Fulham geflossen sein. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb beim FCB bis 2028.
Für den Portugiesen Joao Palhinha griffen die Münchner tief in die Tasche, rund 50 Millionen Euro sollen auf das Konto des FC Fulham geflossen sein. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb beim FCB bis 2028. © Lackovic / Imago Images
Der Vertrag von Konrad Laimer, ebenfalls 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gekommen, hat bis 2027 Gültigkeit.
Der Vertrag von Konrad Laimer, ablösefrei von RB Leipzig nach München gekommen, hat bis 2027 Gültigkeit. © IMAGO/Markus Fischer
Nationalspieler Leon Goretzka beackert das Bayern-Mittelfeld schon seit 2018. Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2026.
Nationalspieler Leon Goretzka beackert das Bayern-Mittelfeld schon seit 2018. Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2026.  © Danilo Di Giovanni/imago
Das Offensiv-Talent Gabriel Vidovic war bis Februar an Mainz 05 verliehen. Aufgrund der Personalbreite wurde der 21-Jährige zurückbeordert. Sein Vertrag gilt noch bis 2026.
Das Offensiv-Talent Gabriel Vidovic war bis Februar an Mainz 05 verliehen. Aufgrund der Personalbreite wurde der 21-Jährige zurückbeordert. Sein Vertrag gilt noch bis 2026. © IMAGO/Silas Schueller/DeFodi Images
Lange wurde es herbeigesehnt, Anfang Februar machte es der FC Bayern offiziell: Jamal Musiala hat seinen Vertrag bis 2030 verlängert.
Lange wurde es herbeigesehnt, Anfang Februar machte es der FC Bayern offiziell: Jamal Musiala hat seinen Vertrag bis 2030 verlängert. © Mladen Lackovic/imago
Leroy Sane steht noch bis 2025 beim FC Bayern München unter Vertrag.
Leroy Sane steht noch bis 2025 beim FC Bayern München unter Vertrag.  © Frank Hoermann/Sven Simon
Der „King“ Kingsley Coman ist sogar noch zwei Jahre länger gebunden – bis 2027.
Der „King“ Kingsley Coman ist sogar noch ein Jahr länger gebunden – bis 2027. © Memmler/imago
Mit Michael Olise verstärkt einer der Shootingstars der vergangenen Premier-League-Saison die Stürmer-Abteilung beim deutschen Rekordmeister. Über 50 Millionen Euro sollen an Crystal Palace geflossen sein, in München unterschrieb der Angreifer bis 2029.
Mit Michael Olise verstärkt einer der Shootingstars der vergangenen Premier-League-Saison die Stürmer-Abteilung beim deutschen Rekordmeister. Über 50 Millionen Euro sollen an Crystal Palace geflossen sein, in München unterschrieb der Angreifer bis 2029. © Sebastian Frej / Imago Images
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern München
Mit einer angeblichen Ablöse von rund 100 Millionen Euro plus möglichen Boni ist Harry Kane der teuerste FCB-Einkauf der Geschichte. Sein Kontrakt läuft bis 2027. © IMAGO/Ulmer
Thomas Müller bleibt Münchner. Im Dezember 2023 verlängerte das Urgestein und unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/25.
Bis 2025 ist ebenfalls der Ur-Bayer Thomas Müller an die Münchner gebunden.  © ULMER/imago
Stürmer Serge Gnabry ist vertraglich bis 2026 an die Bayern gebunden.
Um Serge Gnabry gab es zuletzt immer wieder Wechsel-Gerüchte. Er ist vertraglich bis 2026 an die Bayern gebunden.  © Martin Hangen/imago

Pep Guardiola (Trainer Manchester City) nach dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... den Spielverlauf: „Es war ein sehr, sehr kompliziertes Spiel. Wenn du gegen Bayern München spielst, merkst du, wie gut sie sind. Bayern München war 45, 60 Minuten besser. Wir hatten Probleme gegen ihre tiefen Läufe. Dann waren wir besser, haben die Tore gemacht. Dann hast du auch das Momentum. Aber Bayern München ist immer da. Ich bin sehr beeindruckt von der Qualität, nicht nur individuell, sondern auch von der Taktik.“

... das Rückspiel: „Hier in unserem Stadion sind wir richtig gut, haben unser Momentum, entwickeln unser Spiel. In München ist das für Bayern vor ihren Fans ebenso. Ich war dort, weiß es. Wenn sie in ihr Spiel kommen, können sie auch schnell ein, zwei, drei Tore machen.“

Mario Gomez (Amazon-Prime-Experte) nach dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... das Ergebnis: „3:0 ist erst mal brutal. Ich finde, Bayern hat nicht viel falsch gemacht. Sie haben zwei Zweikämpfe verloren, die dann ManCity brutal bestraft.“

Thomas Tuchel und Hasan Salihamidzic (l.) werden beim Spiel gegen Manchester City bestimmt viel zu erzählen haben.

... Upamecanos Patzer vor dem 0:2: „Die zwingen mit ihrer Positionierung den Abwehrspieler, den Torwart zu solchen Fehlern. Sie lassen auch wirklich Spieler zum Teil frei stehen, weil sie ganz genau wissen: Wir leiten sie wo auch immer dann hin. Die haben auch in dieser Situation Upamecano gelockt und dann hat er diesen einen Schlenker gemacht und dann war der Grealish sofort im Zweikampf. Und das passiert ganz, ganz oft, wenn Mannschaften gegen City versuchen von hinten raus zu spielen. Dann passiert es sehr oft, dass die Falle zuschnappt. Und das ist Extra-Extra-Klasse.“

... die Speed-Entscheidung im Angriff: „Ja, so ist es. Wir wollten Läufer und schnelle Dribbler, die auf Distanz auch schnell sind. Sadio ist eine Option von der Bank, weil er das gleiche Profil hat. War ne harte Entscheidung. Thomas ist auch eine harte Entscheidung, ich liebe Thomas! Aber wir erwarten kein Thomas-Müller-Spiel. Sprich die letzten 30 Meter, wo er absolute Weltklasse ist – das ist die Zone, von der wir glauben, nur mit Tempo reinzukommen für kurze Zeit.“

... den Moment, wo er Müller mitteilte, dass er nicht beginnt: „Wir hatten ein kurzes, gutes Gespräch. Thomas ist schlau, er wusste, was uns heute erwartet. Das ist die Charakteristik dieses Spiels, auswärts bei Manchester City, die sich nicht zu 1000 Prozent mit seiner Klasse und seiner Stärke matcht. Das ist null Problem.“

... den Plan, wie man City schlägt: „Es geht nur zusammen, es geht nur, wenn wir uns komplett verausgaben, körperlich. Taktik hin oder her, Technik hin oder her. Es geht um eine körperliche Verausgabung. Wir müssen durchschieben, müssen mutig sein, müssen uns gegenseitig sichern, jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Wir werden auch mal Zweikämpfe verlieren, das ist nicht das Problem. Wir müssen uns absichern, da sein füreinander. Eine schöne Team-Aufgabe steht an.“

... die Dinge, die Pep Guardiola heute besonders machen möchte: „Gar nix! Sie werden machen, was sie immer machen. Die machen das seit vielen, vielen Jahren. Ich glaube, dass sie alles so machen wie in den letzten Spielen.“

Kompany folgt auf Tuchel: Alle Bundesliga-Trainer des FC Bayern

Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht.
Vincent Kompany (ab 1. Juli 2024): Offiziell wird Vincent Kompany den FCB erst ab der Saison 24/25 übernehmen, vorgestellt wurde der Tuchel-Nachfolger aber schon Ende Mai. Zuvor coachte der langjährige Weltklasse-Innenverteidiger den FC Burnley und RSC Anderlecht. © MIS / Imago Images
Thomas Tuchel (24.03.2023 bis 30.06.2024): Im März 2023 wurde Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgte auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann.
Thomas Tuchel (seit 24.03.2023): Im März 2023 wird Thomas Tuchel überraschend während einer Länderspielpause als Trainer des FC Bayern verpflichtet. Er folgt auf den zuvor beurlaubten Julian Nagelsmann. © Angelika Warmuth / picture alliance
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023): Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt.
Julian Nagelsmann (01.07.2021 bis 23.03.2023) : Mit gerade mal 33 Jahren übernimmt der Trainer-Emporkömmling den deutschen Rekordmeister. Zwei Super-Cup Siege und eine Meisterschaft reichen in der Summe jedoch nicht aus, die Arbeit weiter fortsetzen zu können. Im März 2023 wird er während einer Länderspielpause überraschend freigestellt. © Sven Hoppe / picture alliance
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021): Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog.
Hansi Flick (03.11.2019 bis 30.06.2021) : Unter Flick gewinnt der FC Bayern wieder alles, was es zu gewinnen gibt. Champions-League, Klub-WM, UEFA-Super-Cup, zwei Meisterschaften, einen Pokal- und einen Super-Cup-Sieg hinterließ Flick dem Klub, bevor es ihn zum DFB zog. © Alexander Hassenstein / Imago
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019): Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste.
Niko Kovac (01.07.2018 bis 03.11.2019) : Unter Kovac fliegen die Bayern 2018/19 so früh wie seit 2011 nicht mehr aus der Champions-League – im Achtelfinale war Schluss. Zumindest konnte er 2019 das Double aus Meistertitel und Pokal feiern, bevor er sich im November des Jahres verabschieden musste. © Eibner/ Imago
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017): Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines Trainers beim FC Bayern in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen.
Willy Sagnol (29.09.2017 bis 08.10.2017) : Mit nur 9 Tagen hält er den Rekord für die kürzeste Amtsdauer eines FC Bayern Trainer in der Bundesliga. Durch ein 2:2 im Spiel gegen Hertha blieb er zumindest ungeschlagen. © Matthias Koch / Iamgo
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017): Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht.
Carlo Ancelotti (01.07.2016 bis 28.09.2017) : Nach Guardiola zieht mit Ancelotti der nächste Name von Weltformat ins Amt. Zwar konnten in seiner ersten Saison Meisterschaft und Supercup gewonnen werden, in puncto Champions League schaffte die Mannschaft auch unter ihm den Durchbruch nicht. © Peter Steffen / picture alliance
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016): 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions League war jedoch stets im Halbfinale Schluss.
Pep Guardiola (01.07.2013 bis 30.06.2016) : 2013 übernimmt der schillernde Katalane das Traineramt an der Säbener Straße. Mit ihm wurde seine Mannschaft direkt nach Amtsübernahme Klubweltmeister und Super-Cup Sieger. Dazu kommen drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. In der Champions-League war im Halbfinale jedoch stets Schluss. © Sportfoto Rudel / Iamgo
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011): Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern.
Andries Jonker (11.04.2011 bis 30.06.2011) : Jonker übernahm interimsweise für Louis van Gaal und schaffte die Qualifikation zur Champions League. Nach dem 30. Juni übernahm er die zweite Mannschaft des FC Bayern. © Lackovic / Iamgo
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011): Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt.
Louis van Gaal (01.07.2009 bis 10.04.2011) : Nach holprigem Start holt die Mannschaft unter dem „Tulpengeneral“ 2010 das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Saison 2010/2011 wurde jedoch im April die Notbremse gezogen und van Gaal beurlaubt. © De Fodi / Imago
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009): Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.
Jürgen Klinsmann (01.07.2008 bis 27.04.2009) : Nach nur 300 Tagen und ohne Titel fand Klinsmanns Zeit als Bayern-Trainer ein frühes Ende. Der VfL Wolfsburg konnte auch nach seiner Entlassung nicht mehr eingeholt werden.  © Lukas Barth / picture alliance
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007): Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch durch den Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld
Felix Magath (01.07.2004 bis 31.01.2007) : Unter Magath holt der FC Bayern zwei Jahre hintereinander das Double aus Meisterschaft und Pokal. Anfang 2007 wurde er dennoch von dem Mann ersetzt, dessen Nachfolger er einst wurde: Ottmar Hitzfeld © Bernd Thissen / picture alliance
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008): Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.
Ottmar Hitzfeld (01.07.1998 bis 30.06.2004 / 31.01.2007 bis 30.06.2008) : Nach dem Trauma von Barcelona gewinnen die Bayern 2001 endlich die Champions League und den Weltpokal. In die Ära Hitzfeld gesellen sich darüber hinaus noch fünf Meisterschaften, drei Pokalsiege und vier Ligapokalsiege hinzu.  © Sven Simon / Imago
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996): Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst.
Klaus Augenthaler (16.05.1996 bis 30.06.1996) : Von 1992 bis 1997 war „Auge“ Co-Trainer, was ihm im Mai 1996 eine kurzfristige Vertretung auf der Cheftrainerposition einbrachte. Am 1. Juli 1996 wurde er von Trapattoni wieder abgelöst. © IMAGO / MIS
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996): Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde.
Otto Rehhagel (01.07.1995 bis 27.04.1996) : Mit großen Hoffnungen kamen Rehhagel und der FC Bayern zusammen. Nach nicht mal einem Jahr wurde das Missverständnis wieder beendet. Zumindest führte Rehhagel das Team in das UEFA-Cup-Finale, das unter Interimstrainer Beckenbauer gewonnen wurde. © Werek / Imago
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998): zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus.
Giovanni Trapattoni (01.07.1994 bis 30.06.1995 / 01.07.1996 bis 30.06.1998) : zweimal heuerte der exzentrische Italiener an. War die erste Amtszeit ohne Titel geblieben, sprangen bei der Wiederkehr eine Meisterschaft, ein Pokalsieg und der Gewinn des damaligen Ligapokals heraus. © Werek / Imago
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996): Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup.
Franz Beckenbauer (28.12.1993 bis 30.06.1994 / 28.04.1996 bis 15.05.1996) : Unter dem „Kaiser“ wird der FC Bayern nach vier Jahren wieder Deutscher Meister. In seiner zweiten Amtszeit von nur 17 Tagen gewinnt er mit der Mannschaft 1996 den UEFA-Cup. © Rolf Kosecki / Imago
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993): Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung.
Erich Ribbeck (12.03.1992 bis 27.12.1993) : Wenig Bewährungszeit blieb dem späteren Bundestrainer in München. Die Vizemeisterschaft 1993 mündete in der darauffolgenden Winterpause in seiner Beurlaubung. © Andreas Altwein / picture alliance
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992): 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst.
Sören Lerby (09.10.1991 bis 11.03.1992) : 1991 übernahm der Ex-Profi als Nachfolger von Jupp Heynckes. Im Januar 1992 wurde die Liaison nach nur 4 Siegen, 5 Unentschieden und 6 Niederlagen wieder aufgelöst. © Werek/ Imago
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018): Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte.
Jupp Heynckes (01.07.1987 bis 08.10.1991 / 27.04.2009 bis 30.06.2009 / 01.07.2011 bis 30.06.2013 / 09.10.2017 bis 30.06.2018) : Für vier Amtszeiten nahm „Don Jupp“ auf der Bayern-Bank Platz. Neben vier Meistertiteln, bescherte er dem Verein einen Pokalsieg beim Triple 2013, das mit dem Champions-League-Sieg die Saison krönte. © Matthias Balk / picture alliance
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983): Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen.
Reinhard Saftig (17.05.1983 bis 30.06.1983) : Interimsweise übernimmt Saftig für zwei Spiele die Verantwortung für die Mannschaft. In dieser Saison gab es für den FC Bayern nichts zu gewinnen. © Sven Simon / Imago
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983): Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal.
Pál Csernai (12.12.1978 bis 16.05.1983) : Unter dem vorherigen Assistent Csernai endet die kurze Durststrecke. 1980 und 1981 wird der FC Bayern wieder Deutscher Meister und holt 1982 den DFB-Pokal. © Fred Joch / Imago
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978): Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung.
Gyula Lóránt (02.12.1977 bis 10.12.1978) : Nach gut einem Jahr und ohne Titel endete die Ära Lóránt auf Platz 12 der Bundesligatabelle und der damit historisch schlechtesten Platzierung. © Werek / Imago
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.
Dettmar Cramer (16.01.1975 bis 27.11.1977): Mit Cramer folgen weitere internationale Triumphe. 1975 und 1976 gewinnt er den Europapokal der Landesmeister, 1976 den Weltpokal.  © Fred Joch / Imago
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League.
Udo Lattek (13.03.1970 bis 02.01.1975 / 01.07.1983 bis 30.06.1987): In zwei Amtszeiten führt Lattek die Bayern zu sechs Meistertiteln und drei Pokalsiegen. 1974 wird der Club Europapokalsieger der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League. © Istvan Bajzat / picture alliance
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.
Branko Zebec (01.07.1968 bis 12.03.1970): Unter Zebec holte der FCB 1969 den ersten Bundesligatitel und mit dem Pokalsieg das Double.  © Werek / Imago
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger.
Zlatko Cajkovski (01.07.1963 bis 30.06.1968): Unter dem Kroaten steigt der FC Bayern in die Bundesliga auf. In die Vereinsvitrine gesellen sich zu jener Zeit zweimal der DFB-Pokal, sowie 1967 der Europapokal der Pokalsieger. © Werek / Imago

Hasan Salihamidzic (Sportvorstand FC Bayern) vor dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... das Haaland-Interesse: „Klar versucht man immer, wenn so ein Spieler auf dem Markt ist. Wir hatten nicht das nötige Kleingeld. Zumindest haben wir uns unterhalten. Er ist ein guter Junge und ich glaube schon, dass er schon darüber nachgedacht hat.“

... Müllers Bankrolle: „Wir haben Schnelligkeit vorne, haben Speed, versuchen von hinten den Ball in die letzte Reihe zu bringen. Dann schauen wir mal, ob wir da unsere Schnelligkeit ausspielen können.“

... mögliche Verstärkungen für die Offensive: „Ich vertraue unseren Spielern. Aber wir werden uns natürlich mit dem Trainer zusammensetzen und werden schauen, was die Möglichkeiten sind. Aber ich vertraue den Jungs und hoffe, dass sie das zeigen können.“

... einen 100-Millionen-Euro-Transfer wie Victor Osimhen von der SSC Neapel: „Erst einmal ist die Frage, was wir wollen. Und dann werden wir uns unterhalten über die Möglichkeiten. Natürlich kann man nicht einfach willkürlich auf dem Transfermarkt agieren. Erst einmal haben wir auch Choupo, der das sehr, sehr gut gemacht hat. Dahinter auch Tel, der vorne spielen kann. Dann haben wir Sadio da. Serge auch, der das spielen kann. Also wir haben da sehr, sehr gute Möglichkeiten. Die Jungs müssen nur in Topform kommen. Da bin ich überzeugt von, dass wir das bald sehen werden.“

... sein Wunschergebnis: „Ich würde schon ein 1:0 unterschreiben.“

Mario Gomez (Amazon-Prime-Experte) vor dem Spiel auf Amazon Prime Video über ...

... Müllers Bankrolle: „Wenn du mal mit Thomas Müller gespielt hast oder ihn als Manager (Anspielung auf Matthias Sammer, d. Red.) hattest, dann weißt du, was für einen Mehrwert er für eine Mannschaft hat. Er ist einfach ein unglaublicher Teamkamerad. Er ist ein Führungsspieler, wie er wirklich im Buche steht. Dementsprechend ist es immer sehr gewichtig für eine Mannschaft, wenn er nicht auf dem Platz steht. Wenn wir mal Thomas Müller außen vor lassen und uns die Aufstellung von Bayern München anschauen, würde jeder sagen: ‚Leck mich fett, was haben die denn heute auf dem Parkett.‘ Dementsprechend, ja, es ist sportlich vielleicht ein bisschen nachvollziehbar. Wir erwarten natürlich alle ein bisschen zurückgezogen heute. Ich glaube jetzt nicht, dass Bayern vorne draufgeht. Und dann kannst du es sportlich auch begründen. Charakterlich und von der Führung her ist Thomas einfach unersetzbar.“

... Bayerns Sturmproblem: „Sie brauchen, wenn sie einen holen wollen, eine Granate. Und wenn du eine Granate holen willst, der kostet unfassbar viel Geld. Dann schaust du, was es am Markt gibt, und da gibt es nicht viele Granaten. Dann gibt es aber sechs Klubs, die auch alle Mittelstürmer suchen. Dementsprechend ist es schon eine Herkulesaufgabe. Du läufst ja auch Gefahr, wenn du nicht die Granate holst, zündet er hier dann wirklich?“

... Bayerns Trainerwechsel: „Thomas wird in Deutschland ja schon als Kauz wahrgenommen, nicht so einfach. Aber dann frage ich: Ist Guardiola einfach? Ist er auch nicht. Sind die Top-Trainer einfach? Nein, weil sie brauchen natürlich eine Idee von dem, wie sie spielen wollen, und sind dann auch sehr hartnäckig. Er macht das sehr gut und hat immer ein gutes Verhältnis zu seinen Spielern. Aus Sicht der Klub-Führung fragt man sich, wie man Nagelsmann zum Champions-League-Sieger macht, Tuchel ist schon Champion-League-Sieger. Deshalb kann ich die Entscheidung für Tuchel verstehen.“

(mg)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Sebastian Frej

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