Borussia Dortmund bezwingt den SC Freiburg am Ende deutlich und macht einen großen Schritt in Richtung Europa
VonHenning Bräuninger
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Freiburg hat trotz gutem Spiel keine Chance gegen top eingestimmte Dortmunder und verliert mit 1:4. Der Live-Ticker zum Nachlesen.
SC Freiburg – Borussia Dortmund 1:4 (0:1)
Die Bundesliga-Partie zum 28. Spieltag zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund bringt dem BVB drei wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze ein. Die Freiburger waren zwar eigentlich gut im Spiel, verlieren aber dennoch verdient gegen spielstarke Borussen.
Update vom 05.04.2025, 14.30 Uhr: Jetzt sind die Aufstellungen beider Mannschaften da! BVB-Coach Niko Kovac ersetzt die nach dem 3:1-Sieg gegen Mainz gelb gesperrten Couto und Schlotterbeck durch Bensebaini und Svensson. Zudem steht überraschend Chelsea-Leihgabe Chukwuemeka in der Startelf. Kovac rotiert also auf drei Positionen.
Die Aufstellung von Borussia Dortmund: Kobel - Anton, Can, Bensebaini - Ryerson, Chukwuemeka, Svensson, Brandt, Groß - Beier, Adeyemi
Währenddessen wechselt Julian Schuster insgesamt viermal im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Union Berlin. Neben Müller, der Atubolu ersetzt, rücken auch Kübler, Makengo und Adamu in der Startaufstellung. Sildillia, Günter und Gregoritsch nehmen dafür zunächst auf der Bank Platz.
Damit sieht die Startelf des SC Freiburg folgendermaßen aus: Müller - Makengo, Ginter, Lienhart, Kübler - M. Eggestein, Osterhage - Doan, Grifo, Adamu, Höler
Erstmeldung vom 05.04.2025: Freiburg – Der SC Freiburg steht vor einer Herausforderung: Vier Spiele ohne Sieg, zuletzt eine Niederlage gegen Union Berlin. Borussia Dortmund hingegen reist mit neuem Selbstvertrauen an, nachdem sie Mainz 05 mit 3:1 besiegen konnten. In der Tabelle liegen beide Teams nah beieinander. Am heutigen Samstagnachmittag (alle TV-Infos) geht es um wertvolle Punkte im Kampf um die Europapokalplätze.
Freiburg will gegen den BVB endlich wieder einen Dreier bejubeln können
Trotz der jüngsten Rückschläge zeigt sich Freiburgs Trainer Julian Schuster optimistisch. Die Heimstärke der Breisgauer ist unbestritten: 26 Punkte konnten sie in dieser Saison bereits zu Hause sammeln. Allerdings müssen sie auf Stammtorwart Noah Atubolu verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt. Sein Vertreter, Florian Müller, genießt jedoch das volle Vertrauen des Trainers und der Mannschaft.
Für Freiburg wird es entscheidend sein, die Leidenschaft und Geschlossenheit auf den Platz zu bringen, die Trainer Schuster von seiner Mannschaft fordert. Trotz der schlechten Bilanz gegen Dortmund – nur fünf Siege in 49 Begegnungen – bleibt die Hoffnung auf einen Heimerfolg groß.
Borussia Dortmund kämpft mit Personalproblemen in der Defensive. Nico Schlotterbeck und Yan Couto sind gesperrt, während die Einsätze von Emre Can und Niklas Süle fraglich sind. Trainer Niko Kovac könnte gezwungen sein, seine Formation anzupassen, um die Lücken in der Abwehr zu schließen. Trotz dieser Herausforderungen hat die Mannschaft in den letzten Spielen eine solide Leistung gezeigt und möchte den Schwung aus dem Sieg gegen Mainz mitnehmen.
Dortmunds Offensivabteilung um Karim Adeyemi und Maximilian Beier könnte der Schlüssel zum Erfolg werden. Beide Spieler haben zuletzt in einer Doppelspitze überzeugt und könnten erneut gemeinsam auflaufen. Kovac lobte Beier auf der Pressekonferenz vor dem Spiel für seine Fortschritte und sieht in ihm eine entscheidende Komponente im Angriffsspiel: „Er läuft viel, er arbeitet viel für die Mannschaft. Das ist gerade, wenn man gegen den Ball arbeitet, sehr wichtig“. Auch Serhou Guirassy könnte nach seiner Genesung wieder eine Rolle spielen, was den Dortmundern zusätzliche Optionen bietet.
Alle Winter-Neuzugänge der Bundesliga in der Übersicht
Für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg könnte entscheidend sein, um im Rennen um die internationalen Plätze vorne mitzumischen. Freiburg und Dortmund trennen lediglich vier Punkte, sodass die Partie im Breisgau von großer Bedeutung ist. Die individuelle Qualität beider Mannschaften könnte den Ausschlag geben, wobei die Trainer von ihren Teams vollen Einsatz und Kampfgeist erwarten.