FC Bayern könnte bei Leroy Sané eine bemerkenswerte Möglichkeit verpassen
VonFlorian Schimak
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Der FC Bayern ist momentan in der Phase der Vertragsverlängerungen. Allerdings wurde Leroy Sané noch nicht kontaktiert. Dies könnte eine verpasste Gelegenheit für den Rekordmeister bedeuten.
München – Zwei Haken kann der FC Bayern nun schon mal machen!
Manuel Neuer und Alphonso Davies haben ihre auslaufenden Verträge Anfang dieser Woche verlängert. Jamal Musiala, dessen Arbeitspapier zwar noch bis 2026 läuft, aber auch vorzeitig ausgedehnt werden soll, könnte kommende Woche folgen.
Bei Joshua Kimmich und Thomas Müller wird sich die Angelegenheit aus unterschiedlichen Gründen noch etwas in die Länge ziehen. Über einen aber wird im Zusammenhang der Vertragsverlängerungen an der Säbener Straße aktuell kaum gesprochen: Leroy Sané!
Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars
FC Bayern droht bei Leroy Sané bemerkenswerte Chance zu verpassen
Denn: So „günstig“ wie jetzt dürfte Sané nicht mehr zu haben sein! Max Eberl und Co. würden kein großes finanzielles Risiko eingehen, sollten sie dem Flügelspieler einen neuen Vertrag anbieten, der stark an Einsätze gekoppelt ist. Sprich einen deutlich geringeren Fixbetrag als bisher und dafür Prämien für eine bestimmte Anzahl an absolvierten Partien.
Sané wäre dazu bereit! Fakt ist nämlich, dass sich der DFB-Star in München und vor allem in der Mannschaft wohlfühlt. Auch aus dem Team ist zu hören, dass sie sich freuen würden, wenn Sané an der Säbener Straße bleiben würde.
So lobten zuletzt Joshua Kimmich und Harry Kane den Linksfuß fast überschwänglich. Auch Thomas Müller und Jamal Musiala machten live im TV deutlich, wie gut Sané mit dem Team harmoniert.
Weiter noch kein Angebot vom @FCBayern für @leroy_sane. Der 29-Jährige bleibt aber weiter entspannt, da andere Personalien zunächst dringlicher waren und sind (Davies, Musiala) und er ohnehin seine Zukunft in München sieht. Womöglich Treffen in den nächsten Wochen. @tzmuenchen
Sané-Ersatz dürfte für Eberl deutlich teurer werden
Generell versteht sich das Trio Musiala, Davies und Sané auf und neben dem Platz erstaunlich gut. So wäre ein ablösefreier Sané-Abgang, der 2020 für geschätzt 50 Millionen von Manchester City als absoluter Wunschspieler zum FC Bayern wechselte, nicht nur für die Team-Chemie durchaus bedenklich – es wäre finanziell auch ein heftiges Verlustgeschäft.
Eberl ist zwar gezwungen, die Personalkosten der Münchner zu senken. Ein sportlich und menschlich adäquaten Ersatz für Sané wäre aber ebenfalls eine kostspielige Nummer. Inklusive Ablöse und mehrjährigen Vertrag hätte solch ein Transfer auch schnell ein Volumen von 70 oder 80 Millionen Euro. Eine Sané-Verlängerung wäre da deutlich günstiger.