VonStefan Schmidschließen
Der TSV 1860 München fertigt den SV Wehen Wiesbaden im Spitzenspiel auch in der Höhe verdient mit 3:1 ab. Der Live-Ticker zum Nachlesen.
- TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden | 3:1 (0:0)
- Die Löwen gewinnen verdient im Spitzenspiel gegen Wehen Wiesbaden – Skenderovic belohnt sich selbst
- Der Live-Ticker zum Löwen-Sieg zum Nachlesen.
Update um 12.55 Uhr: Michael Köllner hat sein Aufgebot bekannt gegeben! Stefan Lex ist wieder im Kader, sitzt aber erstmal auf der Bank. Im Sturm werden die Löwen heute wahrscheinlich mit einer Doppelspitze agieren, denn sowohl Lakenmacher als auch Skenderovic stehen in der Startelf. Dies gilt auch für Youngster Marius Wörl, der schon in Osnabrück von Beginn an ran durfte.
Update um 12.48 Uhr: Die Aufstellungen der beiden Teams dürften bald kommen, aber schon jetzt steht fest, dass Kapitän Stefan Lex zumindest im Kader stehen wird. Er ist mit dem Team am Stadion angekommen. Ob es für einen Startplatz reicht, wird sich in wenigen Minuten herausstellen.
Erstmeldung: München – Nach zwölf gespielten Partien in der 3. Liga hat die Tabelle durchaus schon eine gewisse Aussagekraft. Damit kann das Spiel des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden getrost als Spitzenspiel um die Aufstiegsplätze bezeichnet werden. Die Hessen, auf Platz drei der Tabelle rangierend, liegen nur zwei Punkte hinter den Löwen in der Tabelle und haben ein um ein Tor besseres Torverhältnis. Die Giesinger müssen sich also strecken, wollen sie den zweiten Tabellenplatz behalten.
TSV 1860 gegen Wehen Wiesbaden: Löwen wollen nachlegen
Wenn am Samstagnachmittag Schiedsrichter Mitja Stegemann die Partie im Grünwalder Stadion abpfeift, wollen die Löwen weiter auf einem direkten Aufstiegsplatz stehen. Dafür muss gegen die Gäste von Wehen Wiesbaden aber mindestens ein Punkt her, auch wenn die Devise ganz klar in Richtung Heimsieg gehen dürfte. Mit drei Punkten und wenn die Konkurrenz mitspielt, ist auch wieder die Tabellenführung drin.
Am letzten Spieltag konnten effektive Löwen eine bereits herbeigeredete Krise gerade noch rechtzeitig abwenden. Gegen den VfL Osnabrück (2:0 für 1860) war die Elf von Michael Köllner über weite Strecken zwar nicht spielerisch überzeugend, stand aber am Ende als glücklicher Sieger da. Nun wird man an der Grünwalder Straße dem Gegner von letzter Woche die Daumen drücken, denn Osnabrück tritt gegen den aktuellen Tabellenführer Elversberg an.
TSV 1860: Personalsituation entspannt sich – Fragezeichen hinter Lex
Gute Nachrichten gibt es aus dem Lazarett der Löwen. Michael Köllner wird gegen Wiesbaden auf fast den kompletten Kader zurückgreifen können und damit im Fall der Fälle auch wieder ordentlich von der Bank nachlegen können. Einzig Marcel Bär und Fabian Greilinger werden sicher nicht zur Verfügung stehen. Bär, der letztjährige Torschützenkönig, wird schon sukzessive in das Mannschaftstraining integriert, braucht aber noch etwas Zeit. Eine erneute Verletzung des Torjägers will man tunlichst vermeiden.
Ein Luxus, den sich die Löwen dieses Jahr erlauben können, denn auch so präsentiert sich der TSV in dieser Saison bissig in der Offensive. Einer kurzen Flaute in der Partie gegen Ingolstadt folgte die absolute Effektivität gegen Osnabrück. Hinter Kapitän Stefan Lex steht indessen noch ein kleines Fragezeichen. „Wir müssen schauen, ob es reicht“, so Köllner, nachdem sich Lex im Training unter der Woche das Knie verdreht hat.
TSV 1860: Köllner ist Vertragsverlängerung nicht abgeneigt
Nicht nur die kleiner werdende Verletztenliste dürfte für Wohlgefallen bei dem Anhang der Löwen sorgen. Im Vorfeld der Partie gegen Wiesbaden erklärte Sportchef Günther Gorenzel, dass sich die Gespräche zur Vertragsverlängerung von Michael Köllner auf einem guten Weg befänden. „Es gibt auch von ihm ein klares Bekenntnis“, so der Österreicher, der an Lob für den Trainer nicht spart. „Der Trainer ist heute der wichtigste Repräsentant eines Clubs. Er macht das hervorragend.“
Er macht das hervorragend.
Köllner hat die Löwen nicht nur zu einem Topfavoriten für den Aufstieg in die 2. Bundesliga geformt, den Übungsleiter zeichnet auch sein hervorragender Umgang mit jungen Spielern aus. Bestes Beispiel: Leandro Morgalla. Der 18-Jährige ist aus der Abwehrreihe der Giesinger nicht mehr wegzudenken und gilt bereits als Leader im Löwen-Kader. (sch)


