Drittes Kind für den Weltmeister von 2014

Poldi im erneuten Baby-Glück – Pietro Lombardi und Mesut Özil gratulieren

+
Lukas Podolski mit Tochter Ella.
  • schließen

Lukas Podolski ist zum dritten Mal im Vaterglück und freut sich über eine Premiere. Neben Kumpel Pietro Lombardi gratulieren auch DFB-Weggefährten.

Zabrze - Am Freitag, den 20. Januar 2023 kam mit Tochter Ella das dritte Kind von Weltmeister Lukas Podolski zur Welt. Besonders der Umstand, dass nun auch eines der Kinder in Podolskis Heimatland das Licht der Welt erblickt, freut den Fußballer. Unter den zahlreichen Gratulanten finden sich so berühmte Freunde des ehemaligen DFB-Spielers wie Pietro Lombardi ein.

Lukas Podolski
Geboren: 04. Juni 1985 (37) in Gliwice, Polen
Weltmeister von 2014
130 Länderspiele, 49 Tore, 31 Vorlagen

Podolski: Geburtsort „etwas Besonderes für uns Eltern“

Für Lukas Podolski, der sich auf Instagram bereits mit seiner Tochter zeigte, und seine Frau Monika hält die Geburt ihres dritten Kindes auch eine Premiere bereit: Ella ist der erste Sprössling der beiden, der genauso wie die Eltern in Polen geboren wurde. „Dass Ella nun ebenfalls in Polen geboren wurde, ist diesmal zudem etwas Besonderes für uns Eltern. Nicht umsonst habe ich beschlossen, hier meine Karriere zu beenden“, wird Prinz Poldi von der Bild zitiert.

„Jeder, der mich kennt, weiß, dass meine Kinder und Familie etwas ganz Besonderes für mich sind“, stellt Podolski den Wert seiner Familie in den Vordergrund. Und so werden sich sicherlich auch Ellas ältere Geschwister Louis (14) und Maya (6) auf den Familienzuwachs freuen.

Böhme, Odonkor, Kramer: Deutschlands überraschendste WM-Nominierungen

Oliver Neuville war in den vier Freundschaftsspielen vor der WM 2002 nicht im Kader des DFB. Für das folgende Turnier wurde er dann aber doch nominiert.
Oliver Neuville war in den vier Freundschaftsspielen vor der WM 2002 nicht im Kader des DFB. Für das folgende Turnier wurde er dann aber doch nominiert.  © Imago Imagies/Laci Perenyi
Jörg Böhme wurde bei der WM 2002 nachträglich nominiert, weil Jörg Heinrich ausfiel. Doch der Schalker war vom Pech verfolgt und zog sich im Training eine Verletzung zu und kam zu keinem Einsatz in Japan und Südkorea.
Jörg Böhme wurde bei der WM 2002 nachträglich nominiert, weil Jörg Heinrich ausfiel. Doch der Schalker war vom Pech verfolgt und zog sich im Training eine Verletzung zu und kam zu keinem Einsatz in Japan und Südkorea. © Imago Images/Kolvenbach
Carsten Jancker hatte 2001/2002 ein extrem schwaches Jahr, ohne eigenen Treffer hinter sich. Dennoch nominierte ihn der Bundestrainer Rudi Völler für die WM 2002. Der Stürmer traf beim 8:0 gegen Saudi-Arabien einmal.
Carsten Jancker hatte 2001/2002 ein extrem schwaches Jahr, ohne eigenen Treffer hinter sich. Dennoch nominierte ihn der Bundestrainer Rudi Völler für die WM 2002. Der Stürmer traf beim 8:0 gegen Saudi-Arabien einmal. © Imago Images/Sven Simon
2006 sorgte Klinsmann mit David Odonkor für die größte Überraschung bei einer WM. Der Flügelflitzer flog bis dahin unter dem Radar und wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert. Unvergessen bleibt allerdings seine Vorlage im Gruppenspiel gegen Polen.
2006 sorgte Klinsmann mit David Odonkor für die größte Überraschung bei einer WM. Der Flügelflitzer flog bis dahin unter dem Radar und wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert. Unvergessen bleibt allerdings seine Vorlage im Gruppenspiel gegen Polen.  © Imago Images/Camera 4
Holger Badstuber feierte erst kurz vor der WM 2010 sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Jogi Löw setzte ihn damals aber nur in den ersten beiden Gruppenspielen ein. Insgesamt 31 Mal lief Badstuber für die DFB-Elf auf.
Holger Badstuber feierte erst kurz vor der WM 2010 sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Jogi Löw setzte ihn damals aber nur in den ersten beiden Gruppenspielen ein. Insgesamt 31 Mal lief Badstuber für die DFB-Elf auf.  © Imago Images/Sven Simon
Ein Spieler, den bei der WM 2014 so gut wie niemand auf dem Zettel hatte, war Shkodran Mustafi. Jogi Löw nominierte den Verteidiger zur WM erstmals für die DFB-Elf.
Ein Spieler, den bei der WM 2014 so gut wie niemand auf dem Zettel hatte, war Shkodran Mustafi. Jogi Löw nominierte den Verteidiger zur WM erstmals für die DFB-Elf. © Imago Imgaes/Jan Huebner
Dennis Aogo, damals Linksverteidiger vom HSV, wurde für die WM 2010 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Es reichte aber nur für einen Einsatz im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay.
Dennis Aogo, damals Linksverteidiger vom HSV, wurde für die WM 2010 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Es reichte aber nur für einen Einsatz im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay. © Imago Images/Icon Sportswire
Mit Erik Durm hatte bei der WM 2014 kaum einer gerechnet. Doch Jogi Löw nominierte den damals 22-Jährigen für die deutsche Nationalelf. Eingesetzt wurde Durm bei dem Turnier aber nicht.
Mit Erik Durm hatte bei der WM 2014 kaum einer gerechnet. Doch Jogi Löw nominierte den damals 22-Jährigen für die deutsche Nationalelf. Eingesetzt wurde Durm bei dem Turnier aber nicht. © Imago Images/Aflosport
Christoph Kramer war bei der WM 2014 ebenfalls eine große Überraschung. Der Spieler von Gladbach war für das Turnier erstmals für die Nationalmannschaft nominiert und stand im Finale sogar in der Startelf.
Christoph Kramer war bei der WM 2014 ebenfalls eine große Überraschung. Der Spieler von Gladbach war für das Turnier erstmals für die Nationalmannschaft nominiert und stand im Finale sogar in der Startelf. © Imago Images/Camera 4
Marvin Plattenhardt war bei der WM 2018 die größte Überraschung. Jogi Löw nominierte den Herthaner für die linke Abwehrseite der Nationalmannschaft, doch der Freistoß-Spezialist blieb hinter den Erwartungen zurück.
Marvin Plattenhardt war bei der WM 2018 die größte Überraschung. Jogi Löw nominierte den Herthaner für die linke Abwehrseite der Nationalmannschaft, doch der Freistoß-Spezialist blieb hinter den Erwartungen zurück. © Imago Images/Sven Simon
Die Nominierung von Julian Brandt für die WM 2018 war für sich keine Überraschung, doch dadurch wurde Leroy Sané aus dem Kader der DFB-Elf gestrichen, der 2018 zu den besten Spielern in Europa zählte. Für viele war das der Anfang vom Ende für Jogi Löw.
Die Nominierung von Julian Brandt für die WM 2018 war per se keine Überraschung, doch dadurch wurde Leroy Sané aus dem Kader der DFB-Elf gestrichen, der 2018 zu den besten Spielern in Europa zählte. Für viele war das der Anfang vom Ende für Jogi Löw. © Imago Images/ActionPictures

Trotz Geburt in Polen ein „kölsche Mädchen“

Mit den Worten „Willkommen Podolski Nummer 5“ verkündet der Weltmeister von 2014 sein erneutes Vaterglück. Ella sei „schon jetzt Papas Mädchen“ und zu Papa Lukas gehört natürlich nicht nur dessen Verbundenheit mit seinem Heimatland, sondern auch, dass er ein richtiger kölscher Jung ist.

Podolski will die Verbundenheit mit der Stadt Köln, und besonders mit dem Verein 1. FC Köln, auch an seinen Nachwuchs weitergeben wird. So postet er eine Story von Baby Ella, die mit dem Gassenhauer „Denn mir sin kölsche Mädcher“ von Marita Köllner hinterlegt ist. Dass der Text dabei eher von Dingen handelt, die wohl nicht für Babys passend sind, scheint dabei zweitrangig zu sein.

Kumpel Pietro Lombardi gratuliert zum Poldi-Nachwuchs

Dass die Glückwünsche zur Geburt von Kind Nummer drei nicht lange auf sich warten lassen würden, war klar. Einer der ersten Gratulanten unter dem Instagram-Post war Podolski-Freund und -Geschäftspartner Pietro Lombardi. Gemeinsam betreiben Lombardi und Podolski zwei Eisdielen in Köln und bringen ihre Kreationen auch in die Supermärkte.

Privat und geschäftlich gut befreundet: Lukas Podolski und Pietro Lombardi.

Auch ehemalige Mannschaftskollegen aus der Nationalmannschaft befinden sich unter den Gratulanten. Allen voran Mesut Özil und Jérôme Boateng, mit denen der begnadete Linksfuß in Brasilien den Weltmeistertitel holte. (sch)

Kommentare