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Die Verhandlungen um einen Transfer von Rayan Cherki haben ihren Höhepunkt erreicht. Borussia Dortmund wird von Olympique Lyon heftig kritisiert.
Update vom 3. Februar 2025, 15.42 Uhr: Laut Informationen von Sky Sport hat Borussia Dortmund Abstand von einem Transfer von Rayan Cherki genommen. Der offensive Mittelfeldspieler wird nach der heftigen Kritik von Lyon-Boss John Textor somit aller Voraussicht nach nicht zu den Schwarzgelben wechseln.
Erstmeldung vom 3. Februar 2025: Dortmund – Mit Daniel Svensson hat Borussia Dortmund den ersten Wintertransfer eingetütet, Diant Ramaj und Carney Chukwuemeka sollen folgen. Die Verpflichtung von Rayan Cherki droht hingegen zu platzen.
Lyon-Boss schießt gegen den BVB
Der BVB wird seit Sommer mit Cherki in Verbindung gebracht und hat die Bemühungen um den offensiven Mittelfeldspieler von Olympique Lyon in den vergangenen Tagen intensiviert. Darüber hinaus soll Cherki laut Sky Sport trotz der Vertragsverlängerung im September 2024 mit den Klubverantwortlichen die mündliche Vereinbarung getroffen haben, für 22,5 Millionen Euro wechseln zu dürfen.
Wie in Deutschland und Frankreich übereinstimmend berichtet wird, soll der BVB auch 22,5 Millionen Euro für Cherki geboten haben, in Lyon allerdings auf taube Ohren gestoßen sein. Klubeigentümer John Textor betonte am Sonntagabend bei Canal+, der 21-Jährige stehe nicht zum Verkauf. Am Montag legte der US-Amerikaner gegenüber Sky Sport nach und schoss scharf gegen Dortmund.
„Das Angebot aus Dortmund wurde respektlos kommuniziert, lag weit unter dem Marktwert und war zeitlich schlecht gewählt“, zitierte der Bezahlsender Textor am Montagmittag. Der 59-Jährige stellte klar: „Rayan Cherki wird bis zum Ende der Saison 2024/25 ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft bleiben.“
BVB droht bei Cherki leer auszugehen
Die Tendenz deutet somit gegen einen Wechsel von Cherki nach Dortmund hin. Ob die Verantwortlichen eine Alternative in der Hinterhand haben oder gänzlich auf einen Transfer für das offensive Mittelfeld verzichten werden, bleibt abzuwarten.
Vor der Verpflichtung des schwedischen Linksverteidigers Svensson hatte der BVB lediglich den Verkauf von Donyell Malen an Aston Villa abgewickelt. Für den niederländischen Flügelspieler kassiert Dortmund dem Vernehmen nach 25 Millionen Euro und Bonuszahlungen über weitere 5 Millionen Euro. Für die Offensive war Marcus Rashford als Kandidat gehandelt worden, der allerdings von Manchester United zu Aston Villa gewechselt ist. Demzufolge dürfte Malen ersatzlos abgegeben worden sein.
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