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Der TSV 1860 München dreht durch das nächste Traumtor von der Mittellinie das Spiel bei Borussia Dortmund II. Giannikis schwärmt vom Torschütze Deniz.
München – Der TSV 1860 München spielt die perfekte Woche und gewinnt gegen Borussia Dortmund II das dritte Spiel in Folge. Tunay Deniz trifft, ähnlich wie Thore Jacobsen gegen Bielefeld, von der Mittellinie. Die Stimmen zum Spiel.
Die Stimmen zum Sieg des TSV 1860 München bei Borussia Dortmund II
Argirios Giannikis bei MagentaSport…
… über das Spiel seiner Mannschaft: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Die ersten 15-20 Minuten hatten wir viele Torabschlüsse nach Standards, ohne jetzt die maximal große Chance zu haben. Dann haben wir nach ein, zwei gegnerischen Kontern ein bisschen den Faden verloren und wurden passiv. Es ist auch schwer, in der englischen Woche immer die Kompakten herzustellen. In der zweiten Halbzeit waren die Räume auf beiden Seiten groß. Wobei wir es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht haben. Da haben wir dann auch sehr viele Chancen, um das Spiel höher zu gestalten.“
…über die Englische Woche: „Wir haben jetzt neun Punkte geholt aus dieser Englischen Woche. Wir haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Und man sieht, dass die Mannschaft immer mehr Selbstvertrauen kriegt nach dem 2:1, wie sie Fußball spielen kann. Ich glaube, wir sind auf einem ordentlichen Weg.“
…über die nächsten Tage: „Wir haben Dienstag einen Sponsoren-Termin mit der Mannschaft auf der Wiesn. Aber die Spieler bekommen jetzt nach der Englischen Woche mal ein, zwei Tage zum Durchschnaufen. Es waren doch viele Reisestrapazen auch. Und der Trainer kann jetzt mit einem freien Tag belohnen. Den bekommen die diesmal, haben sie wohl verdient. Und dann können sie auch auf die Wiesn gehen.“
…über das Tor von Tunay Deniz: „Er macht das im Training ja oft. Er ist ein Schlitzohr. Er sieht die Situation, er erkennt das ziemlich schnell und dann hat er auch die Technik, den zu machen.“
Tunay Deniz bei MagentaSport…
… über sein Tor von der Mittellinie: “Ich glaube, der (Keeper, Anm. d. Red.) stand gar nicht so weit vorne, aber ich wollte es einfach mal versuchen. Wenn er jetzt nicht reingegangen wäre, wäre es auch nicht so schlimm gewesen (...). So ist es natürlich ein Traumtor. Es freut mich auf jeden Fall, dass ich den perfekt getroffen habe. (...) Wenn der Ball mitten in der Luft ist, merkt man, der könnte gefährlich werden. Aber ich muss ehrlicherweise zugeben, dass Thore sein Tor auf jeden Fall schöner war als meins.“
… über die Reaktion von Thore Jacobsen: “Wir haben schon ein bisschen darüber gelacht (...), weil ich ja auch im Training das ein oder andere Tor so schieße. Die Jungs haben sich insgesamt, glaube ich, für mich gefreut, dass ich mir sowas auch im Spiel nicht entgehen lasse.“
… über die drei Traumtore im Spiel gegen Borussia Dortmund II: ”Wichtiger als die Traumtore sind, dass wir die drei Punkte mitnehmen. Wir hatten eine ziemlich lange Anfahrtszeit von zehn Stunden gestern und sind da mehrmals im Stau stecken geblieben. Deswegen sind wir umso glücklicher mit den drei Punkten. Es war sehr wichtig für uns, die Woche dann mit neun Punkten perfekt gestaltet zu haben. Das war auch die klare Zielsetzung.“
… über den Treffer von Maximilian Wolfram: “Wir kennen seine Qualität und seine Schusstechnik. In Ingolstadt hat er ein ähnliches Tor gemacht. Er ist auf jeden Fall sehr torgefährlich und hat einen sehr guten Schuss.“
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