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Der FC Bayern möchte noch einen Spieler für die neue Saison leihen. Sportvorstand Max Eberl erklärt das Anforderungsprofil.
München – Trotz des 6:0-Erfolgs zum Start braucht der FC Bayern noch frisches Offensivpersonal in Form einer Leihe, wie Uli Hoeneß zuletzt forderte. Max Eberl muss daher einen geeigneten Kandidaten finden, der für eine geringe Gebühr verfügbar ist und die Bayern trotzdem verstärken würde. Keine leichte Aufgabe, wie der Sportvorstand nach der Partie gegen Leipzig zugab: „Also jetzt noch die eierlegende Wollmilchsau zu finden, die wir wollen, per Leihe zu haben ist, am besten nichts kostet – das ist zu viel des Wünschens. Wir haben Ideen, wir haben Gedanken – da sind Hybride dabei, aber da sind auch Spieler dabei, die sich auf einer Position wohlfühlen.“
Als Kandidaten gelten der Ex-BVB-Star Jadon Sancho von Manchester United, sowie Arsenals Fábio Vieira und PSG-Star Marco Asensio. Alle drei Spieler können auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden und sind aus ihren Teams internationales Top-Niveau gewohnt. Eine Soforthilfe wie bei den Leihen von Kingsley Coman oder James Rodriguez wäre aber wohl keiner der Kandidaten.
Gute Laune nach dem Start
So oder so: Die Zeit drängt angesichts des am 1. September schließenden Transferfensters. „Tatsächlich will ich ungern in die Situation kommen, dass man am vorletzten oder drittletzten Tag vor Ende noch pokert. Das wollen wir nicht“, sagte Eberl. Auch eine Leihe mit anschließender Kaufoption sei denkbar.
Über seine Pressekonferenz vergangene Woche, in der Eberl scherzhaft auch eine Leihe von Nick Woltemade erwähnte, sagte er: „Ich habe Fakten erzählt, was Stand der Dinge ist. Ich habe einfach ein paar lustige Sprüche gemacht. Ohne, dass ich da schon wieder eine Bewertung meiner Person erwartet hätte“, erklärte der Sportvorstand.
„Ich habe keine Ahnung, was daraus gemacht worden ist. Es war spaßig gemeint. Es war überhaupt nichts, was Galgenhumor oder dergleichen betrifft. Ihr kennt mich, wenn ich emotional bin. Ich kann emotional sein, das wisst ihr. Am Donnerstag war ich total entspannt.“
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