Reaktionen zum Bundesliga-Auftakt

Ärger trotz 6:1-Gala? Müller foppt Matchwinner Musiala: „Hab dich gerade verkauft“

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Thomas Müller (r.) traf nicht, Jamal Musiala doppelt gegen Eintracht Frankfurt.
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Der FC Bayern bestritt den Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt. Gesprächsthemen gab‘s genug. Was sagten Julian Nagelsmann, Hasan Salihamidzic und Co.? Die Stimmen.

München - Es war angerichtet! Die 60. Bundesliga-Saison startete mit der Partie Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern. Eine mehr als interessante Begegnung, immerhin trafen der amtierenden Europa-League-Sieger mit Bundesliga-Rückkehrer Mario Götze auf den deutschen Rekordmeister, der sich mit Sadio Mané und Matthijs de Ligt mehr als prominent verstärkt hat.

Video: Fakten-Report - FC Bayern zerlegt Frankfurt 6:1

Wir fassen für Sie die Stimmen aus dem Deutsche-Bank-Park und auf DAZN sowie Sat.1 zusammen.

Julian Nagelsmann (FC Bayern) nach der Partie über...

... den Unterschied zum Saisonauftakt in der vergangenen Saison (1:1, Anm. d. Red.): „Besser als das Erste, definitiv. Die Energie, die man spürt, ist das schönste. Das war toll, dass die Jungs mit den Fans feiern. Sadio auf dem Zaun, da ist eine sehr, sehr gute Energie spürbar.“

... seine hörbar lädierte Stimme: „Meine Stimme hat auch gelitten, ja. Aber die gewöhnt sich mit der Zeit dann dran. (lacht)„

... den Treffer von Joshua Kimmich zum 1:0: „Großes Lob an Toni Tapalovic, der hat das mit Dino Toppmöller abgesprochen, dass Kevin Trapp immer etwas weiter vorne steht. Aber Josh stand da eigentlich ein Stück zu weit weg, aber er macht das halt auch herausragend.“

... sein Kommentar zum Tor von Sadio Mané: „Super Laufweg von Serge, super Ball von Josh, der heute eh herausragend war. Toller Abschluss.“

... die Tatsache, dass man beim FC Bayern Meister werden muss: „Wenn man zehnmal in Folge Meister wird, ist das vielleicht so. Im Pokal wollen wir weiterkommen als beim letzten Mal, auch in der Champions League, da hatten wir vergangene Saison eine schlechte Aktion.“

Julian Nagelsmann sprach vor dem Bundesligaauftakt bei DAZN.

Joshua Kimmich (FC Bayern) nach dem Spiel über ...

... über das Spiel: „Kritikpunkt ist, dass wir es wieder nicht geschafft haben, zu Null zu spielen. Nach vorne war es aber nicht verkehrt. Wir hatten noch die Chance auf mehr Tore. Das hat richtig Bock gemacht, auf dem Platz zu stehen.“

... über die Taktik gegen die Eintracht: „Wir wussten, dass da immer wieder Räume sind. Gerade hinter Kostic und Knauff. Wenn Frankfurt die Bälle verloren hat, waren da große Räume, in die wir immer wieder zuschlagen konnten. Und dann natürlich die Vier da vorne, das macht schon Spaß.“

Jamal Musiala nach der Partie über ...

... die Gründe für den starken Auftritt: „Wir wollten mit der gleichen Energie spielen, dann ...“

Thomas Müller läuft hinter Musiala land und raunzt lachend: „Dich hab ich gerade verkauft!“ - zur Erklärung: Müller ist passionierter Kickbase-Spieler, ein Manager-Spiel für die Bundesliga.

Musiala: „Ich verstehe das Manager-Spiel nicht, aber irgendwas mit ‚verkaufen‘ meinte er (lacht). Wir wollten wie gegen Leipzig auftreten, generell sind wir sehr gut aufgetreten und habe gut gespielt.“

... das Spiel ohne Lewandowski: „Wir versuchen immer viele Chance zu kreieren, auch mit Lewandowski. Wir sind technisch stark, aber müssen jetzt andere Wege finden, um Tore zu erzielen.“

... seine Treffer zum 3:0: „Das war ein Traumtor für den Trainer, das haben wir sensationell rausgespielt.“

Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt) nach der Partie über ...

... seine Mannschaft und das Spiel: „Sie haben alles versucht. Aber die Bayern waren zu gut und wir zu wild. (...) Heute hatten wir keine Chance. Wir wollten mit unseren Außen tiefer bleiben, aber die Außen war sehr hoch. Die Bayern wussten das und sind immer wieder mit Spielverlagerungen in diese Räume gekommen. Wir waren zu wild, wollten zu viel. Wir hatten aber auch zwei Riesen-Chancen, den Lattentreffer zum Beispiel. Mit den beiden Standardtoren hat es eine Dynamik bekommen, die wir so nicht wollten. Du kannst in der Dreierkette ins Mittelfeld durchdecken, wenn du weißt, du hast Außen eine Absicherung. Wir müssen jetzt unsere Lehren daraus ziehen und können viel mitnehmen. Wir werden korrigieren, dass wir links und rechts der Dreierkette zu viele Räume geboten haben.“

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt) nach der Partie über ...

... die Niederlage: „Das haben wir uns natürlich ganz anders vorgestellt, so wurd‘s halt in dersten Hälfte ein Debakel.“

... den neuen FC Bayern ohne Lewandowski: „Die Statik des Spiels hat sich schon geändert nach dem Abgang von Lewy, die Vier vorne waren schon sehr flexibel. Wir haben uns den Arsch aufgerissen.“

... das Verhalten der Fans nach dem Spiel: „Die Fans hatten ein sehr, sehr gutes Gespür. Das Ziel war es, die zweite Hälfte nicht zu verlieren. Am Mittwoch wartet Real Madrid.“

Julian Nagelsmann (Trainer FC Bayern) vor der Partie über...

... seine Mannschaft: „Wir brauchen mehr Konstanz. Wir haben in der Rückrunde der letzten Saison abgebaut, sind trotzdem Meister geworden. Aber um in allen drei Wettbewerben länger dabei zu bleiben, brauchen wir mehr Konstanz.“

... Vorgaben an die Bayern-Spieler: „Wir versuchen, noch mehr unsere eigenen Ideen und unseren Spielstil auf den Platz zu bringen.“

... Eintracht Frankfurt: „Der Gegner hat in der Europa League sehr viel Selbstvertrauen getankt. Sie haben einen sehr guten Trainer, Mario Götze als Neuzugang und ein frenetisches Stadion. Darauf musst du vorbereitet sein. Du kannst die Atmosphäre auch für dich nutzen. Sie haben eine Mannschaft, die das Gegenpressing sehr leidenschaftlich und körperlich spielt.“

.... wie weit de Ligt noch von der Startelf entfernt ist: „Nicht mehr weit. Er macht sehr gute Fortschritte. Jeder Spieler braucht aber die Voraussetzungen, um maximale Leistungen zu bringen. Er hatte fünf, sechs Tage Rückstand. Aber die hat er jetzt aufgeholt.“

Die Rekord-Torjäger des FC Bayern München: Kane in kürzester Zeit in der Spitzengruppe

FC Bayern München Offenbacher Kickers 0 1 2 3 1963 Peter Grosser schiesst HM
Platz 25: Peter Grosser - 73 Tore zwischen 1958 und 1963. Der Mittelfeldmann spielte nach seiner Zeit bei den Bayern auch für den Stadtrivalen 1860 München. Beim FCB war der Profi dennoch lange Zeit der Rekordtorschütze. © imago sportfotodienst
Diego Armando Maradona (Neapel, 2.v.li.) und Klaus Augenthaler (Bayern, re.) bei der Begrüßung, dahinter das Schiedsric
Platz 24: Klaus Augenthaler - 74 Tore zwischen 1976 und 1991. Der Abwehrspieler hat in seiner Karriere viele Schlachten für den FC Bayern geschlagen. Dabei war der Weltmeister von 1990 auch immer wieder vor dem gegnerischen Tor erfolgreich. © via www.imago-images.de
Franz Beckenbauer (Bayern) präsentiert auf dem Münchener Rathausbalkon zahlreichen Fans die Trophäe des Europapokals de
Platz 23: Franz Beckenbauer - 75 Tore zwischen 1964 und 1977. Die größte deutsche Fußballpersönlichkeit der Geschichte hat auch seinen Platz in der Torjägerhistorie seines FC Bayerns. Der Kaiser erzielte trotz seiner defensiven Position eine Menge spektakulärer und wichtiger Treffer. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 22: Carsten Jancker - 79 Tore zwischen 1996 und 2002. Der Angreifer ist vielleicht nicht als der filigranste Spieler der Geschichte des FC Bayern in Erinnerung geblieben. Wohl aber als einer der torgefährlichsten und kopfballstärksten.
Platz 22: Carsten Jancker - 79 Tore zwischen 1996 und 2002. Der Angreifer ist vielleicht nicht als der filigranste Spieler der Geschichte des FC Bayern in Erinnerung geblieben. Wohl aber als einer der torgefährlichsten und kopfballstärksten. © imago sportfotodienst
Franz Roth FC Bayern München im Porträt
Platz 21: Franz Roth - 95 Tore zwischen 1966 und 1978. Der langjährige Bayern-Spieler durften mit den Münchenern gleich dreimal den Europapokal der Landesmeister, den damals wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb, gewinnen - auch dank der Tore von Frank Roth. © imago sportfotodienst
Deutschland, Fussball, 1. Bundesliga, 6.Spieltag, 2025/2026, Eintracht Frankfurt vs. FC Bayern München, 04.10.2025
Platz 20: Serge Gnabry - 96 Tore zwischen 2018 und 2025 (Stand Oktober 2025). Der deutsche Nationalspieler steht häufig in der Kritik. Nichtsdestotrotz liefert der Offensivmann regelmäßig und gehört zu den 20 torgefährlichsten Spielern der langen Bayern-Historie. Für Gnabry könnte es mit ein bisschen Glück sogar noch bis in die Top10 gehen. © IMAGO/Grant Hubbs
Torschütze Lothar Matthäus (FC Bayern München) jubelt
Platz 19: Lothar Matthäus - 100 Tore zwischen 1984 und 2000. Der ehemalige Weltfußballer prägte den deutschen Fußball in zwei Phasen beim FC Bayern in den 80ern und den 90ern maßgeblich. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 18: Roy Makaay - 103 Tore zwischen 2003 und 2007. Der Niederländer kam als Gewinner des goldenen Schuhs als Europas bester Torjäger nach München. Für den FC Bayern schoss er ebenfalls regelmäßig Tore.
Platz 18: Roy Makaay - 103 Tore zwischen 2003 und 2007. Der Niederländer kam als Gewinner des goldenen Schuhs als Europas bester Torjäger nach München. Für den FC Bayern schoss er ebenfalls regelmäßig Tore. © Imago
Torjubel Harry Kane (FC Bayern Muenchen, 09) nach Tor zum 0:2 Harry Kane (FC Bayern Muenchen, 09) GER, Holstein Kiel vs.
Platz 17: Harry Kane - 107 Tore (Stand Oktober 2025) zwischen 2023 und 2025. Sein 2023 ballert der Engländer alles kurz und klein. Je nachdem wie lange der Kapitän der englischen Nationalmannschaft noch für die Bayern spielen wird, ist die Top10 der erfolgreichsten Bayern-Torjäger der Historie noch ein mögliches Ziel für Kane. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn
Paul Breitner FC Bayern München im Porträt
Platz 16: Paul Breitner - 110 Tore zwischen 1970 und 1983. Der Welt- und Europameister lief nie als Angreifer auf, konnte in seiner Karriere dennoch eine Vielzahl an Toren erzielen - gleich 110 für den FC Bayern. © imago sportfotodienst
Uli Hoeneß (Bayern) am Ball Fußball 1. BL Herren Saison 1975/1976, FC Bayern München Einzelbild Olympiastadion München D
Platz 15: Uli Hoeneß - 112 Tore zwischen 1970 und 1979. Auch wenn der Bayern-Patron seine Karriere bereits mit 27 Jahren frühzeitig beenden musste, kann sich seine Torausbeute wirklich sehen lassen. © imago sportfotodienst
Platz 14: Mario Gómez - 113 Tore zwischen 2009 und 2013. Der Stürmer gehörte nicht zu den beliebtesten FCB-Akteuren der Bundesliga, lieferte dennoch Tore wie am Fließband und sicherte sich in der Spielzeit 2010/11 mit 18 Treffern sogar die Torjägerkanone.
Platz 14: Mario Gómez - 113 Tore zwischen 2009 und 2013. Der Stürmer gehörte nicht zu den beliebtesten FCB-Akteuren der Bundesliga, lieferte dennoch Tore wie am Fließband und sicherte sich in der Spielzeit 2010/11 mit 18 Treffern sogar die Torjägerkanone. © imago sportfotodienst
Platzt 9: Mehmet Scholl - 87 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001, sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal.
Platzt 13: Mehmet Scholl - 117 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001 sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal. © Thomas Exler via www.imago-images.de
Platz 12: Franck Ribéry - 124 Tore zwischen 2007 und 2019. Mit Franck Ribéry baute der FC Bayern München eine neue Dominanz im deutschen Fußball auf. Der Franzose war zusammen mit Arjen Robben jahrelang der große Wirbelwind auf der Außenbahn. Mir dem Gewinn der Champions League durfte der Offensivmann 2013 mit dem FCB seinen größten Karriereerfolg feiern.
Platz 12: Franck Ribéry - 124 Tore zwischen 2007 und 2019. Mit Franck Ribéry baute der FC Bayern München eine neue Dominanz im deutschen Fußball auf. Der Franzose war zusammen mit Arjen Robben jahrelang der große Wirbelwind auf der Außenbahn. Mir dem Gewinn der Champions League durfte der Offensivmann 2013 mit dem FCB seinen größten Karriereerfolg feiern. © Imago
Platz 11: Claudio Pizarro - 125 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge!
Platz 11: Claudio Pizarro - 125 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge! © imago sportfotodienst
Aus 1 BL Saison 2002 03 VfL Wolfsburg Grün Weiß gegen Bayern München 0 2 am 26 04 2003 in der VW
Platz 10: Giovane Elber - 139 Tore zwischen 1997 und 2003. Bildete beim VfB Stuttgart zusammen mit Fredi Bobi und Krassimir Balakow das „magische Dreieck“. Beim FC Bayern unvergessen ist unter anderem sein Tor von der Eckfahne 1999 gegen Hansa Rostock. © via www.imago-images.de
Dieter Brenninger FC Bayern München
Platz 9: Dieter Brenninger - 141 Tore von 1962 bis 1971. Ein fast vergessener sehr erfolgreicher Stürmer des FC Bayern, der sich allerdings nie in der deutschen Nationalmannschaft durchsetzen konnte. Lediglich ein Einsatz steht für Brenninger zu Buche, der unter anderem vier DFB-Pokalerfolge mit dem FCB feiern durfte. © imago sportfotodienst
Platz 7: Arjen Robben - 99 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Groninger gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften!
Platz 8: Arjen Robben - 144 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Niederländer gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften! © Michael Kolvenbach via www.imago
17.06.87 FC Bayern München - FC Schalke 04 Deutschland, München, 17.06.1987, Fussball, Bundesliga, FC Bayern München -
Platz 7: Dieter Hoeneß - 145 Tore zwischen 1979 und 1987. Dieter Hoeneß ging 1982 in die Geschichte ein, als er trotz Platzwunde, mit Turban, das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Nürnberg per Kopf entschied. Der Vize-Weltmeister von 1986 war nach seiner überaus erfolgreichen Fußballer-Karriere als Manager des VfB Stuttgart und von Hertha BSC aktiv. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga.
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
09.12.79 FC Bayern München - Cosmos New York Deutschland, München, 09.12.1979, Fussball, Testspiel, FC Bayern München -
Platz 3: Karl-Heinz Rummenigge - 162 Tore zwischen 1974 und 1984. „Das wird nie einer“, sagte Franz Beckenbauer nachdem Rummenigge aus NRW zum FC Bayern kam. Beckenbauer sollte sich täuschen, Rummenigge führte den FC Bayern nach einigen schwierigen Jahren zurück an die nationale Spitze. Bei der EM 1980 bereitete er den Siegtreffer von Horst Hrubesch gegen Belgien vor. Rummenigge war zwischen 2002 und 2021 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Fußball, FC Bayern München, Deutscher Meister 1969 FUSSBALL 1. BUNDESLIGA SAISON 1968/1969 34. Spieltag FC Bayern Muench
Platz 4: Rainer Ohlhauser - 229 Tore zwischen 1961 und 1970. Der langjährige Mittelstürmer durften in seiner erfolgreichen Zeit beim FC Bayern lediglich eine deutsche Meisterschaft feiern. Auch in der deutschen Nationalmannschaft kam Ohlhauser nur auf einen Einsatz - trotz seiner herausragenden Torquote. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielt. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott.
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore (Stand: Juni 2022) zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielte. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Platz 2: Robert Lewandowski - 238 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf.
Platz 2: Robert Lewandowski - 344 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte in der Spielzeit 2020/21 mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf - und egalisierte den Uralt-Rekord von Gerd Müller. © IMAGO
Platz 1: Gerd Müller - 365 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Čajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga.
Platz 1: Gerd Müller - 570 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Cajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga - und insgesamt 570 Treffer für den FC Bayern. © via www.imago-images.de

Philipp Lahm (ehemals FC Bayern) vor der Partie über ...

... Bayern ohne Robert Lewandowski: „Es wird ein anderes Spiel sein, das hat man schon im Supercup gesehen. Ein bisschen variabler, nicht mehr mit diesem einen Zielspieler, auf den das Spiel ausgerichtet ist. Lewandowski hat pro Saison 30 bis 40 Tore gemacht, da bin ich gespannt, wie sie das kompensieren wollen.“

... die Winter-WM in Katar: „Wenn man die WM dorthin vergibt, was ich grenzwertig finde, kann sie nur im Winter stattfinden. Dort ist es einfach viel zu heiß für die Spieler und du musst dann im Winter spielen. Die Mannschaften und Spieler, die nicht zur WM reisen, haben dadurch zwei Monate Pause. Ich bin gespannt, wie sie da im Rhythmus bleiben wollen.“

... die Meister-Kandidaten: „Es dreht sich immer um drei, vier Mannschaften, die Meister werden können. Zuletzt ist aber immer nur einer Meister geworden: der FC Bayern. (...) Beim FC Bayern sitzen seit Jahrzehnten nur ehemalige Spieler in Führungspositionen. Das ist einmalig in Europa.“

... Spannung in der Spitze der Bundesliga: „Man muss schon schauen, dass es spannender wird. Zwischenzeitlich waren Abstände von über 20 Punkten da. Das ist nicht Sinn der Sache. Der neutrale Zuschauer wünscht sich eine Meisterschaft, die bis zum letzten Spieltag spannend ist.“

Hansi Flick (Bundestrainer) vor der Partie bei ran über...

... die Bundesliga: Ich freue mich, dass es wieder losgeht. Wir haben mit dem Europapokalsieger eine spannende Mannschaft. Auch die Leistung der Bayern gegen Leipzig in der ersten Hälfte war ansprechend.

... die Möglichkeit, dass die Bayern wieder Meister werden: „Ich vermute es schon, weil sie eine Top-Mannschaft haben, auch wenn sie Lewy jetzt verloren haben.“

... den Süle-Abgang und seinen Austausch diesbezüglich mit Nagelsmann: „Wir tauschen uns schon aus, aber zu diesem Thema nicht. Ich verstehe schon, dass man Niki Süle im Team hätte, aber die Dinge waren so vorgegeben.“

... die vielen Millionen, die die Bayern jetzt ausgegeben haben: „Es kommt immer darauf an, was man damit macht. Es ist immer gut, wenn frisches Blut reinbekommt. Ich hatte eine super Mannschaft zur Verfügung damals, aber für Julian ist das natürlich gut. Mal gespannt, was er daraus draus macht.“

... mögliche WM-Chance für Mario Götze: „Es ist ganz einfach: Er muss Top-Leistungen bringen und zeigen, dass er fit ist. Dass er eine Alternative für die Spieler sein kann, die aktuell bei der Nationalmannschaft sind. Die auch ganz gut sind. Wir schauen ganz genau hin, wer uns weiterhelfen kann, damit wir unser Ziel bei der WM erreichen. Nämlich so weit wie möglich zu kommen.“

Hasan Salihamidzic (Sportvorstand FC Bayern) vor dem Spiel über ...

... den Abgang von Lewandowski: „Lewy war ja nochmal dagewesen und hat sich verabschieden. Alle sind zufrieden jetzt, Barcelona hat einen guten Spieler bekommen, aber wir haben uns auch super verstärkt.“

... einen möglichen Transfer fürs Sturmzentrum: „Wir sind gut besetzt, auch wenn der Transfermarkt noch bis Ende August auf ist.“

Oliver Kahn (FC Bayern) spricht über die Nezugänge.

Oliver Kahn (Vorstandsboss des FC Bayern) vor der Partie über ...

... den Bundesliga-Auftakt: „Das erste Spiel war immer was ganz Besonderes. Kein Spieler weiß hundertprozentig genau, schaffen wir es sofort in den Wettkampfmodus. Das erste Spiel ist nicht ganz ohne. Es hilft dem Selbstvertrauen, wenn man das erste Spiel gewinnt.“

... die Münchner Transfer-Offensive: „Das hat überhaupt nichts mit Ausrufezeichen zu tun. Es geht darum, dass wir uns sehr gut verstärkt haben. Auf der Basis, dass wir eine klare Idee haben, welche Spieler wir beim FC Bayern haben wollen. (...) Es ist schwierig, einen Spieler wie Robert Lewandowski zu ersetzen, der dir pro Saison 30, 40 Tore schießt. (...) Es ist keine einfache Aufgabe, ihn zu ersetzen. Aber ich denke, dass wir gut aufgestellt sind. Wir müssen uns immer Gedanken machen, wie und mit wem wir die Mannschaft verstärken können.“

... Zeit für Eingewöhnung der Neuzugänge: „Zeit hat hier keiner (lacht). Es gibt sehr erfahrene Spieler wie Sadio Mané. Er wird sich nicht so viele Gedanken machen, er kennt das alles. Da können wir davon ausgehen, dass er schnell reinfindet. Den jungen Spielern wie Gravenberch und Tel musst du die nötige Entwicklungszeit geben, damit sie reifen können. Wir sehen bei Marcel Sabitzer, bei dem es letzte Saison nicht so lief, wie er versucht, sich in der Mannschaft festzubeißen.“

... mögliche weitere Transfers: „Das Transferfenster ist geöffnet bis Ende August. Im Großen und Ganzen sind wir aber durch.“

... die Meister-Konkurrenz: „Ich weiß nicht, ob wir jemanden fürchten müssen. Wir haben Respekt vor den Mannschaften, das ist keine Frage. Borussia Dortmund hat sich sehr gut verstärkt, werden sicher angreifen wollen. Leipzig hat eine sehr gute Mannschaft, das hat man im Supercup gesehen. (...) Es gibt bei uns keine Überheblichkeit. Die Demut tut uns gut, wenn wir wieder Anstalten machen wollen, alles zu gewinnen.“

Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt) vor dem Spiel über ...

... die Aufstellung: „Wir haben Rode gebracht, weil die Bayern mit Mané, Gnabry, Müller und Co. in die Räume kommen. Die müssen wir zumachen, Basti ist sehr laufstark. Bayern spielt ein sehr aggressives Gegenpressing. Wir haben Spieler, die sich befreien können, wir haben genügend Speed.“

... den Abgang von Lewandowski: „Sie wurden zehnmal in Folge Meister, da waren immer andere Spieler dabei. Letztes Jahr haben sie Alaba und Boateng verloren und da waren sie trotzdem stabil. Es ist immer schwierig, gegen die Bayern zu spielen.“

(smk/pm)

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