VonIngo Durstewitzschließen
Das Klassenbuch für die Eintracht-Spieler: Nach dem 1:1 gegen den VfL Bochum sind die beiden Stürmer gut dabei, andere schwächeln.
Eintracht-Einzelkritik:
Das Klassenbuch für die Eintracht-Spieler: Nach dem
Tadellos
Kein Eintrag.
Gut dabei
Omar Marmoush: Stellte seinen enormen Wert gleich in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr vom Afrika-Cup unter Beweis. Schnell und dynamisch, wuselig, bringt eine andere Note ins Spiel. Kein Zufall, dass er es war, der den Führungstreffer erzielte (14.). Nahm dabei sogar einen krachenden Zusammenprall mit dem Torpfosten in Kauf. Das Glücksgefühl verdrängte den Schmerz. Sein achtes Saisontor. Indes: Muss das 2:1 nach 48 Minuten machen.
Hugo Ekitiké: Erfrischender Kurzauftritt, narrte gleich nach seiner Einwechslung die Bochumer und legte auf Chaibi ab, den hätte er auch selbst machen können (67.). Pfeilschnell. War an vielen Aktionen beteiligt. Vielversprechend. Deutete sein Potenzial an. Könnte was werden.
Ganz okay
Fares Chaibi: Ordentlicher Auftritt, ohne herauszuragen. Gute Vorlage vor dem 1:0, der Pass war richtig temperiert und gar nicht so leicht. Standards sind ausbaufähig. Muss das 2:1 machen, vergab die Riesenchance (67.).
Mario Götze: Klar darum bemüht, nicht mehr so viele Bälle zurückzuspielen. Mehr Risiko, weniger Sicherheit. Ging gleich am Anfang auf, sein steiles Zuspiel auf Chaibi war der Türöffner zum 1:0. Kassierte später sogar einmal ein paar Pfiffe, weil er die Kugel dann doch mal zu Torwart Grahl zurückpasste.
Ellyes Skhiri: Fegte dazwischen, präsent. Aber ohne nennenswerte Aktion, von einem Spieler seines Kalibers müsste mehr kommen.
Jens Grahl: Kurzfristig eingesprungen für den am Rücken verletzten Trapp. Pech beim abgefälschten Schuss zum 1:1, brauchte Zeit, um ins Spiel zu finden. Auch mit dem Fuß ausbaufähig. Einmal zur Stelle, parierte Asanos Schuss ins kurze Ecke (66.). Verlässlicher Ersatzmann.
So lala
Philipp Max: Schlug gleich in den ersten Minuten so viele Flanken wie lange nicht – okay, er hat ja auch seit einiger Zeit nicht mehr gespielt. Hielt aber das Niveau nicht, sein Spiel verflachte zusehends. Immerhin: Ein gefährlicher Freistoß, da muss Pacho das 2:1 machen (58.).
Robin Koch: Nicht sein bestes Spiel, ließ sich vor dem 1:1-Ausgleich von Broschinksi wie ein Jugendspieler ausdribbeln. Den hat er wohl auf die leichte Schulter genommen. Etwas mehr Konsequenz dürfte es dann schon sein. Sah die fünfte Gelbe, wird in Freiburg fehlen.
Schwächelnd
Willian Pacho: Auch er nicht mit seinem besten Tag. Im Spiel nach vorne mit einigen leichten Fehlpässen, schwamm auch hinten manchmal. Fälschte Broschinskis Schuss ins eigene Tor ab. Unglücklich, klar. Dennoch: Durch die Beine sollte der Ball von dort dennoch nicht gehen. Vergab die Riesenchance (58.).
Aurelio Buta: Unauffälliges Spiel, oft um Standfestigkeit bemüht. Halbwegs solide, aber mit einigen heftigen Abspielfehlern, nach 59 Minuten etwa, da hätte Asanao den VfL in Führung bringen müssen. Hat er aber nicht. Warf dem Kollegen Götze sogar bei einem Einwurf den Ball an den Kopf, sieht man auch nicht alle Tage. Auch vor dem 1:1 zu zögerlich.
Donny van de Beek: Kam für den früh verletzten Larsson, konnte aber keine Impulse geben. Kämpft, langt auch mal hin. Aber spielerisch ganz dünn. Seltsam irgendwie. Am Ende sogar wieder ausgetauscht.
Ansgar Knauff: Ganz dünner Auftritt, kaum im Spiel, verhaspelt sich zu oft. Kommt zu selten an seinem Gegenspieler vorbei. Vergab die Chance zur neuerlichen Führung (69.). Zum Schluss völlig platt.
Zu früh gegangen
Hugo Larsson: Musste schon früh verletzt runter, nach 21 Minuten war Feierabend, eine muskuläre Geschichte.
Zu spät gekommen
Sebastian Rode, Elias Baum, Jean-Matteo Bahoya. dur
