Bayern-Bosse-Kritik an Max Eberl? CEO Dreesen klärt auf
VonPeter Grad
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FCB-Sportvorstand Max Eberl steht aktuell in der Dauerkritik von Medien und Fans. Auch die „FCB-Bosse“ sollen ihn kritisch beäugen. CEO Jan-Christian Dreesen äußert sich nun zu den Gerüchten.
München - Es ist ein schwieriger Sommer für den FC Bayern auf dem Transfermarkt. Zwar haben die Verantwortlichen des Rekordmeisters früh mit den ablösefreien Verpflichtungen der deutschen Nationalspieler Jonathan Tah und Tom Bischof vorgelegt. Die Absage von Wunschspieler Florian Wirtz wie die Abgänge von Thomas Müller und Leroy Sané und nicht zuletzt die schwere Verletzung von Jamal Musiala haben aber Druck für eine Topverpflichtung in der Offensive aufgebaut.
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Die BILD berichtetezuletzt zudem, dass Jan-Christian Dreesen - und nicht Eberl - in den Verhandlungen um Luis Díaz und Nick Woltemade federführend sein soll. Ein öffentlich breit getretenes Beispiel: Im Poker um Woltemade soll Eberl bei einer E-Mail an die VfB-Verantwortlichen lediglich im ‚CC‘ aufgeführt worden sein. Der Absender war Dreesen, obwohl die Transfergespräche für gewöhnlich die Aufgabe des Sportvorstands sein sollten. Erneut kursierten Gerüchte um eine geschwächte Position, gar Entmachtung von Eberl an der Säbener Straße.
Bei der Eröffnung der Ausstellung „20 Jahre Allianz Arena“ zeigte sich Dreesen nun aber voll des Lobes für Eberl und bezeichnete ihn als „meinen geschätzten Kollegen“. Im Zusammenhang mit der Transferbestätigung bei Luis Díaz hatte er bereits hervorgehoben, dass man den Deal „als Team gemeinsam zielgerichtet umsetzen“ konnte.
Der Vorstandsvorsitzende nun gegenüber der BILD: „Vielleicht haben wir das auch betont, weil in einem anderen Kontext eine E-Mail mit einem CC zitiert wurde und da etwas dargestellt wurde, was Nonsens ist. Da ging es damals um gemeinsame Transparenz und deswegen haben wir das betont.“
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Dreesen weiter: „Außerdem hat es echt Spaß gemacht. Also sowohl Christoph Freund als auch insbesondere Max und meine Wenigkeit haben bei dem Transfer Luis Díaz wirklich jeden Tag zusammen gesprochen und wir haben uns die Aufgaben geteilt und das ist auch in diesem Geschäft ganz normal.“ Eine bewusst sehr deutliche Anerkennung vom Chef für die Arbeit von Eberl, aber auch die des Sportdirektors.
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„Wir haben ein klares Statement gesetzt und einen der besten Premier-League-Außenstürmer zu uns holen können“, so Dreesen über den Díaz-Transfer. „Er hat letzte Saison mit 50 Einsätzen und auch die Saison davor mit 51 Einsätzen bei Liverpool gezeigt, dass er ein absoluter Stammspieler ist. Er schießt Tore, er macht Assists.“ Abschließend in Richtung all der Kritiker: „Wir haben eine wirklich gute Mannschaft für die neue Saison.“