Millionen-Regen für FC Bayern: Coman-Transfer steht kurz bevor
VonMaximilian Bohne
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Kingsley Coman verlässt den FC Bayern wohl in Richtung Saudi-Arabien. Der französische Star kann dort mit einem gewaltigen Gehalt rechnen.
Update vom 11. August, 15.15 Uhr: Inzwischen berichten Sky und Transfer-Experte Fabrizio Romano übereinstimmend, dass der Transfer kurz vor dem Abschluss steht und eine Einigung zwischen allen beteiligten Parteien erzielt worden ist. Lediglich der Medizincheck steht demnach noch aus, bevor Coman den FC Bayern nach zehn gemeinsamen Jahren in Richtung Al-Nassr verlassen wird.
In Sachen Ablöse gehen die Berichte ein wenig auseinander: Während Sky von einem Gesamtpaket in Höhe von 35 Millionen Euro erfahren haben will, nennt Romano eine Summe von knapp 30 Millionen Euro. Der Medizincheck sowie die Unterschrift sollen in dieser Woche folgen, schreibt der italienische Journalist bei X.
Klar ist: Der französische Nationalspieler soll beim Ronaldo-Klub in Saudi-Arabien ein Arbeitspapier bis 2028 unterschreiben. In puncto Gehalt steht für den 29-Jährigen eine deutliche Erhöhung im Raum: In der Saudi Pro League wird Coman zwischen 20 und 25 Millionen Euro netto verdienen – in München waren es bislang 17 Milllionen Euro brutto.
Erstmeldung vom 11. August: München – Der Abschied von Kingsley Coman beim FC Bayern ist offenbar nahezu beschlossene Sache. Wie die Bild berichtet, soll der Transfer des französischen Edeltechnikers zu Al-Nassr in Saudi-Arabien in Kürze über die Bühne gehen. Demnach sollen am Montag nur noch letzte Details geklärt werden, bevor der Deal finalisiert wird.
Der Wechsel des 29-Jährigen soll dem FC Bayern eine stattliche Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro (inklusive Boni) einbringen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Münchner drängen demnach auf einen baldigen Abschluss des Transfers, um sich im Anschluss länger mit der Neubesetzung der Coman-Position beschäftigen zu können.
Transfer von Bayern-Star Coman nach Saudi-Arabien fast fix
Der Coman-Abgang verschafft den Bayern-Kassen für die letzten Wochen des Sommer-Transferfensters willkommenes neues Kapital. Der deutsche Rekordmeister wurde in den letzten Wochen mit einigen Spielern in Verbindung gebracht. Neben dem Poker um Stuttgart-Star Nick Woltemade (das letzte Angebot der Bayern wurde Mitte Juli abgelehnt) soll der FCB sich vor wenigen Tagen auch beim FC Chelsea wegen Top-Stürmer Nicolas Jackson erkundigt haben.
Nicht nur die Bayern, auch Coman selbst würde von dem Saudi-Transfer finanziell enorm profitieren. Der Flügelflitzer soll beim Klub von Superstar Cristiano Ronaldo nach Informationen der Bild zwischen 20 und 25 Millionen Euro pro Jahr einstreichen – netto. In München kassierte der Franzose „nur“ 17 Millionen Euro brutto und damit nicht einmal halb so viel wie in Saudi-Arabien.
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Gut möglich also, dass das Geld eine wichtige Rolle beim Umdenken Comans spielte, der noch vor wenigen Wochen erklärt hatte, bei Bayern bleiben zu wollen. „Ich will gerne bei Bayern bleiben. Ich habe zwei Jahre Vertrag, das ist einfach. Es passieren zwar viele Sachen im Fußball, man kann es nicht wissen. Aber ich habe Vertrag und fühle mich wohl“, sagte er am Rande der Klub-WM in den USA. Jetzt zieht es ihn wohl doch nach Saudi-Arabien. (mbo)