Mit einem Satz heizt Bayern-Wunschspieler Wirtz Wechselgerüchte an
VonPhilipp Kuserau
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Wird Florian Wirtz schon bald das Bayern-Trikot tragen? Aktuelle Äußerungen des DFB-Stars lösen erneut Spekulationen über einen bevorstehenden Transfer aus.
München – Oftmals genügt nur ein einziger Satz, um die Gerüchteküche zum Brodeln zu bringen. Florian Wirtz, Transferobjekt der Begierde für den FC Bayern, hat genau das in einem kürzlich erschienenen Interview geschafft.
Erst vor wenigen Tagen sorgte die Meldung, wonach Wirtz eine Zukunftsentscheidung getroffen hätte, für Aufsehen. Im Gespräch mit dem Magazin Sports Illustrated hat der Superstar von Bayer Leverkusen die Spekulationen über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München nun weiter angeheizt: „Es reizt mich auf jeden Fall, auch irgendwann meine Komfortzone zu verlassen und etwas Neues zu erleben.“
Diese Worte lassen aufhorchen und bieten den Interpretationsspielraum, dass Wirtz tatsächlich einen Vereinswechsel in Betracht zieht. Ob das schon kommenden Sommer der Fall sein wird oder erst im nächsten Jahr, ist unklar. Der 22-Jährige scheint sich jedoch bereits für einen Transfer in Stellung bringen zu wollen.
FC Bayern hat im Wirtz-Poker wohl die besten Karten
Zuletzt hieß es, Wirtz habe bereits mit seinem Noch-Trainer Xabi Alonso gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er sich weder für Real Madrid noch für Manchester City interessiert, sondern nur für den FC Bayern. Alonso selbst scheint bekanntlich vonseiten der Königlichen die präferierte Lösung zu sein, um Carlo Ancelotti nach der aktuellen Saison als Real-Trainer zu beerben.
Der deutsche Rekordmeister scheint mehr denn je als Favorit im Rennen um den derzeit wohl begehrtesten Mittelfeldspieler zu erscheinen.
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Finanzielle Aspekte haben für Wirtz keine Priorität: „Sportliche Perspektive viel entscheidender als Geld“
Weiter betonte Wirtz in dem Interview mit Sports Illustrated, dass es ihn reizen würde, neue Herausforderungen anzunehmen und er sich schnell an neue Umgebungen anpassen könne: „Ich kenne die Fußballkabinen gut genug und bin überzeugt, dass ich überall schnell Anschluss finden würde.“ Vor allem in der Bayern-Kabine würde er auf viele bekannte Gesichter aus der Nationalmannschaft treffen.
Obwohl finanzielle Aspekte in der Fußballwelt oft eine große Rolle spielen, hat Wirtz klargestellt, dass für ihn die sportliche Perspektive im Vordergrund steht. „Die sportliche Perspektive ist viel entscheidender als das Geld.“ Dieses Credo habe bereits bei seinem Wechsel vom 1. FC Köln nach Leverkusen gegolten. „Ich habe keine einzige Sekunde über mein Gehalt nachgedacht, sondern nur darüber, was das Beste für meine Karriere ist.“
Hinter den Kulissen sollen bereits Gespräche zwischen Familie Wirtz und den Bayern stattgefunden haben
Während sich die Bayern-Fans also berechtigterweise Hoffnungen auf einen Transfer machen, bleibt der Poker um Florian Wirtz spannend. Immerhin hat Wirtz bei der Werkself noch einen Vertrag bis 2027 – konkrete Verhandlungen zwischen Bayer und Bayern könnten kompliziert werden, da Leverkusen Wirtz ungern an die direkte Konkurrenz abgeben würde. Die kommenden Wochen könnten entscheidend werden, der Transfer-Sommer steht erst vor der Tür. (kus)