FCB-Legende vor Abschied

Nicht mehr gut genug für Bayern? Hoeneß zieht harten Vergleich bei Müller

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Der Abschied von Thomas Müller vom FC Bayern ist beschlossen – doch die Debatte um die Art und Weise reißt nicht ab. Nun hat sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk noch einmal ausführlich zur Situation geäußert – und dabei einen harten Vergleich gezogen.

Der Abschied von Thomas Müller vom FC Bayern ist beschlossen – doch die Debatte um die Art und Weise reißt nicht ab. Nun hat sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk noch einmal ausführlich zur Situation geäußert – und dabei einen harten Vergleich gezogen.

„Es wäre besser gewesen, wenn er die Entscheidung getroffen hätte und nicht der FC Bayern“, erklärte Hoeneß im BR. Der Bayern-Patron sieht Müller am Ende seiner Karriere sportlich wohl nicht mehr gut genug für die höchsten Ansprüche der Bayern. Hoeneß sagte nämlich: „Ich habe viele, viele große Spieler erlebt, die aufgehört haben. Günter Netzer, Wolfgang Overath, Franz Beckenbauer und Gerd Müller. Bei allen hat es am Ende gekracht, weil sie einfach nicht einsehen wollten, dass sie nicht mehr so gut sind, wie sie es gerne hätten.“

Spricht Klartext zu aktuellen Themen rund um seinen FC Bayern: Uli Hoeneß.

Hoeneß bemängelt Fehler in der Kommunikation

Kritisch bewertet Hoeneß aber auch die Kommunikation des Klubs in der Causa Müller: „Wir haben Fehler gemacht, indem wir Thomas zu lange den Eindruck vermittelt haben, dass sein Vertrag verlängert werden könnte. Und als die sportliche Leitung die Gespräche mit ihm geführt hat, war die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, eigentlich schon gefallen. Das war der Startschuss für eine gewisse Unruhe. Thomas war darauf nicht vorbereitet und natürlich wütend.“

Hoeneß hatte bei der Premiere der Müller-Doku Ende Februar gesagt: „Ein Thomas Müller, der ständig auf der Bank sitzt, das kann auch nicht eine Lösung sein“. Zu dieser Aussage erklärte er jetzt im BR: „Ich ärgere mich wahnsinnig, dass ich das gesagt habe, weil ich eigentlich dem Thomas eine Brücke bauen wollte. Ich wusste zu dem Zeitpunkt schon, dass sein Vertrag nicht verlängert wird.“

Denkwürdige Spiele in der Königsklasse: Die größten Comebacks in der Geschichte der Champions League

In der Geschichte der Champions League hat ein Auswärtsteam nur sieben Mal einen Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht. Eines dieser Teams ist Paris Saint-Germain.
In der Geschichte der Champions League hat ein Auswärtsteam nur sieben Mal einen Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht. Eines dieser Teams ist Paris Saint-Germain. © IMAGO/Bradley Ormesher
Die Franzosen setzten sich im Achtelfinale der Saison 2024/25 gegen den FC Liverpool durch. Nach einem 0:1 im Hinspiel siegte PSG in Liverpool mit 1:0 und gewann am Ende im Elfmeterschießen.
Die Franzosen setzten sich im Achtelfinale der Saison 2024/25 gegen den FC Liverpool durch. Nach einem 0:1 im Hinspiel siegte PSG in Liverpool mit 1:0 und gewann am Ende im Elfmeterschießen. © IMAGO/Darren Campbell
Ähnliches glückte PSG bereits im Jahr zuvor. Im Viertelfinale drehten die Franzosen gegen den FC Barcelona eine 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel noch mit einem 4:1-Erfolg im Rückspiel.
Ähnliches glückte PSG bereits im Jahr zuvor. Im Viertelfinale drehten die Franzosen gegen den FC Barcelona eine 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel noch mit einem 4:1-Erfolg im Rückspiel. © IMAGO/Jose Breton
Für die Mannschaft von Trainer Xavi war damit im Viertelfinale der Champions League schluss. Der Spanier wurde wenig später von Hansi Flick an der Seitenlinie der Katalanen ersetzt.
Für die Mannschaft von Trainer Xavi war damit im Viertelfinale der Champions League Schluss. Der Spanier wurde wenig später von Hansi Flick an der Seitenlinie der Katalanen ersetzt. © IMAGO/FRANCESC ADELANTADO
Ein denkwürdiges Comeback gab es im Halbfinale der Saison 2018/19. Tottenham verlor das Hinspiel in London mit 0:1. In Amsterdam lag man dann zur Halbzeit bereits mit 0:2 in Rückstand. Lucas Moura schoss die Spurs mit einem Dreierpack aber doch noch ins Finale.
Ein denkwürdiges Comeback gab es im Halbfinale der Saison 2018/19. Tottenham verlor das Hinspiel in London mit 0:1. In Amsterdam lag man dann zur Halbzeit bereits mit 0:2 in Rückstand. Lucas Moura schoss die Spurs mit einem Dreierpack aber doch noch ins Finale. © IMAGO/David Klein
Für Ajax Amsterdam und Matthijs de Ligt platzte damit der Traum vom Champions-League-Finale auf dramatische Art und Weise.
Für Ajax Amsterdam und Matthijs de Ligt platzte damit der Traum vom Champions-League-Finale auf dramatische Art und Weise. © "Ajax v Tottenham Hotspur FC" via www.imago-images.de
Manchester United konnte im Achtelfinale 2019 sogar noch einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen. In Manchester unterlag man gegen Paris mit 0:2. Im Rückspiel sicherte Marcus Rashford mit einem späten Treffer zum 3:1 den Einzug ins Viertelfinale.
Manchester United konnte im Achtelfinale 2019 sogar noch einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen. In Manchester unterlag man gegen Paris mit 0:2. Im Rückspiel sicherte Marcus Rashford mit einem späten Treffer zum 3:1 den Einzug ins Viertelfinale. © Harry Langer/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Für die Franzosen um Superstar Kylian Mbappé war das Ausscheiden eine bittere Enttäuschung.
Für die Franzosen um Superstar Kylian Mbappé war das Ausscheiden eine bittere Enttäuschung. © IMAGO/Zabulon Laurent/ABACA
Grund zur Freude gab es im Achtelfinale der Saison 2018/19 hingegen für Ajax Amsterdam. Die Niederländer setzten sich als Außenseiter gegen Real Madrid durch,
Grund zur Freude gab es im Achtelfinale der Saison 2018/19 hingegen für Ajax Amsterdam. Die Niederländer setzten sich als Außenseiter gegen Real Madrid durch. © DeFodi.eu via www.imago-images.de
Und das, obwohl die Königlichen das Hinspiel in Amsterdam noch mit 2:1 gewannen. Im Rückspiel setzte es jedoch eine herbe 1:4-Klatsche für Toni Kroos und Co.
Und das, obwohl die Königlichen das Hinspiel in Amsterdam noch mit 2:1 gewannen. Im Rückspiel setzte es jedoch eine herbe 1:4-Klatsche für Toni Kroos und Co. © Ruben Albarran/Shutterstock via www.imago-images.de
Ein bitterer Tag für alle Bayern-Fans! 2010/2011 kam es im Achtelfinale zum Duell mit Inter Mailand. Nach einem 1:0-Sieg der Münchner in Italien, setzte es im Rückspiel eine 2:3-Niederlage.
Ein bitterer Tag für alle Bayern-Fans! 2010/2011 kam es im Achtelfinale zum Duell mit Inter Mailand. Nach einem 1:0-Sieg der Münchner in Italien, setzte es im Rückspiel eine 2:3-Niederlage. © imago sportfotodienst
Inter Mailand kam am Ende dank der Auswärtstor-Regel eine Runde weiter. Seit der Saison 2021/22 ist diese Regel für alle UEFA-Klubwettbewerbe abgeschafft worden.
Inter Mailand kam am Ende dank der Auswärtstor-Regel eine Runde weiter. Seit der Saison 2021/22 ist diese Regel für alle UEFA-Klubwettbewerbe abgeschafft worden. © imago sportfotodienst
Im Halbfinale der Saison 1995/1996 kam es zum Aufeinandertreffen von Ajax Amsterdam und Panathinaikos Athen. Die Griechen konnten das Hinspiel in Amsterdam mit 1:0 gewinnen.
Im Halbfinale der Saison 1995/1996 kam es zum Aufeinandertreffen von Ajax Amsterdam und Panathinaikos Athen. Die Griechen konnten das Hinspiel in Amsterdam mit 1:0 gewinnen. ©  via www.imago-images.de
Das Rückspiel in Athen endete dann mit 3:0 für Ajax. Matchwinner der Partie wurde Jari Litmanen, der zwei Treffer erzielte.
Das Rückspiel in Athen endete dann mit 3:0 für Ajax. Matchwinner der Partie wurde Jari Litmanen, der zwei Treffer erzielte. © imago sportfotodienst
Auch der FC Bayern München erlebte in der Champions-League bereits einige denkwürdige Spiele und Comebacks. Eines davon ist mit Sicherheit das Achtelfinal-Aufeinandertreffen mit Juventus Turin aus der Saison 2015/16.
Auch der FC Bayern München erlebte in der Champions-League bereits einige denkwürdige Spiele und Comebacks. Eines davon ist mit Sicherheit das Achtelfinal-Aufeinandertreffen mit Juventus Turin aus der Saison 2015/16. © imago sportfotodienst
Nach einem 2:2 in Turin, lag der FC Bayern im Rückspiel schnell mit 0:2 in Rückstand. Doch die Bayern retteten sich durch Lewandowski und einen späten Müller-Treffer in die Verlängerung. Dort entschieden Coman und Thiago die Partie zugunsten des FCB.
Nach einem 2:2 in Turin, lag der FC Bayern im Rückspiel schnell mit 0:2 in Rückstand. Doch die Bayern retteten sich durch Lewandowski und einen späten Müller-Treffer in die Verlängerung. Dort entschieden Coman und Thiago die Partie zugunsten des FCB. © imago sportfotodienst
Mut könnte dem FC Bayern ein Comeback aus dem Jahr 1988/89 machen. Gegen Inter Mailand verloren die Münchner das Hinspiel im UEFA-Cup Zuhause mit 0:2. Was danach im legendären Giuseppe Meazza folgte, war eine Senation.
Mut könnte dem FC Bayern ein Comeback aus dem Jahr 1988/89 machen. Gegen Inter Mailand verloren die Münchner das Hinspiel im UEFA-Cup zuhause mit 0:2. Was danach im legendären Giuseppe Meazza folgte, war eine Sensation. © IMAGO / WEREK
Vor rund 70.000 Zuschauern setzte sich der FC Bayern im Rückspiel mit 3:1 durch und profitierte von der Auswärtstorregel. Für den FCB trafen Roland Wohlfahrt, Claus Augenthaler und Jürgen Wegmann.
Vor rund 70.000 Zuschauern setzte sich der FC Bayern im Rückspiel mit 3:1 durch und profitierte von der Auswärtstorregel. Für den FCB trafen Roland Wohlfahrt, Klaus Augenthaler und Jürgen Wegmann. © IMAGO / Sven Simon
Spektakulär ging es auch im Viertelfinale der Saison 2014/15 zu. Nach einer 1:3-Schlappe in Porto zerlegten die Bayern ihren Gegner im Rückspiel mit 6:1. Robert Lewandowski traf doppelt.
Spektakulär ging es auch im Viertelfinale der Saison 2014/15 zu. Nach einer 1:3-Schlappe in Porto zerlegten die Bayern ihren Gegner im Rückspiel mit 6:1. Robert Lewandowski traf doppelt. © imago sportfotodienst
Die Mannschaft von Julen Lopetegui konnte aus der guten Ausgangslage vor dem Rückspiel hingegen kein Kapital schlagen. Bereits nach 40 Minuten führte der FCB mit 5:0.
Die Mannschaft von Julen Lopetegui konnte aus der guten Ausgangslage vor dem Rückspiel hingegen kein Kapital schlagen. Bereits nach 40 Minuten führte der FCB mit 5:0. © imago sportfotodienst
Deutlich enger war es dagegen im Achtelfinale 2006/07 gegen Real Madrid. Nach einer 2:3-Niederlage in Spanien, erkämpften sich die Münchner im Rückspiel einen 2:1-Sieg. Lucio und Roy Maakay trafen für den FCB.
Deutlich enger war es dagegen im Achtelfinale 2006/07 gegen Real Madrid. Nach einer 2:3-Niederlage in Spanien, erkämpften sich die Münchner im Rückspiel einen 2:1-Sieg. Lucio und Roy Maakay trafen für den FCB. © IMAGO/PICS UNITED/Eric Verhoeven
Der späte Anschlusstreffer von Ruud van Nistelrooy war für die Star-Mannschaft der Madrilenen nicht genug. Der FC Bayern setzte sich auch dank der Auswärtstorregel am Ende durch.
Der späte Anschlusstreffer von Ruud van Nistelrooy war für die Star-Mannschaft der Madrilenen nicht genug. Der FC Bayern setzte sich auch dank der Auswärtstorregel am Ende durch. © IMAGO / WEREK
Kommen wir nun zu den denkwürdigsten Champions-League-Comebacks aller Zeiten. Die spektakuläre Aufholjagd des FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinale der Saison 2016/17 darf da natürlich nicht fehlen.
Kommen wir nun zu den denkwürdigsten Champions-League-Comebacks aller Zeiten. Die spektakuläre Aufholjagd des FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain im Achtelfinale der Saison 2016/17 darf da natürlich nicht fehlen.  © imago sportfotodienst
Nach einer 0:4-Pleite aus katalanischer Sicht im Hinspiel, gab es im Rückspiel tatsächlich ein kleines Fußball-Wunder: Vor heimischer Kulisse gewann der FC Barcelona auf dramatische Art und Weise mit 6:1 und machte den Viertelfinaleinzug klar.
Nach einer 0:4-Pleite aus katalanischer Sicht im Hinspiel, gab es im Rückspiel tatsächlich ein kleines Fußball-Wunder: Vor heimischer Kulisse gewann der FC Barcelona auf dramatische Art und Weise mit 6:1 und machte den Viertelfinaleinzug klar.  © imago sportfotodienst
Ein Jahr später fand sich der FC Barcelona am anderen Ende einer spektakulären Aufholjagd wieder, gegen AS Rom konnte man sich im Camp Nou einen komfortablen 4:1-Vorsprung herausspielen.
Ein Jahr später fand sich der FC Barcelona am anderen Ende einer spektakulären Aufholjagd wieder, gegen AS Rom konnte man sich im Camp Nou einen komfortablen 4:1-Vorsprung herausspielen. © www.imagephotoagency.it
Doch die AS Roma um Daniele De Rossi meldete sich im Rückspiel auf beeindruckende Art und Weise zurück. Mit einem 3:0-Erfolg machten die Römer so noch den Einzug ins Halbfinale klar.
Doch die AS Roma um Daniele De Rossi meldete sich im Rückspiel auf beeindruckende Art und Weise zurück. Mit einem 3:0-Erfolg machten die Römer so noch den Einzug ins Halbfinale klar. © Giuseppe Maffia
Dramatisch wurde es auch im Halbfinale der Saison 2018/2019. Dem FC Liverpool gelang damals unter Jürgen Klopp das „Wunder von Anfield“. Und wieder war der FC Barcelona beteiligt.
Dramatisch wurde es auch im Halbfinale der Saison 2018/2019. Dem FC Liverpool gelang damals unter Jürgen Klopp das „Wunder von Anfield“. Und wieder war der FC Barcelona beteiligt. © Martin Rickett via www.imago-images.de
Die Katalanen um Lionel Messi verspielten dabei noch ein 3:0 aus dem Hinspiel. Beim 4:0-Rückspiel-Sieg Liverpools wurden Divock Origi und Georginio Wijnaldum zu den umjubelten Helden.
Die Katalanen um Lionel Messi verspielten dabei noch ein 3:0 aus dem Hinspiel. Beim 4:0-Rückspiel-Sieg Liverpools wurden Divock Origi und Georginio Wijnaldum zu den umjubelten Helden. © Martin Rickett via www.imago-images.de
Im Viertelfinale der Saison 2003/2004 setzte Deportivo La Coruña gegen Ac Mailand ein echtes Ausrufezeichen. Und das, obwohl das Hinspiel noch mit 4:1 an die Italiener ging.
Im Viertelfinale der Saison 2003/2004 setzte Deportivo La Coruña gegen AC Mailand ein echtes Ausrufezeichen. Und das, obwohl das Hinspiel noch mit 4:1 an die Italiener ging. © IMAGO / Buzzi
Im Rückspiel mussten sich Paolo Maldini und seine Mannschaft auswärts jedoch mit 0:4 geschlagen geben.
Im Rückspiel mussten sich Paolo Maldini und seine Mannschaft auswärts jedoch mit 0:4 geschlagen geben. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ

Dass Müller von der Entscheidung überrascht wurde, hatte Hoeneß bereits vor einigen Tagen in der Welt am Sonntag bestätigt. Demnach sei der Routinier mit der Erwartung in die Gespräche gegangen, dass zumindest über eine Verlängerung diskutiert würde. Die Absage traf ihn hart.

Hoeneß betonte nun erneut: „Diese Entscheidung wurde vom gesamten Verein gemeinsam getroffen. Und es gab keine einzige Person – keine einzige Person – in den Gremien, auch im Aufsichtsrat, die eine andere Meinung hatte. Es wurde schlecht kommuniziert. Dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen.“

Hoeneß zur Causa Müller: „Hätte anders laufen müssen“

Thomas Müller selbst hatte nach dem 2:2 im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund bei Sky auf diese Aussagen von Hoeneß reagiert: „Ich kann das weder bestätigen noch dementieren.“ Und er fügte vielsagend hinzu: „Manchmal glaubst du dem Uli, manchmal nicht.“

Nach BILD-Informationen soll sich Müller im Umgang mit seiner Person verletzt gefühlt haben – insbesondere, weil das lang angekündigte Gespräch mit Max Eberl und Christoph Freund erst stattfand, als die Entscheidung längst gefallen war. Dass Details der Trennung zuvor an die Medien durchgesickert waren, sorgte intern zusätzlich für Frust.

Ein klärendes Gespräch mit Vorstandschef Jan-Christian Dreesen brachte offenbar etwas Ruhe in die Situation. Dabei wurde auch über eine mögliche Teilnahme an der Klub-WM im Sommer sowie ein Abschiedsspiel in der Allianz Arena gesprochen.

Fest steht: Die Art der Trennung wird beim FC Bayern noch lange nachwirken. Und selbst Uli Hoeneß gibt inzwischen offen zu: „Es hätte anders laufen müssen.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © Ulrich Gamel/Bildagentur kolbert-press/dpa

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